PR Agentur in Regensburg gesucht? Die besten PR Agenturen in Regensburg im Vergleich
Top PR Agenturen in Regensburg im Vergleich
Die Gesandtenstraße in Regensburg trägt ihren Namen von den Gesandten des Immerwährenden Reichstags, die von hier aus jahrelang nach Hause berichteten – was daraus wurde, entschieden andere. Genau das unterscheidet Pressearbeit bis heute von Werbung: Du lieferst ein Thema, veröffentlicht wird es nur, wenn eine Redaktion es für ihre Leser interessant findet. Diese Übersicht führt auf, welche Häuser an der Donau Presse- und Öffentlichkeitsarbeit anbieten, und sortiert sie; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet dabei nicht statt, und weiter oben stehen kann bei uns niemand gegen Rechnung. 1 gelistete PR Agenturen in Regensburg kannst du nebeneinanderlegen, nach Schwerpunkt filtern oder über dein Vorhaben zuordnen lassen.
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Details anzeigenPR Agentur in Regensburg: Eine Anzeige buchst du, einen Artikel nicht
Der Markt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist hier überschaubar und trotzdem vielfältig. Es gibt Zwei- und Drei-Personen-Büros, die nichts anderes machen als Themenplanung, Pressetexte und Redaktionskontakte, oft aufgebaut von Leuten, die vorher selbst im Journalismus oder in der Wissenschaftskommunikation rund um Universität und OTH gearbeitet haben. Daneben stehen eingesessene Werbehäuser der Oberpfalz, bei denen Pressearbeit eine Leistung neben Gestaltung und Kampagne ist. Wer einen Konzern-Kommunikationsstab sucht, wird eher Richtung München oder Nürnberg schauen – für einen Mittelständler ist das selten die passende Größe.
Der Bedarf sieht je nach Auftraggeber anders aus. Ein Sensorik- oder Halbleiterbetrieb im Regensburger Osten braucht Fachpresse: Anwendungsberichte, Messevorschauen, ein Interview mit der Entwicklungsleitung, meist auch in englischer Fassung. Ein Hotel oder ein Händler zwischen Haidplatz und Gesandtenstraße hat es mit Lokalredaktionen und Reiseressorts zu tun, wo eine Jubiläumsfeier oder ein Umbau zählt. Eine Ausgründung aus dem TechBase-Umfeld muss zuerst erklären, worin ihre Neuigkeit überhaupt besteht. Und jeder Betrieb kann in die Lage kommen, dass am Montagmorgen ein Anruf kommt, auf den innerhalb einer Stunde eine Antwort gehört.
Was Pressearbeit leisten kann – und was nicht
Pressearbeit sorgt dafür, dass dein Thema überhaupt auf den Tischen der richtigen Redaktionen landet, sauber aufbereitet, mit Ansprechpartner, Zahlenmaterial aus dem Haus und brauchbarem Bild. Was sie nicht kann: eine Veröffentlichung zusagen. Über Platz und Zeitpunkt entscheidet allein die Redaktion, und sie tut das nach ihrem eigenen Interesse, nicht nach deinem. Wer dir eine bestimmte Anzahl Beiträge oder eine Reichweite verspricht, verkauft entweder Anzeigenplätze oder redet an der Sache vorbei. Realistisch ist ein anderes Versprechen: verlässliche Themen, erreichbare Ansprechpartner, ordentliche Unterlagen – und damit die Chance, gefragt zu werden.
Presseverteiler: warum eine kurze Liste oft mehr bringt
Ein Verteiler mit tausend Adressen klingt nach Schlagkraft und ist meist das Gegenteil. Redaktionen sortieren aus, was erkennbar an alle ging und mit ihrem Ressort nichts zu tun hat. Brauchbar ist eine Liste, die nach Ressort und Person gepflegt wird: das Wirtschaftsressort der regionalen Tageszeitung, zwei bis drei Fachtitel deiner Branche, der Redakteur, der die Messeberichte schreibt, dazu Fachportale und je nach Thema der lokale Hörfunk. Solche Listen veralten schnell, weil Zuständigkeiten wechseln. Das Pflegen gehört zur Leistung und ist ein guter Prüfstein im Erstgespräch.
Interviews und O-Töne: wie eine PR Agentur dich vorbereitet
Vor einem Interview steht keine Schauspielschule, sondern Handwerk. Gemeinsam wird geklärt, welche zwei oder drei Aussagen hängenbleiben sollen, welche Fragen sicher kommen und welche unangenehm werden könnten. Dazu gehören Formulierungen für Punkte, die du nicht offenlegen willst – ohne auszuweichen. Bei O-Tönen fürs Radio oder ein Kamerateam kommt Praktisches dazu: ein ruhiger Raum statt der laufenden Fertigung, Zeitpuffer, Freigabe von Werksgelände und Personen im Bild. Geübt wird meist mit ein paar Durchgängen, in denen jemand aus dem Team hart nachfragt. Das fühlt sich unangenehm an und spart am Termin viel Nacharbeit.
Interne Kommunikation: die Belegschaft erfährt es zuerst
Nichts beschädigt Vertrauen so zuverlässig wie eine Nachricht über den eigenen Betrieb, die Mitarbeitende aus der Zeitung erfahren. Standortentscheidungen, ein neuer Gesellschafter, eine Umstrukturierung: Der interne Weg gehört zeitlich vor den externen, und beide müssen dieselbe Sprache sprechen. In der Praxis heißt das Aushang, Versammlung oder Intranet-Text am Morgen, Versand nach draußen am Mittag. Dazu ein Hinweis, wer Auskünfte gibt, wenn Bekannte oder Kunden nachfragen. Bei Betrieben mit Schichtbetrieb kommt die Frage dazu, wie die Nachtschicht erreicht wird, bevor sie es anderswo liest.
Wie du das passende Team für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit findest
Zwei Wege führen zum Ziel. Du gehst die Liste selbst durch, filterst nach Schwerpunkten wie Fachpresse, Lokalberichterstattung oder Krisenfällen und meldest dich bei zwei, drei Büros, deren Referenzen nach deiner Branche aussehen. Oder du beschreibst dein Vorhaben einmal – Anlass, Zielmedien, wer im Haus sprechen kann, wie viel Zeit deine Leute beisteuern können – und lässt dir passende Anbieter zuordnen. Die Reihenfolge in dieser Liste folgt übrigens keinem Werbeetat; nach vorn kaufen kann sich hier niemand, ein Qualitätsurteil steckt darin aber ebenso wenig. Frag im Erstgespräch nach dem Aufwand auf deiner Seite – Pressearbeit ohne Zulieferung aus dem Betrieb funktioniert nicht.