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In wenigen Schritten zur WordPress Webseite

In wenigen Schritten zur WordPress Webseite

 

WordPress gehört zu den beliebtesten Content-Management-Systemen (CMS). Und aus gutem Grund: WordPress erlaubt dir, ganz ohne Programmierkenntnisse eigene Inhalte zu erstellen, zu gestalten und zu verwalten. Dank der Designvorlagen (Themes) und Funktions-Erweiterungen (Plugins) lässt WordPress sich individuell an deine Anforderungen und Designvorstellungen anpassen. Nutzen kannst du es in zwei Varianten: Einmal als Open-Source-Software (Wordpress.org), bei der du deine Webseite auf einem eigenen Hoster oder Server selbst hostest. Die zweite Variante ist die gehostete Lösung inklusive Infrastruktur (WordPress.com), mit der du deutlich schneller startklar bist. In der Gratisversion von WordPress nutzt du die wordpress.com-Domain, mit verschiedenen Tarifen kannst du auch deine eigene Domain nutzen. Wenn dir das Setup zu kompliziert ist, kannst du außerdem einen Webdesigner und SEO Spezialist engagieren, der dich bei der Umsetzung unterstützt.

 

 

 

Schritt 0: Die Vorbereitung – Idee, Domain, Hosting deiner Webseite auf WordPress

 

Zunächst musst du einige grundlegende Fragen rund um den geplanten Onlineauftritt klären: Welchen Website-Typ möchtest du erstellen? Wer ist deine Zielgruppe? Und welches Ziel verfolgst du mit deiner Webseite überhaupt? WordPress bietet vielfältige Möglichkeiten – zum Beispiel für Blogs, Firmenwebseiten, Portfolios, Shops, Eventseiten oder Magazine. Auch welche Funktionen und Plugins sich für dich lohnen, ist von diesen grundlegenden Fragen abhängig.

 

Im Anschluss kannst du den Namen deiner Domain wählen. Am besten entscheidest du dich für einen kurzen Namen, der leicht zu schreiben ist und gut im Gedächtnis bleibt. Die Verfügbarkeit des Namens prüfst du beim Hoster und sicherst dir dann die gewünschte Endung (z. B. „.de“ oder „.com“).

 

 

 

Schritt 1: Etabliere deine Marke auf WordPress

 

Wenn du WordPress in der gehosteten Version verwendest, kannst du dir einfach ein Konto anlegen, einen Tarif wählen, die Domain verbinden und direkt starten. Wenn du dein Webhosting selbst übernimmst, solltest du darauf achten, dass du ein SSL-Zertifikat verwendest, genügend Speicher (mind. 5 GB), guten Support und ein PHP ≥ 7.3 sowie MySQL ≥ 5.6 hast. In dieser Variante kannst du die 1-Klick-Installation im Hosting-Panel nutzen oder manuelle Dateien hochladen, eine Datenbank anlegen und den Installationsassistenten von WordPress durchlaufen.

 

 

 

Schritt 2: Die Grundeinstellungen für WordPress festlegen

 

Unter den Einstellungen im Backend solltest du zunächst Permalinks auf „Beitragsname“ stellen, damit deine URLs suchmaschinenfreundlich und leicht lesbar sind. Außerdem musst du die Startseite festlegen: Soll diese eine klassische statische Seite oder z. B. ein Blog sein? Danach bearbeitest du Optionen zu Kommentaren und Spam-Schutz und erstellst bzw. wählst eine Datenschutzseite aus.

 

 

 

Schritt 3: Wähle und aktiviere dein Theme und gestalte die Startseite

 

Unter Design → Themes → Hinzufügen kannst du eine passende Designvorlage für deine Website auswählen und sie im Customizer oder Site-Editor individuell anpassen.

 

Sobald dein Theme aktiv ist, kannst du die Startseite über den Block-Editor gestalten: Füge Absätze, Bilder, Galerien, Spalten, Videos oder Buttons hinzu und strukturiere so deinen Inhalt. Mit den Vorlagen und Pattern von WordPress kannst du im Handumdrehen ein einheitliches und professionelles Layout erstellen.

 

 

 

Schritt 4: Weitere Seiten auf WordPress anlegen

 

Unter Seiten → Erstellen legst du weitere Unterseiten an. Übliche Seiten sind etwa eine „Über uns“-Seite, eine Kontaktseite, eine Blog- oder Newsseite sowie eine Seite zu deinen Leistungen. Außerdem benötigt jede Website eine Datenschutzseite und ein Impressum. Unter Design → Editor kannst du den Navigationsblock bearbeiten und Seiten hinzufügen. Achte auf klare, kurze Bezeichnungen.

 

Wenn du Texte für deine WordPress-Website erstellst, sollten sie klar formuliert, gut strukturiert und auf deine Zielgruppe abgestimmt sein. Achte darauf, dass jede Seite einen erkennbaren Mehrwert bietet und Besucher schnell die wichtigsten Informationen finden. Gleichzeitig spielt auch SEO eine Rolle: Verwende relevante Keywords, aussagekräftige Überschriften und Meta-Beschreibungen, damit deine Inhalte besser gefunden werden – ohne an Natürlichkeit zu verlieren.

 

 

 

Schritt 5: Plugins für Funktionen in WordPress installieren

 

Nach Bedarf kannst du weitere Funktionen unter Plugins → Installieren ergänzen, z. B. Yoast SEO für bessere Sichtbarkeit oder WooCommerce für einen Shop. Da eine Website mit weniger Plugins oft stabiler und schneller ist, solltest du nur die aktivieren, die du wirklich brauchst.

 

 

 

Schritt 6: Rechtliches & Tracking auf WordPress

 

Neben Impressum und Datenschutzerklärung musst du außerdem ein Cookie-Hinweis- bzw. Consent-Tool integrieren. Unter Einstellungen → Allgemein aktivierst du SSL (https). Zusätzlich kannst du via Plugin Analytics einbinden, um Besucherzahlen und Conversions zu messen.

 

 

 

Schritt 7: Go-Live & Wartung von WordPress

 

Vor dem Go-Live deiner Webseite solltest du unter Einstellungen → Lesen die Sichtbarkeit prüfen. Hier musst du die Option „Suchmaschinen davon abhalten, diese Website zu indexieren“ ausschalten. Plane regelmäßige Updates, Backups und Performance-Checks, um Sicherheit und Ladezeiten zu gewährleisten. Außerdem solltest du die Performance testen, bevor deine Seite live geht.

 

 

 

Fazit: So leicht gestaltest du deine eigene Webseite mit WordPress

 

Eine eigene Webseite auf WordPress zu erstellen ist leichter, als du denkst. Starte klein mit den wichtigsten Seiten und erweitere deinen Webauftritt Schritt für Schritt. Achte dabei auf ein konsistentes Design, sichere Passwörter und regelmäßige Updates, damit deine Website sicher und professionell bleibt.