Designagentur in Bremen gesucht? Die besten Designagenturen in Bremen im Vergleich
Top Designagenturen in Bremen im Vergleich
Ein Logo von 2009, Visitenkarten in zwei verschiedenen Blautönen und ein Messebanner, das zu keinem von beidem passt: So sieht der Anlass meistens aus, wenn du anfängst, nach Gestaltung zu suchen. Hier arbeiten Einzelstudios neben Designbüros mit eigener Reinzeichnung, und welches Haus was wirklich täglich macht, steht auf keiner Startseite. Wir machen sichtbar, wer im Nordwesten für Industrie, Handel und Lebensmittel gestaltet, wer Verpackung und Beschriftung beherrscht und wer Druckdaten selbst abnimmt. 1 gelistete Designagenturen in Bremen kannst du danach nebeneinanderlegen.
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Designagentur in Bremen: Gestaltung ist Handwerk – woran erkennst du das?
Bremen ist Oberzentrum für den gesamten Nordwesten, und das sieht man den Auftragsbüchern der Studios an: Hafen- und Speditionsbetriebe, Zulieferer der Luft- und Raumfahrt, Industrie aus Sebaldsbrück und Hemelingen, dazu Kaffeeröster, Lebensmittelhersteller und ein Einzelhandel, der von der Innenstadt bis nach Vegesack reicht. Entsprechend breit ist das Angebot: Es gibt Gestalter, die vor allem Marken- und Schriftsysteme aufbauen, Studios mit Schwerpunkt Verpackung und Etikett, und Häuser, in denen die Gestaltung eine Abteilung unter mehreren ist.
Die Anlässe sind fast immer konkret. Ein Familienbetrieb übergibt an die nächste Generation und will den Namen behalten, aber nicht das Erscheinungsbild von 1998. Eine Firmierung ändert sich, also müssen Briefbogen, Stempel, Fahrzeugflotte und Hallenbeschriftung mitziehen. Ein Hersteller bringt eine zweite Produktlinie und merkt, dass die Verpackung keine Regel kennt, nach der sie fortgeschrieben werden könnte. In allen drei Fällen geht es weniger um Geschmack als um Ordnung: Farben, Schriften, Abstände, Dateien und die Frage, wer das Ganze später weiterführen darf. Die folgenden Antworten zeigen, was du dafür klären solltest.
Logo überarbeiten oder neu entwickeln?
Das entscheidet sich an der Bekanntheit, nicht am Alter. Wenn Kundschaft und Belegschaft deine Wortmarke seit Jahren mit dem Betrieb verbinden, ist ein behutsames Überarbeiten meist klüger: Schrift schärfen, Proportionen korrigieren, Farbwerte für Bildschirm und Druck sauber definieren. Wirklich neu entwickelt wird, wenn der Betrieb etwas anderes geworden ist – nach einer Fusion, bei einem neuen Namen oder wenn das Zeichen im Kleinformat auf dem Lkw und im Messeauftritt schlicht nicht mehr funktioniert. Gute Gestalter legen beide Wege nebeneinander und sagen dir, was der Umstieg an Folgearbeiten auslöst.
Was leistet die Druckvorstufe bei einer Designagentur in Bremen?
Die Vorstufe ist der Teil, der aus einem schönen Entwurf eine produzierbare Datei macht. Dazu gehören Reinzeichnung, Farbräume für Offset, Digitaldruck oder Folienschnitt, Anschnitt und Überfüllung, Sonderfarben und die Absprache mit Druckerei, Schilderbauer oder Beschriftungsbetrieb. Für Fahrzeuge werden Flächen auf Türen, Radkästen und Wölbungen gerechnet, für Hallenschilder Abstände und Leserichtung aus der tatsächlichen Entfernung. Frag nach, ob das Studio das selbst macht oder zukauft, und wer den Andruck freigibt. Wer diesen Schritt sauber beherrscht, erspart dir Nachdrucke, die sonst niemand bezahlt.
Welche Dateiformate solltest du dir liefern lassen?
Verlange die offene Arbeitsdatei plus abgeleitete Fassungen: Vektordaten des Zeichens für jede Größe, Varianten für hellen und dunklen Grund, eine einfarbige Fassung für Stempel und Gravur, dazu Web-Formate in passender Auflösung. Dazu gehören die verwendeten Schriften mit ihren Lizenzen – die gehören meist nicht der Agentur, sondern müssen für deinen Betrieb erworben werden – sowie Farbwerte in allen relevanten Systemen. Lass dir außerdem aufschreiben, wo die Dateien liegen und wer außer dir Zugriff hat. Das klingt nach Kleinkram und entscheidet später darüber, ob du handlungsfähig bleibst.
Taugt eine Designagentur in Bremen auch ohne eigene Marketingabteilung?
Gerade dann. Viele Betriebe im Nordwesten haben keine Abteilung, sondern eine Person, die Gestaltung neben Vertrieb oder Verwaltung mitmacht. Dafür brauchst du ein Studio, das führen kann: klare Termine, zwei bis drei Entscheidungspunkte statt zwanzig, und Vorlagen, mit denen deine Leute später selbst arbeiten. Sinnvoll sind Angebot und Briefbogen als Dokumentvorlage, ein Satz Social-Bildrahmen und eine kurze Anleitung, die auch versteht, wer nie mit Gestaltungsprogrammen gearbeitet hat. Sag im Erstgespräch offen, wie wenig Zeit intern da ist – daran erkennst du schnell, wer damit umgehen kann.
Was passiert mit dem Design nach der Übergabe?
Ein Erscheinungsbild ist nach der Abnahme nicht fertig, es geht in den Betrieb über. Üblich sind eine Übergabe, in der das Regelwerk erklärt wird, ein benannter Ansprechpartner für Rückfragen und eine Vereinbarung über Folgearbeiten: neue Produktblätter, ein zusätzliches Standortschild, die Anpassung, wenn ein Format wegfällt. Kläre vorher, zu welchen Konditionen kleine Ergänzungen laufen und ob du sie auch von Dritten machen lassen darfst. Viele Studios bieten eine jährliche Durchsicht an, bei der auffällt, wo sich Abteilungen still eigene Varianten gebaut haben.
Wie findest du das passende Studio für deine Gestaltung?
Zwei Wege führen zum Ziel. Du kannst die Liste selbst durchgehen, nach Schwerpunkt und Referenzen filtern und dir zwei, drei Häuser herausschreiben, deren Arbeiten aus deiner Branche stammen. Oder du beschreibst dein Vorhaben einmal – Anlass, Umfang, Zeitrahmen, was an Bestandsmaterial da ist – und bekommst Vorschläge, die zu dieser Beschreibung passen. Der zweite Weg spart dir die Vorsortierung, weil wir für den Nordwesten sehen, wer regelmäßig Marken und Verpackung gestaltet und wer eher Einzelstücke liefert. Vergleichen musst du am Ende trotzdem selbst.