PR Agentur in Berlin gesucht? Die besten PR Agenturen in Berlin im Vergleich

PR Agentur in Berlin gesucht? Die besten PR Agenturen in Berlin im Vergleich

Top PR Agenturen in Berlin im Vergleich

Mittwochmorgen kurz nach acht: In einer Redaktion in Berlin wird ein Postfach geöffnet, in dem mehr Mitteilungen liegen, als der Tag Zeilen hat. Durch kommt selten, wer lauter schreibt, sondern wer ein Thema liefert, das in die Ausgabe passt. Bei uns stehen die Anbieter mit denselben Angaben untereinander, gleich ob zwei Beraterinnen oder ein Team mit eigener Bildredaktion dahintersteht; ein Platz weiter oben lässt sich nicht kaufen, eine Prüfung oder Bewertung findet nicht statt. Derzeit führt das Verzeichnis 1 gelistete PR Agenturen in Berlin.

Platz 1 Matching 0% / Score 10
Paranoid Internet GmbH

Berlin 10 bis 25 Mitarbeiter 2013

Wir, Paranoid Internet GmbH, sind – wie der Name schon sagt – eine ganz besondere Werbeagentur. Wir beobachten geradezu paranoid den Markt, die Trends...

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PR Agentur in Berlin: zwischen Hauptstadtredaktion und Bezirksblatt

Kaum irgendwo sonst sitzen Tageszeitungen, Rundfunkhäuser, Korrespondentenbüros und Fachtitel so nah beieinander wie hier. Dazu kommen die Sprecherinnen und Sprecher der Verbände, die Presseleute der Bezirksämter und eine Szene aus Softwarehäusern und Handelsbetrieben, die regelmäßig etwas zu erzählen hat. Entsprechend breit ist das Angebot: vom Zweierbüro, das eine einzelne Branche seit Jahren begleitet, bis zum Haus mit eigener Bildredaktion und Mitarbeitenden für Krisenfälle.

Gebraucht wird Pressearbeit selten dauerhaft gleich stark. Ein Softwarehaus aus Kreuzberg meldet ein neues Produkt, ein Pflegeträger in Marzahn eröffnet eine zweite Station, ein Familienbetrieb in Spandau übergibt an die nächste Generation, ein Verband in Mitte will zu einer Gesetzesänderung als Ansprechpartner erkennbar sein. In all diesen Fällen geht es darum, aus dem betrieblichen Vorgang ein Thema zu machen, das außerhalb des eigenen Hauses jemanden interessiert — und um jemanden, der die passenden Redaktionen kennt und weiß, wie dort gearbeitet wird.

Was Pressearbeit leisten kann — und was sie nicht verspricht

Ein Team bereitet Themen auf, schreibt Mitteilungen, hält den Kontakt zu Redaktionen, organisiert Interviews und O-Töne, betreut Pressekonferenzen und beobachtet, was veröffentlicht wird. Was es nicht kann: dafür sorgen, dass etwas erscheint. Über redaktionelle Beiträge entscheidet allein die Redaktion, und zwar nach Nachrichtenlage am jeweiligen Tag. Seriöse Angebote sagen das offen und sichern deshalb Arbeit zu, nicht Ergebnisse. Wer dir eine feste Zahl an Veröffentlichungen in Aussicht stellt, verkauft entweder Anzeigen oder etwas, das er nicht halten kann.

Berichterstattung oder Anzeige: worin der Unterschied liegt

Eine Anzeige buchst du: Format, Platz und Termin stehen vorher fest, der Text stammt von dir. Ein redaktioneller Beitrag entsteht dagegen in der Redaktion, folgt deren Blick auf die Sache und kann kritische Punkte enthalten, die dir nicht gefallen. Genau daraus zieht er seine Glaubwürdigkeit. Bezahlte Formate müssen als solche gekennzeichnet sein — als Anzeige, als Advertorial, als Sponsored Post. Beides hat seinen Platz, nur solltest du beim Einkauf wissen, was du gerade bezahlst: Platz oder Aufmerksamkeit.

Wann sich eine PR Agentur in Berlin an die Fachpresse wendet

Ein neues Bauteil, ein Verfahren in der Pflegedokumentation, eine Schnittstelle für Warenwirtschaft: Solche Themen erreichen ihr Publikum eher über Fachzeitschriften, Branchendienste und Newsletter als über den Lokalteil. Dort zählen Details, die im Publikumsmedium herausgekürzt würden. Umgekehrt interessiert die Bezirksredaktion, was für Menschen im Einzugsgebiet spürbar ist: neue Arbeitsplätze, ein Umbau an der Hauptstraße, ein Jubiläum mit offener Tür. Häufig lohnt beides nebeneinander — mit zwei unterschiedlich geschriebenen Fassungen, nicht mit einem Text für alle.

Wer im eigenen Haus zuerst Bescheid wissen sollte

Nichts beschädigt eine Nachricht so zuverlässig wie Beschäftigte, die sie aus der Zeitung erfahren. Deshalb gehört zur Pressearbeit die Verständigung nach innen: eine kurze Information an die Belegschaft vor dem Versand, abgestimmte Antworten für alle, die ans Telefon gehen, und eine klare Regel, wer nach außen spricht. Bei Standortfragen, Übernahmen oder Personalwechseln ist das kein Beiwerk, sondern die halbe Arbeit. Betriebsrat, Führungsebene und Empfang brauchen dabei nicht denselben Text, wohl aber denselben Stand.

So findest du den passenden Partner für Pressearbeit

Du hast zwei Wege. Entweder du gehst die Liste selbst durch, filterst nach Ort und Schwerpunkt und sprichst zwei oder drei Anbieter direkt an. Oder du schilderst dein Vorhaben in einer Anfrage und lässt passende Ansprechpartner auf dich zukommen. Hilfreich ist beides Mal, vorher zu notieren, worum es geht, wer sprechen darf und bis wann. Alle Einträge führen dieselben Angaben, die Reihenfolge folgt keinem Werbebudget; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet hier nicht statt.