Strategieagentur in Zürich gesucht? Die besten Strategieagenturen in Zürich im Vergleich
Top Strategieagenturen in Zürich im Vergleich
Im Kanton Zürich drängen sich Dienstleister, Handelsfirmen und junge Technologiebetriebe um dieselbe Kundschaft, und auffällig viele werben mit denselben Versprechen. Bevor Geld in Auftritte, Kampagnen oder Kanäle fliesst, gehört geklärt, wofür dein Betrieb stehen soll, wen du damit erreichst und was du bewusst sein lässt. Genau an dieser Stelle setzen Strategieagenturen an. Damit du dafür nicht Profil um Profil durchliest: Du schilderst Ausgangslage, Markt und offene Entscheidung, diese Angaben halten wir gegen die hinterlegten Schwerpunkte der Anbieter. Zur Auswahl stehen 1 gelistete Strategieagenturen in Zürich.
FOUNDRY / Kreativagentur in Berlin, Zürich und New York
Berlin 25 bis 50 Mitarbeiter 2015
Wir sind Macher mit Hands-on-Mentalität. Lieben es, Marken aufzubauen, die langfristig Bestand haben. Wir vertrauen in die Kraft relevanter Inhalte,...
Details anzeigenStrategieagentur in Zürich: viel Ausführung, selten eine begründete Richtung
Die Agenturdichte in und um Zürich ist hoch, und das meiste davon ist Produktion: Gestaltung, Websites, Kampagnen, Kanalbetreuung. Wer eine Strategieagentur sucht, will etwas anderes. Hier entsteht kein Plakat und keine Landingpage, sondern die Entscheidungsgrundlage, die vor beidem liegt — Positionierung, Markenkern, Zielgruppen, Botschaften, Kanal- und Budgetlogik, festgehalten in einem Papier, mit dem später jede ausführende Agentur arbeiten kann.
Der Bedarf sieht je nach Betrieb anders aus. Ein Treuhandbüro, das seit Jahren über Empfehlungen wächst und nun aktiv auftreten will, braucht eine andere Grundlage als ein Softwarebetrieb aus dem Hochschulumfeld, der gleichzeitig Kundschaft und Fachleute ansprechen muss, oder ein Produktionsbetrieb im Zürcher Oberland, dessen Markt sich über den Kanton hinaus verschoben hat. Die folgenden Antworten zeigen, was du von so einem Prozess erwarten kannst und was er von dir verlangt.
Woran merkst du, dass dir eine Strategieagentur fehlt?
Ein deutliches Zeichen ist Streit über Geschmack: Jede Entscheidung über Farbe, Text oder Kanal wird neu ausdiskutiert, weil kein gemeinsamer Massstab existiert. Dazu kommen Auftritte, die sich austauschbar lesen — nimm den Firmennamen von deiner Startseite weg, und es könnte jeder Mitbewerber im Limmattal sein. Auch ständig wechselnde Aktionen ohne roten Faden gehören dazu, ebenso Offerten, die du nicht beurteilen kannst, weil unklar ist, welches Ziel die Massnahme erfüllen soll. Wo das zusammenkommt, fehlt nicht Ausführung, sondern die Entscheidung davor.
Zielgruppen und Personas: wie entstehen sie?
Nicht am Schreibtisch erfunden, sondern aus dem zusammengetragen, was schon vorhanden ist. Dazu gehören Gespräche mit deinem Verkauf und deiner Kundenbetreuung, ein Blick in Aufträge und Anfragen der letzten Jahre, oft auch Interviews mit Bestandskundschaft und verlorenen Kontakten. Daraus werden wenige Gruppen gebildet, die sich in Bedarf, Kaufanlass und Entscheidungsweg wirklich unterscheiden — samt der Frage, wer sonst noch mitredet, etwa die Geschäftsleitung neben der Fachabteilung. Personas sind dann die verdichtete Form davon: brauchbar, solange sie auf Beobachtung beruhen, leer, wenn sie Alter und Hobbys aufzählen.
Wer aus deinem Haus sollte im Workshop sitzen?
Mindestens jemand, der entscheiden darf. Sitzt die Inhaberin oder der Geschäftsführer nicht mit am Tisch, wird jedes Ergebnis später noch einmal aufgeschnürt. Dazu Personen mit Kundenkontakt — Verkauf, Beratung, Aussendienst —, weil sie die Einwände kennen, die in keiner Auswertung stehen, sowie wer intern für Marketing zuständig ist, auch wenn das bei kleineren Betrieben eine Nebenaufgabe ist. Vier bis acht Leute reichen meist; grössere Runden diskutieren, statt zu entscheiden. Arbeitet dein Betrieb zweisprachig, klärt vorab, in welcher Sprache das Ergebnis verbindlich gilt.
Wie oft gehört eine Strategie auf den Prüfstand?
Der Kern hält länger, als viele annehmen. Positionierung und Markenkern sind auf Jahre angelegt, und wer sie halbjährlich umstellt, verschenkt genau den Wiedererkennungseffekt, für den er bezahlt hat. Sinnvoll ist ein fester Termin einmal im Jahr, an dem du Botschaften, Kanalverteilung und Prioritäten gegen die Erfahrungen der vergangenen Monate hältst. Ausserplanmässig wird es nötig, wenn sich etwas Grundsätzliches ändert: neues Geschäftsfeld, Übernahme, Wegfall eines Hauptkunden, ein Mitbewerber, der deine Position besetzt. Dann prüfst du die Annahmen, nicht gleich das ganze Papier.
So findest du den Partner für die Richtung
Zwei Wege stehen dir offen. Du gehst die gelisteten Anbieter selbst durch, vergleichst Schwerpunkte, Branchenerfahrung und Arbeitsweise und meldest dich direkt bei zwei oder drei Häusern. Oder du beschreibst deine Ausgangslage einmal — offene Entscheidung, Markt, Zeithorizont, ob nur die Richtung gefragt ist oder auch die Begleitung danach — und lässt diese Angaben gegen die hinterlegten Profile abgleichen; du bekommst Vorschläge und entscheidest, wen du kontaktierst. Achte im Gespräch darauf, dass dir jemand erklären kann, was am Ende konkret auf dem Tisch liegt, und Schlagworte wie Purpose nicht unübersetzt stehen lässt.