User Generated Content

User Generated Content – wenn andere den Ton angeben

 

Wer gibt schon gerne das Zepter aus der Hand? Und dann noch an völlig unbekannte Menschen, an User, die wir gar nicht kennen? Dabei kann genau das die besten Chancen auf neue Follower und Reichweitenzuwachs im Social Media Business bedeuten. Wer von Fremden Content produzieren lässt und das kreativ nutzt, bringt seinen Account nach vorn. Die größten Vorteile: User Generated Content ist kostengünstig und effektiv. Überdies bringen neue Ideen frischen Wind in die eigene Social Media Präsenz.

 

 

 

User Generated Content schafft Vertrauen

 

Ergänzung oder Alternative zum Content Marketing? User Generated Content kann beides sein! Menschen interessieren sich für andere Menschen – und dafür, was sie beschäftigt. Wir unterhalten uns gerne mit Gleichgesinnten, tauschen uns aus und lassen uns von ihren Erfahrungen inspirieren. Welche Schuhe sind gerade Trend? Ein neuer Grill, der Fleisch und Gemüse perfekt gegart auf den Tisch bringt? Attraktive Anlagemöglichkeiten für das Ersparte? Was auch immer uns beschäftigt – Social Media ist wie eine Gartenparty, auf der wir uns über all das unterhalten, was uns am Herzen liegt. Social Media Profis versuchen, die eigenen Themen geschickt innerhalb dieser Communitys zu platzieren und dabei möglichst authentisch zu sein. Das gelingt nicht immer, denn für Unternehmen oder Marketing Verantwortliche stehen Ziele im Fokus, die, wenn sie zu offensichtlich kommuniziert werden, werblich und damit weniger interessant wirken. User Generated Content dagegen wirkt authentisch. Empfehlungen von Freunden, Familie oder Bekannten überzeugen weitaus mehr. Diese Inhalte sind oftmals alles andere als professionell geschrieben oder stimmig formuliert – dennoch werden sie als interessant und zuverlässig wahrgenommen und akzeptiert. Der Wert des Absenders bestimmt die Glaubwürdigkeit der Botschaft. Die Meinung anderer Menschen beeinflusst uns – ob es uns nun bewusst ist oder auch nicht. Darin liegt das Geheimnis vom User Generated Content.

 

 

 

So wird eine Community zu Botschaftern

 

Sie sind der Vorläufer vom User Generated Content: Leserbriefe machen es vor! Die Meinung unserer Nachbarn, Kollegen oder Freunde interessiert uns brennend. Wir mögen es, Zustimmung oder Kritik öffentlich zu machen und mit anderen darüber zu sprechen. Seit dem Siegeszug der digitalen Medien hat sich diese Form der Meinungsmache weiterentwickelt. Reichweite und Tempo der Kanäle haben User Generated Content auf ein neues Level gehoben. Kommunikation ist nie einfacher und unkomplizierter gewesen als heute. Marketing Manager können dieses Phänomen mit wenig Aufwand für sich nutzen. Wer seinen Followern eine Plattform gibt, ihnen die Möglichkeit verschafft, eigene Ideen zu entwickeln und mitzureden, erhält zusätzliche Reichweite. Der Effekt kann sich sehen lassen: Da es nicht bei einem Dialog bleibt, sondern im Gegenteil, die Freunde ebenfalls einsteigen, potenzieren sich Reichweite und Interaktionen. Je nach Interesse und Aktualität übertrifft User Generated Content professionelle Postings um ein Vielfaches. Nicht nur der Bekanntheitsgrad steigt, auch das Vertrauen in ein Unternehmen oder sein Angebot nimmt zu. Der Trust-Faktor ist eine wesentliche Größe, die mit viel Aufwand gepflegt wird. User Generated Content kann diesen Wert ohne zusätzliche Kosten und innerhalb kürzester Zeit pushen. Statt also große Budgets in teure Werbespots und Kampagnen zu investieren, sind Kommunikation und Interaktion mit der relevanten Zielgruppe nicht nur günstiger, sondern oftmals auch zielführender.

 

 

 

User Generated Content – Kommunikation auf Augenhöhe

 

Während sich im klassischen Marketing eine typische Anbieter-Kunden-Kommunikation entwickelt, begegnen sich beim User Generated Content alle auf Augenhöhe. Der Austausch untereinander basiert auf Interessen und einem offenen Dialog statt auf vorgefertigter Marketingtexte. Sobald sich potenzielle Kunden über ein Produkt oder eine Dienstleistung unterhalten, gewinnt das Unternehmen automatisch an Aufmerksamkeit. Werden dann noch positive Erfahrungen geteilt oder Empfehlungen gepostet, profitiert der Anbieter. Unternehmen sollten genügend Freiraum für User Generated Content schaffen. Wenn sich Menschen kreativ einbinden dürfen, steigt die Lust an der Kommunikation und damit auch die Reichweite.

 

 

 

Next Level: Influencer Marketing

 

User Generated Content ist prinzipiell kostenloser Traffic, der Vertrauen in das Produkt schafft. Dabei besteht die Herausforderung für Marketing Manager darin, eine relevante Zielgruppe zu erreichen und User zum Posten oder Interagieren zu bewegen. Um dem Ganzen mehr Drive zu geben, sind Influencer ein probates Mittel. Die Kosten variieren je nach Reichweite und Bekanntheitsgrad, der Vorteil liegt in der Vertrauenswürdigkeit. Influencer genießen bei ihrer eigenen Community eine hohe Glaubwürdigkeit. Die authentische Präsentation des Produkts oder der Dienstleistung hebt sich vorteilhaft von einer Werbebotschaft ab und motiviert die Follower zur Interaktion. Daraus wiederum entsteht User Generated Content, der innerhalb der Zielgruppe verbreitet wird. Denn das ist einer der Vorteile im Influencer Marketing: Die Wahl fällt auf Accounts, deren Zielgruppe empfänglich für das Produkt oder die Dienstleitung ist.

 

 

 

Best Practice

 

Dr. Oetker, Mc Donalds oder Nintendo gehören zu den Profis in Sachen User Generated Content. Von dem Wunsch nach einer Fischstäbchen-Pizza, die nicht nur auf Twitter heiß diskutiert wurde, sondern dem Anbieter von Tiefkühlpizza auch im Real Life viel Aufmerksamkeit beschert hat, über ein Burger Battle bis zu individuellen Levels auf der Nintendo Wii U: Unzählige User nutzen diese Angebote nur zu gerne und beteiligen sich an der kreativen Content-Erstellung. Alles, was zählt, sind initiale Ideen und möglichst originelle Moderationen. Sobald das Thema eine eigene Dynamik entwickelt, verbreitet sich User Generated Content in der relevanten Zielgruppe. Ideen werden geteilt, kommentiert und das Interesse der eigenen Freunde, Familie oder Kollegen an den Inhalten bringt zusätzliche Reichweite. Im besten Fall geht die Idee viral. Wenn aus einem initialen Posting ganz ohne großen Aufwand ein High-Performer wird, war genügend Freiraum für User Generated Content da – und das Interesse gekonnt geweckt.

 

 

 

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