Agentur für die Zielgruppe Wähler gesucht? Agenturen für politische Kommunikation im Vergleich
Agenturen für politische Kommunikation im Vergleich
Du sollst für eine Kandidatur, eine Abstimmungsvorlage, einen Verband oder eine Gemeinde Menschen ansprechen, die wählen oder abstimmen dürfen, und stehst vor einer Frage, die größer ist als jede einzelne Kampagne: Wie erreichst du eine Wählerschaft, die so verschieden ist wie die Bevölkerung selbst, ohne sie in Schubladen zu stecken? Hier stehen 4 gelistete Agenturen für politische Kommunikation aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Plätze in der Liste sind nicht käuflich.
Grüne Helden | Agentur für öko-soziales Marketing & Green Design
Rondeshagen 2 bis 5 Mitarbeiter 2010
GRÜNE HELDEN – GUT FÜR MENSCH, TIER, NATUR UND UMWELT
„Wenn wir die über jahrhunderte gewachsene Kulturen und Ökosysteme in ihrer Einzigartigkeit...
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DORR DESIGN GmbH - Agentur für Werbung und Kommunikation
Saarlouis 5 bis 10 Mitarbeiter 2006
„Werbung nach Maß."
Wer wir sind?
Unsere Agentur DORR DESIGN GmbH ist seit Gründung 2006 inhabergeführt. Stetig gewachsen, steht unser 5-köpfiges...
OMH Digital GmbH
Berlin 10 bis 25 Mitarbeiter 2016
Unsere Agentur ist nicht nur ein Dienstleister im Bereich SEO und Webentwicklung, sondern ein strategischer Partner, der darauf abzielt, Ihre...
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Z PLUS M DIE MARKETING AGENTUR KG
Köln 5 bis 10 Mitarbeiter 2000
Digitalberatung, Marketingberatung, Workshops, Strategie, Konzept, Maßnahmen, Kommunikationskonzepte, Kommunikationsdesign, Webseiten, Plattformen,...
Details anzeigenAgentur für die Zielgruppe Wähler: erst die Wählerschaft beschreiben, dann die Wege
Bevor du eine Agentur für die Zielgruppe Wähler ansprichst, liegt eine Aufgabe bei dir: festzulegen, wen du eigentlich meinst. „Alle Wahlberechtigten“ ist als Grenze richtig, als Zielgruppe aber zu grob. Geht es um eine Gemeinde, einen Wahlkreis, ein Bundesland oder einen Kanton? Um eine bestimmte Wahl, eine Abstimmung über eine Sachfrage oder um Information zwischen zwei Terminen? Und soll am Ende jemand Bescheid wissen, eine Frage stellen, an einer Veranstaltung teilnehmen oder überhaupt zur Wahl gehen? Je genauer du das beschreibst, desto besser kann ein Anbieter einschätzen, welche Wege, Formate und welcher Aufwand dazugehören.
Diese Seite behandelt die Wählerschaft als Zielgruppe, unabhängig von politischer Richtung, Partei oder Position. Um Ablauf und Gestaltung einer Kampagne bis zum Wahltag geht es hier nicht; dafür gibt es eigene Seiten im Verzeichnis.
Wählerschaft ohne Schubladen: Segmente nach Erreichbarkeit
Eine Wählerschaft lässt sich in Gruppen gliedern, ohne Menschen Meinungen zuzuschreiben. Sinnvoll sind Merkmale, die beschreiben, wie jemand erreichbar ist: Wohnort und Ortsteil, Lebensphase, Sprache, gewohnte Medien, die Frage, ob jemand zum ersten Mal wählen darf oder üblicherweise per Brief abstimmt. Wo das Wahlalter niedriger liegt, etwa in Österreich und bei manchen Wahlen in Deutschland, gehören auch Jugendliche dazu, und für sie gelten in Ansprache und Datennutzung besondere Rücksichten. Heikel wird es, wenn ein Segment nur auf Vermutungen über Haltungen beruht. Lass dir erklären, aus welchen Quellen ein Team seine Gruppen bildet, und streich Zuschreibungen, die du selbst nicht vertreten würdest.
Über welche Wege informieren sich Wahlberechtigte?
Die Antwort fällt je nach Gruppe und Ort unterschiedlich aus, und kein einzelner Kanal erreicht alle. Manche lesen die Lokalzeitung oder das Mitteilungsblatt der Gemeinde, andere hören Regionalradio, wieder andere stoßen über soziale Netzwerke, Messenger-Gruppen oder Videos auf politische Themen. Briefkasten, Plakatfläche und Infostand spielen weiterhin eine Rolle, ebenso Gespräche im Verein, am Arbeitsplatz oder in der Nachbarschaft. Ein Konzept sollte deshalb begründen, warum es welche Wege kombiniert, und offen sagen, welche Gruppen damit schwer erreichbar bleiben. Frag nach, ob die Annahmen zur Mediennutzung auf eigenen Daten, allgemein zugänglichen Erhebungen oder Erfahrungswerten beruhen.
Eine Agentur für die Zielgruppe Wähler plant auch den Rückkanal
Wählerinnen und Wähler wollen nicht nur angesprochen werden, sie haben Fragen, Einwände und Anliegen. Dialogformate geben dem Raum: Sprechstunden, Fragerunden vor Ort oder online, Podien mit mehreren Stimmen, Rückmeldeformulare, feste Telefonzeiten oder Antworten auf Kommentare in sozialen Netzwerken. Kläre vorab, wer Fragen beantwortet, in welchem Zeitraum, nach welchen Regeln moderiert wird und was mit beleidigenden oder offensichtlich falschen Beiträgen geschieht. Eine Agentur für die Zielgruppe Wähler kann Formate entwerfen und die Moderation unterstützen, die inhaltlichen Antworten kommen aber von deiner Seite.
Verständlich für alle, die abstimmen dürfen
Wer eine Wählerschaft erreichen will, schreibt für Menschen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen. Dazu gehören klare Sätze, erklärte Fachbegriffe, Fassungen in Leichter Sprache, Untertitel für Videos, gut lesbare Kontraste und eine Website, die sich auch mit Vorlesesoftware bedienen lässt. In der Schweiz sind Sachabstimmungen fester Teil des politischen Lebens, und landesweite Vorhaben brauchen oft Fassungen in mehreren Landessprachen. Österreich und Deutschland unterscheiden sich in Wortschatz, Anredegewohnheiten und Begriffen rund um Wahlen. Plane deshalb Zeit ein, damit jemand aus dem jeweiligen Sprachraum gegenliest.
Woran Wahlberechtigte erkennen, von wem eine Botschaft stammt
Wer politische Inhalte verbreitet, sollte als Absender erkennbar sein, auf Plakaten und Drucksachen ebenso wie bei bezahlten Beiträgen im Netz. Werbenetzwerke und soziale Plattformen behandeln politische Anzeigen meist gesondert, mit eigenen Regeln für Freigabe und Offenlegung. Dazu kommt der Umgang mit Daten: Angaben, aus denen sich politische Einstellungen ableiten lassen, gelten als besonders schutzwürdig, und eine zielgenaue Ansprache auf dieser Grundlage unterliegt in vielen Fällen Beschränkungen. Kommunen und andere öffentliche Auftraggeber haben zudem eine besondere Neutralitätsrolle, vor allem in der Zeit vor einer Wahl. Das ist hier nur allgemein beschrieben und keine Rechtsberatung; die Vorgaben weichen je nach Land und Einzelfall ab. Halte im Angebot fest, wer sich um Kennzeichnung und Datenschutz kümmert.
Wie verhinderst du, dass von dir Falschinformation ausgeht?
Desinformation beginnt nicht erst bei erfundenen Geschichten. Schon ein verkürztes Zitat, ein Diagramm ohne Quelle, ein bearbeitetes Foto oder ein falsches Datum für die Briefwahl kann Menschen in die Irre führen. Vereinbare deshalb, dass jede Tatsachenbehauptung eine nachvollziehbare Quelle hat, dass bearbeitete oder künstlich erzeugte Bilder und Stimmen als solche erkennbar sind und dass keine Konten auftreten, die eine Unterstützung vortäuschen, die es nicht gibt. Hinweise zu Wahltermin, Wahllokal oder Briefwahl übernimmst du wörtlich aus amtlichen Bekanntmachungen. Unterläuft trotzdem ein Fehler, hilft eine sichtbare Korrektur mehr als stilles Löschen. Lege außerdem fest, wer entscheidet, wenn eine Aussage angezweifelt wird.
Wenn mehr Menschen mitreden sollen
Nicht jedes Vorhaben will überzeugen. Gemeinden, Verbände oder Initiativen laden oft dazu ein, sich zu beteiligen: an einem Bürgerdialog, einer Befragung, einer Versammlung oder schlicht an der Wahl selbst. Aufrufe zur Teilnahme richten sich an alle, die teilnehmen dürfen, und wirken nur, wenn die Hürden niedrig sind. Hilfreich sind klare Hinweise, wann, wo und wie man sich beteiligt, Termine zu unterschiedlichen Tageszeiten, digitale und analoge Wege nebeneinander und eine verständliche Rückmeldung, was aus den Beiträgen geworden ist. Plane diese Rückmeldung von Anfang an mit ein, auch wenn das Ergebnis anders ausfällt als erhofft.
Was eine Agentur für die Zielgruppe Wähler messen kann, ohne Einzelne zu beobachten
Ob eine Wahl oder Abstimmung so oder anders ausgeht, lässt sich keiner einzelnen Maßnahme zurechnen. Messbar sind Zwischenschritte: wie viele Menschen eine Seite aufgerufen, ein Video zu Ende gesehen oder einen Termin besucht haben, wie viele Fragen über die Dialogkanäle eingegangen sind und welche Themen dabei häufig auftauchten. Befragungen vor und nach einer Informationsphase können zeigen, ob ein Anliegen bekannter geworden ist. Grenzen setzt der Schutz der Wahlberechtigten: Wer wie abstimmt, bleibt geheim, und Auswertungen sollten Gruppen zusammenfassen, statt einzelne Personen über Kanäle hinweg zu verfolgen. Leg mit dem Anbieter vor dem Start fest, welche Kennzahlen ihr betrachtet.
Selbst entscheiden, wen du ansprichst
Wenn Zielgruppe, Anlass und Zeitraum feststehen, kannst du dein Vorhaben einmal in einer kostenlosen Anfrage schildern: wen du erreichen willst, in welchem Gebiet, mit welchen Formaten und bis wann. Interessierte Anbieter können sich daraufhin bei dir melden. Ebenso kannst du die gelisteten Einträge selbst durchsehen, sie nach Leistungen und Standort eingrenzen und direkt Kontakt aufnehmen. Die Anfrage schreibst du nur einmal; bei der eigenen Durchsicht bestimmst du jeden Schritt selbst. Die Auswahl triffst in beiden Fällen du. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt. Was ein Büro anbietet, steht in seinem Eintrag; für welche Art von Auftraggebern es arbeitet und wie es mit Daten und Belegen umgeht, erfährst du im Gespräch.