Website erstellen lassen? Agenturen für Website-Entwicklung im Vergleich

Website erstellen lassen? Agenturen für Website-Entwicklung im Vergleich

Agenturen für Website-Entwicklung im Vergleich

Wer eine Website in Auftrag gibt, trifft auf ein breites Feld: freie Entwicklerinnen und Entwickler, die allein arbeiten, kleine Büros mit Gestaltung und Technik unter einem Dach und größere Agenturen mit eigenen Teams für Konzept, Programmierung und Betrieb. Hier stehen 2 gelistete Agenturen für Website-Entwicklung aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Welche Leistungen ein Anbieter nennt, liest du in seinem Eintrag. Ob Arbeitsweise und Verständigung stimmen, zeigt erst das Gespräch über dein Vorhaben.

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Website erstellen lassen: was du vorbereitest, entscheidest und am Ende in der Hand hältst

Bevor die erste Skizze entsteht, liegt die Arbeit bei dir. Du legst fest, wofür die Seite da ist, lieferst Texte und Bilder, triffst Entscheidungen in Freigaberunden und nimmst das Ergebnis am Ende ab. Wer eine Website erstellen lassen will, kauft deshalb nicht nur eine Leistung ein, sondern übernimmt selbst eine Rolle im Projekt. Je klarer du sie annimmst, desto weniger Rückfragen und Schleifen entstehen. Das reicht von den Anforderungen bis zur Frage, wem Domain und Hosting am Ende gehören.

Ziel, Umfang, Zielgruppe: Anforderungen in deinen eigenen Worten

Fachvokabular brauchst du dafür nicht. Hilfreicher sind ehrliche Antworten auf wenige Fragen: Was sollen Besucher tun, nachdem sie die Seite gelesen haben – anrufen, ein Formular ausfüllen, etwas kaufen, sich bewerben? Wen willst du erreichen, und mit welchen Fragen kommen diese Menschen zu dir? Welche Seiten brauchst du mindestens, und welche Funktionen wären schön, aber verzichtbar? Notiere Websites, die dir gefallen, und Programme, die im Haus schon laufen, etwa eine Terminbuchung oder eine Warenwirtschaft. Soll die Seite mehrsprachig sein, etwa für Kundschaft in der Romandie oder im Tessin, gehört das ebenfalls an den Anfang. Eine Liste mit Muss und Kann genügt als Grundlage, damit Anbieter überhaupt sinnvoll kalkulieren können.

Wer eine Website erstellen lassen will, liefert mehr als ein Logo

Texte, Fotos, Logodateien in verwertbarer Auflösung, Farbangaben, Produktdaten, Teamporträts, Stellenanzeigen: Fast alles, was später auf der Seite steht, kommt aus deinem Unternehmen oder muss dort zumindest freigegeben werden. Kläre früh, wer welche Inhalte erstellt. Bei Fotos und Grafiken aus fremder Hand solltest du wissen, ob du sie im Netz verwenden darfst. Dazu kommen Pflichtangaben wie Impressum und Datenschutzhinweise, deren Anforderungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht deckungsgleich sind. Was hier dazu steht, ist keine Rechtsberatung, und im Einzelfall kann vieles abweichen. In vielen Projekten sind es die Inhalte, an denen der Zeitplan hängt, nicht die Technik.

Zwei Angebote, ein Maßstab: was im Kostenrahmen auftauchen sollte

Angebote werden vergleichbar, wenn du Posten für Posten nachsiehst: Konzept und Seitenstruktur, Gestaltung, technische Umsetzung, Einpflegen der Inhalte, Texte und Bilder, Darstellung auf Smartphones, Grundeinstellungen für Suchmaschinen, Schulung, Hosting, Wartung. Frag nach, wie viele Korrekturschleifen eingerechnet sind und was eine zusätzliche Runde kostet. Achte darauf, ob einmalige Kosten und laufende Gebühren getrennt ausgewiesen sind und ob Lizenzen für Erweiterungen, Schriften oder Bilder jedes Jahr neu anfallen. Ein Festpreis schafft Planbarkeit, setzt aber einen genau beschriebenen Umfang voraus. Eine Abrechnung nach Aufwand bleibt beweglich, verlangt von dir aber, den Stand regelmäßig im Blick zu behalten.

Wie viel Mitarbeit verlangt das Projekt zwischen Auftakt und Start?

Ein Auftrag verläuft meist in Etappen: Abstimmung der Anforderungen, Seitenstruktur, Entwürfe, Umsetzung auf einer Testumgebung, Einpflegen der Inhalte, Freischaltung. An mehreren dieser Stellen wartet das Team auf dich. Benenne eine Person, die Entscheidungen treffen darf, und kläre intern, wer sonst noch mitreden will, bevor die erste Freigabe ansteht. Sammle Rückmeldungen gebündelt und beziehe dich auf konkrete Seiten oder Elemente. Wie lange das Ganze dauert, hängt am Umfang und daran, wie schnell Inhalte und Freigaben von deiner Seite kommen. Bitte im Angebot um einen Zeitplan, der diese Abhängigkeiten sichtbar macht.

Wenn eine alte Seite abgelöst wird

Ersetzt die neue Website einen bisherigen Auftritt, kommen eigene Fragen hinzu. Welche alten Inhalte ziehen um, welche fallen weg? Bleiben die bisherigen Adressen der Unterseiten erreichbar, oder werden sie auf die neuen umgeleitet, damit Lesezeichen und Verweise von außen nicht ins Leere laufen? Wer hat heute die Zugänge zum alten System, zur Domain und zu den E-Mail-Postfächern, die oft am selben Vertrag hängen? Kläre diese Punkte vor dem Auftakt, denn ein Anbieter kann nur umziehen, worauf er Zugriff bekommt.

Testlauf, Mängelliste, Freigabe: so wird abgenommen

Mit der Abnahme bestätigst du, dass die Leistung dem Vereinbarten entspricht. Maßstab ist, was im Angebot und in deinen Anforderungen steht. Wünsche, die unterwegs neu entstanden sind, gehören in einen eigenen Auftrag. Geh die Seite auf mehreren Geräten und in verschiedenen Browsern durch, schick jedes Formular einmal ab, klick dich durch Menüs und Links und achte auf Ladezeiten. Halte Fehler schriftlich fest, jeweils mit Seite, Gerät und kurzer Beschreibung. Vereinbare vorab, wie mit kleinen Mängeln umgegangen wird, ob sie die Abnahme aufhalten oder danach behoben werden. Welche Folgen eine Abnahme vertraglich hat, regelt deine Vereinbarung, und das kann je nach Land verschieden sein. Im Zweifel holst du dir fachlichen Rat.

Website erstellen lassen, ohne die Domain aus der Hand zu geben

Domain, Hosting-Vertrag, Administratorzugang zum Redaktionssystem und die Konten für Statistik oder Kartendienste sollten auf dein Unternehmen laufen, nicht auf den Dienstleister. Das ist Vorsorge für den Fall, dass die Zusammenarbeit endet. Registriert das Team die Domain für dich, bitte darum, dass du als Inhaber eingetragen wirst. Fordere alle Zugangsdaten ein und bewahre sie dort auf, wo im Unternehmen mehr als eine Person darauf zugreifen kann. Kläre außerdem, welche Nutzungsrechte du an Gestaltung, Programmcode und Texten erhältst und ob du die Seite später von jemand anderem weiterführen lassen darfst.

Wer kümmert sich um Updates, wenn das Projekt abgeschlossen ist?

Redaktionssysteme, Erweiterungen und Server brauchen regelmäßig Sicherheitsupdates, Inhalte veralten, Formulare hören unbemerkt auf zu funktionieren. Entscheide vor dem Start, ob du das selbst übernimmst, ob jemand im Haus eingearbeitet wird oder ob du einen Wartungsvertrag abschließt. Im dritten Fall lohnt die Frage, was er abdeckt: nur technische Updates und Datensicherung oder auch kleine Änderungen an Inhalten, wie bei einer Störung reagiert wird und wie Arbeiten außerhalb des Vertrags abgerechnet werden. Wer Inhalte selbst pflegen will, sollte eine Einweisung und eine kurze schriftliche Anleitung als Teil der Übergabe vereinbaren. Wer eine Website erstellen lassen möchte, plant die Zeit nach dem Start deshalb gleich mit ein.

Was du mit deinen Notizen jetzt anfangen kannst

Hast du Ziel, Umfang, Inhalte und die Fragen zu Domain und Pflege für dich geklärt, kannst du dein Vorhaben einmal in einer kostenlosen Anfrage schildern. Interessierte Anbieter können sich daraufhin bei dir melden, und du entscheidest, mit wem du weiterredest. Ebenso kannst du die gelisteten Einträge selbst durchsehen, nach Leistungen und Standort eingrenzen und Agenturen für Website-Entwicklung direkt ansprechen. Mit der Anfrage musst du nicht jeden Anbieter einzeln kontaktieren; mit der eigenen Durchsicht behältst du die Auswahl vollständig in der Hand. Plätze in der Liste sind nicht käuflich, die Reihenfolge folgt keinem Werbebudget. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt. Die Entscheidung triffst du.