PR Agentur in Kiel gesucht? Die besten PR Agenturen in Kiel im Vergleich
Top PR Agenturen in Kiel im Vergleich
Geht auf einer Kieler Werft ein Schiff zu Wasser, steht am Tag darauf etwas darüber im Blatt, ohne dass jemand eine Anzeige gebucht hätte. Dieser Unterschied ist die Arbeit einer PR Agentur: Sie bereitet Themen so auf, dass Redaktionen damit etwas anfangen können, und begleitet den Kontakt dorthin. Ob daraus ein Beitrag wird, entscheidet allein die Redaktion. 1 gelistete PR Agenturen in Kiel stehen hier untereinander. So siehst du in einer Sitzung, wer Pressearbeit über das Jahr begleitet und wer einzelne Mitteilungen schreibt, statt ein Haus nach dem anderen anzuschreiben und auf Rückmeldung zu warten.
New Communication GmbH & Co. KG
Kiel 25 bis 50 Mitarbeiter 2000
New Communication - der Name ist Programm. Die Werbe- und Marketingagentur aus Kiel setzt die neuesten und innovativsten Kommunikationstechniken,...
Details anzeigenPR Agentur in Kiel: zwischen Landespolitik, Werfthalle und Fachredaktion
Als Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins hat Kiel eine Dichte an Absendern, die kaum eine gleich große Stadt erreicht: Landtag und Landesregierung, Stadtwerke und Landesbehörden, die Christian-Albrechts-Universität, die Fachhochschule und die Meeresforschung am GEOMAR, dazu Werften, Marinetechnik-Zulieferer und Reedereien mit Abfahrten Richtung Oslo und Göteborg. Die Anbieterseite fällt kleinteiliger aus. Pressearbeit machen hier oft Büros, die aus der klassischen Werbung kommen und Redaktionskontakte über Jahre aufgebaut haben, dazu Einzelberaterinnen und -berater mit Redaktionsvergangenheit und kleine Teams aus dem Hochschulumfeld, die Wissenschafts- und Maritimthemen übersetzen können.
Gebraucht wird das aus unterschiedlichen Richtungen. Ein Zulieferer für Marinetechnik will in zwei Fachtiteln vorkommen, die seine Einkäufer lesen. Eine Reederei muss eine geänderte Abfahrtslage erklären, bevor der Ärger in den Kommentarspalten steht. Eine Ausgründung aus der Meeresforschung hat ein Verfahren, das erklärungsbedürftig ist und niemanden interessiert, solange es nur im Datenblatt steht. Und ein Hotel an der Förde hätte gern, dass im Reiseteil steht, was es an der Küste außerhalb der Sommerwochen zu tun gibt. Allen gemeinsam ist, was Pressearbeit von Werbung trennt: Eine Anzeige kannst du kaufen, eine Berichterstattung nicht.
Wie eine Pressemitteilung entsteht
Am Anfang steht ein Anlass, nicht der Wunsch, etwas zu veröffentlichen. Ein neues Verfahren, ein Bauabschnitt, eine Personalie, ein Auftrag aus Norwegen. Die Agentur holt bei dir die Fakten ab, klärt Zahlen und Namen und schreibt so, dass das Wesentliche im ersten Absatz steht und eine Redaktion kürzen kann, ohne den Kern zu verlieren. Dazu kommen ein Zitat, das jemand wirklich so gesagt hätte, eine Kontaktadresse mit erreichbarer Telefonnummer und Bildmaterial samt geklärter Rechte. Vor dem Versand geht der Text durch deine Freigabe, denn hinterher korrigieren lässt sich wenig.
Was einen brauchbaren Presseverteiler ausmacht
Nicht die Zahl der Adressen. Ein Verteiler mit vierzig Namen, hinter denen Menschen stehen, die das Thema tatsächlich bearbeiten, bringt mehr als tausend Sammeladressen. Brauchbar heißt: die richtige Person im richtigen Ressort, beim Landesteil einer Tageszeitung ebenso wie beim Fachtitel für Schiffbau oder beim Wissenschaftsressort. Dazu gehört Pflege, weil Zuständigkeiten wechseln und eine Mail an eine verwaiste Adresse nichts bewirkt. Wer mit demselben Text alle bespielt, verbrennt Aufmerksamkeit. Eine Zusage, dass jemand aufgreift, liegt in keinem Verteiler.
Interviews und Auftritte: worauf du dich vorbereitest
Bevor jemand mit einer Redaktion spricht, sollte feststehen, wer spricht und was diese Person sagen will. Üblich ist, zwei oder drei Kernaussagen festzulegen und sie in eigenen Worten durchzugehen, bis sie ohne Papier sitzen. Dazu kommen die unangenehmen Fragen: Auslastung, Preise, ein abgesprungener Auftrag, ein Vorfall im Betrieb. Wer sie vorher einmal laut beantwortet hat, gerät im Gespräch nicht ins Stocken. Geklärt wird außerdem, ob Zitate vor dem Druck gegengelesen werden dürfen, wie viel Zeit zur Verfügung steht und wo aufgenommen wird, wenn die Halle im Hintergrund lauter ist als das Mikrofon.
Warum die eigene Belegschaft zuerst Bescheid wissen sollte
Wer aus der Zeitung erfährt, dass sein Arbeitgeber eine Abteilung verlagert, erzählt das am Abend anders weiter, als dir lieb ist. Deshalb läuft die interne Runde vor der externen: eine kurze Versammlung, ein Aushang in der Halle für alle, die nicht am Schreibtisch sitzen, eine Mail an die Schichtführung, die Fragen beantworten kann. Inhaltlich gilt dasselbe wie nach außen, nur offener: was entschieden ist, was noch nicht feststeht, wer ansprechbar ist. In Betrieben mit Interessenvertretung ist die Reihenfolge ohnehin abzustimmen. Gut informierte Beschäftigte sind die glaubwürdigsten Auskunftgeber, die ein Haus hat.
Wie lange dauert es, bis eine PR Agentur in Kiel etwas bewegt?
Länger, als die meisten hoffen. In den ersten Wochen entstehen Grundlagen: Themenvorrat, Sprachregelungen, ein gepflegter Verteiler, erste Gespräche mit Redaktionen, die dich noch nicht kennen. Sichtbar wird davon zunächst wenig. Wirkung stellt sich ein, wenn über Monate regelmäßig brauchbare Themen kommen und ein Redakteur weiß, dass er bei dir eine Auskunft bekommt, wenn er für einen Beitrag über den Schiffbau im Land jemanden braucht. Verlässlich planbar ist dabei nichts. Was du beobachten kannst, sind Anfragen, Erwähnungen und Gesprächseinladungen, nicht ein zugesagtes Ergebnis.
So findest du die passende PR Agentur in Kiel
Zwei Wege führen hin. Du gehst die Liste durch, öffnest drei oder vier Profile und vergleichst, wer laufende Pressearbeit begleitet, wer auf Fach- oder Publikumsmedien eingespielt ist und wer im Ernstfall erreichbar bleibt. Oder du beschreibst dein Anliegen einmal in einer Anfrage und lässt die Rückmeldungen zu dir kommen. Frag nach Arbeitsproben, nach der Person, die den Kontakt hält, und nach dem Honorarmodell. Plätze lassen sich hier nicht kaufen, die Reihenfolge folgt keinem Werbebudget. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt.