PR Agentur in München gesucht? Die besten PR Agenturen in München im Vergleich

PR Agentur in München gesucht? Die besten PR Agenturen in München im Vergleich

Top PR Agenturen in München im Vergleich

Zwischen Vormittag und Redaktionsschluss entscheidet in den Redaktionsetagen in München jemand, welche der eingegangenen Mitteilungen weiterverfolgt wird und welche liegen bleibt. Eine Stadt mit so vielen Verlagshäusern, Rundfunkstudios und Fachtiteln bedeutet kurze Wege zu Journalisten und zugleich viel Gedränge um deren Aufmerksamkeit. 2 gelistete PR Agenturen in München stehen in dieser Übersicht, vom Beratungsbüro mit zwei Köpfen bis zum Haus, das Konzernkommunikation begleitet. Welche Namen auf deiner Anrufliste landen, bestimmst du nach dem Lesen: Zwischen dir und den Einträgen steht keine Empfehlung, und weiter oben steht niemand, weil er dafür gezahlt hat.

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PR Agentur in München: Wer entscheidet eigentlich, ob dein Thema erscheint?

Die Antwort vorweg: nicht das Büro, das du beauftragst. Genau hier trennt sich Pressearbeit von Werbung — eine Anzeige buchst du und sie läuft, eine Meldung bietest du an, und eine Redaktion entscheidet selbst, ob daraus ein Beitrag wird. Was eine Agentur davor leistet, ist trotzdem viel: Sie holt aus dem, was in deinem Betrieb ohnehin passiert, die Themen heraus, die für Außenstehende einen Wert haben, bringt sie in eine Form, mit der eine Redaktion arbeiten kann, kennt die zuständigen Leute und bereitet dich auf Rückfragen vor. In einer Stadt, in der Verlage in Schwabing, Rundfunkstudios und die Fachtitel der Technik-, Versicherungs- und Gesundheitsbranche dicht beieinanderliegen, ist das mehr Handwerk als Glück: Der Maschinenbauer aus dem Landkreis braucht eine andere Ansprache als die Praxis in Haidhausen, die einmal im Quartal etwas zu sagen hat. Die folgenden Fragen klären, wie die Arbeit abläuft — und wo ihre Grenze verläuft.

Wie entsteht eine Pressemitteilung, die nicht sofort weggeklickt wird?

Am Anfang steht nicht der Text, sondern die Frage, was an deiner Nachricht neu ist. Das klärt eine Agentur im Gespräch mit dir: Anlass, Zeitpunkt, belastbare Angaben, wer zitiert werden darf. Danach entsteht ein Aufbau, der die Kernaussage in die ersten Sätze legt, denn Redaktionen lesen von oben und hören auf, sobald nichts mehr nachkommt. Dazu kommen ein O-Ton aus deinem Haus, kurze Angaben zum Betrieb, Bildmaterial in brauchbarer Auflösung und ein Ansprechpartner mit Durchwahl, der auch ans Telefon geht. Vor dem Versand geht der Entwurf zu dir zurück; freigegeben wird bei dir, nicht in der Agentur.

Presseverteiler: Warum weniger Adressen oft mehr bringen

Ein großer Verteiler beruhigt und bringt selten etwas. Wer jede erreichbare Adresse anschreibt, landet bei Leuten, für die das Thema nie infrage kam, und fällt dort beim nächsten Mal schneller durch. Tragfähig ist eine Liste, die nach Ressort und Zuständigkeit sortiert ist: das Wirtschaftsressort einer Tageszeitung, die Fachzeitschrift deiner Branche, die Kollegin, die über den Landkreis berichtet. Solche Listen altern schnell, weil Zuständigkeiten wechseln, also werden sie laufend nachgezogen und nicht einmal im Jahr. Und zum Verteiler gehört, dass nach dem Versand jemand erreichbar ist, der Rückfragen beantworten kann.

Was eine PR Agentur leisten kann und was sie dir nicht zusagen darf

Sie kann dein Thema so aufbereiten, dass eine Redaktion damit arbeiten kann, kann die zuständigen Leute kennen, den Zeitpunkt wählen und dich auf ein Interview vorbereiten. Nicht leisten kann sie die Zusage, dass berichtet wird, wo berichtet wird oder wie viele Menschen das lesen. Redaktionelle Berichterstattung ist nichts, was sich bestellen ließe. Wer sie dir trotzdem verspricht, meint entweder bezahlte Platzierungen, die als Werbung gekennzeichnet gehören, oder redet über etwas, worüber er nicht verfügt. Ein sauberes Angebot beschreibt deshalb Leistungen, Aufwand und Ablauf, keine Veröffentlichungen als Ergebnis.

Krisenfall: Wer spricht, und wie schnell?

Geklärt wird das vor dem Ernstfall, nicht am Tag danach. Festgelegt sind dann: wer nach außen spricht, meist die Geschäftsführung, wer die Anrufe annimmt, und welche Aussage gilt, bis die nächste Abstimmung steht. Schweigen wird als Antwort gelesen, ein Schnellschuss ohne Abstimmung wird zum zweiten Thema. Eine Agentur baut dafür das Gerüst: eine Erreichbarkeitsliste über das Wochenende hinaus, vorformulierte Sprachregelungen für denkbare Fälle, ein Freigabeweg, der in Stunden funktioniert statt in Tagen. Rechtliche Fragen laufen parallel über deine Anwältin, sie gehören nicht allein in die Kommunikation.

Woran du ablesen kannst, ob deine Pressearbeit trägt

Die schlichteste Ebene ist das Clipping: eine Sammlung der Beiträge, in denen dein Haus vorkommt, mit Datum, Medium und Zusammenhang. Darüber steht die Frage, ob diese Beiträge auch transportieren, was du sagen wolltest, oder nur deinen Namen buchstabieren. Weitere Anhaltspunkte sammeln sich im Alltag: Eine Redaktion ruft von sich aus an, weil sie zu einem Thema jemanden vom Fach sucht. Ein Bewerber erwähnt einen Artikel. Der Vertrieb legt ein Interview dem Angebot bei. Zahlen zur Reichweite einzelner Beiträge bleiben Schätzungen, und wer dir hier feste Werte zusagt, verspricht mehr, als sich messen lässt.

So findest du die passende PR Agentur in München

Zwei Wege stehen offen. Du gehst die Übersicht selbst durch und schreibst dir drei oder vier Büros heraus, deren Ausrichtung zu deiner Branche passt: Erfahrung mit Fachpresse wiegt bei einem Zulieferer aus dem Landkreis schwerer als eine Liste bunter Namen. Oder du schilderst dein Anliegen einmal über das Anfrageformular und lässt dich von passenden Anbietern zurückmelden. Die Reihenfolge hier folgt keinem Werbebudget, ein Platz weiter oben lässt sich nicht buchen. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt. Im Erstgespräch lohnt die Frage nach Themen, die nicht erschienen sind — die Antwort sagt mehr als jede Referenzmappe.