TYPO3 Agentur gesucht? TYPO3 Agenturen im Vergleich

TYPO3 Agentur gesucht? TYPO3 Agenturen im Vergleich

TYPO3 Agenturen im Vergleich

Ein Verband betreibt seit Jahren eine TYPO3-Website mit mehreren Sprachfassungen, Mitgliederbereich und vielen Redakteuren. Jetzt steht der Wechsel auf eine aktuelle Version an, und die eigens programmierten Erweiterungen laufen dort nicht mehr. Für solche Aufgaben suchen viele eine TYPO3 Agentur. Hier stehen 2 gelistete TYPO3 Agenturen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Was ein Anbieter leistet, steht in seinem Eintrag; ob er für dein Vorhaben taugt, klärst du im Gespräch und an eigenen Referenzen.

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Mit einer TYPO3 Agentur arbeiten: von der Bestandsaufnahme bis zum laufenden Betrieb

Bevor du eine TYPO3 Agentur ansprichst, hilft eine nüchterne Bestandsaufnahme im eigenen Haus. Welche Version läuft, welche Erweiterungen sind installiert, wer pflegt welche Bereiche, und was soll die Website künftig können, was sie heute nicht kann? Je genauer du das beantwortest, desto leichter lassen sich Angebote vergleichen, und desto weniger Zeit geht im ersten Gespräch mit Grundsatzfragen verloren.

TYPO3 ist ein quelloffenes Redaktionssystem, das häufig für umfangreiche, mehrsprachige Auftritte mit vielen Redakteuren und fein abgestuften Rechten eingesetzt wird. Eine Spezialisierung darauf bedeutet, mit den Eigenheiten des Systems zu arbeiten: der Konfiguration über TypoScript, den Templates in Fluid, dem Rahmen für eigene Erweiterungen und den Wegen, auf denen Inhalte von einer Version in die nächste wandern.

Installation, Erweiterungen, Versionswechsel: das Arbeitsfeld

Zum Kern gehören die Einrichtung einer Installation, das Anlegen der Seiten- und Inhaltsstruktur, die Umsetzung eines vorhandenen Designs in Templates und die Programmierung eigener Erweiterungen, wenn die verfügbaren nicht ausreichen. Hinzu kommen Schnittstellen zu anderen Systemen, etwa zu einer Warenwirtschaft, einer Mitgliederverwaltung oder einer zentralen Anmeldung. Ein großer Teil der Arbeit fällt nach dem Start an: Sicherheitsupdates einspielen, Erweiterungen aktuell halten und die Installation rechtzeitig auf eine neue Hauptversion heben. Frag früh, ob der Anbieter auch das Hosting übernimmt oder auf deinem eigenen Server arbeitet.

Gestaltung, Texte und Kampagnen gehören meist nicht dazu

Eine Spezialisierung auf ein System sagt wenig über Gestaltung oder Inhalte. Manche Büros entwerfen das Erscheinungsbild selbst, viele setzen ein Design um, das von dir oder einem Gestaltungsstudio kommt. Texte, Fotos und Übersetzungen liefert in der Regel der Auftraggeber oder ein eigener Dienstleister. Auch Anzeigen, Newsletter und die laufende Arbeit an der Sichtbarkeit in Suchmaschinen sind eigene Aufträge. Wer das System noch offenlässt und Konzept, Gestaltung und Umsetzung aus einer Hand sucht, denkt eher an eine Webagentur; die TYPO3 Agentur kommt ins Spiel, wenn die Entscheidung für das System gefallen ist.

Wenn die Installation auf eine neue Hauptversion gehoben werden muss

Ein Versionswechsel ist bei TYPO3 ein eigenes Projekt. Ältere Erweiterungen laufen unter einer neuen Version oft nicht mehr, Templates müssen angepasst, Datenbankfelder umgezogen und Konfigurationen neu geschrieben werden. Üblicherweise beginnt der Ablauf mit einer Analyse der vorhandenen Installation: welche Erweiterungen im Einsatz sind, welche davon noch gepflegt werden und wo eigene Programmierung steckt. Daraus folgt die Entscheidung, ob ein Upgrade genügt oder ein Neuaufbau mit Übernahme der Inhalte sinnvoller ist. Getestet wird auf einer Kopie, bevor die Live-Seite umgestellt wird. Wie lange das dauert, hängt am Umfang und daran, wie schnell du Freigaben erteilst.

Welche Zugänge, Inhalte und Ansprechpartner kommen von dir?

Für die Analyse braucht der Anbieter Zugang zum Backend, zur Datenbank und zum Server oder zumindest eine vollständige Kopie davon. Dazu gehört eine Liste der Funktionen, die heute genutzt werden, und der Wünsche, die neu hinzukommen sollen. Benenne eine Person, die Fragen beantworten und Zwischenstände freigeben darf, und kläre intern, wer bei mehreren Sprachen für welche Fassung zuständig ist. Inhalte, die neu geschrieben werden müssen, gehören früh in den Zeitplan, denn ohne sie kann die Seite nicht starten, auch wenn die Technik fertig ist. Gib Zugänge über persönliche Konten weiter, nicht über ein gemeinsames Passwort.

Wie setzt sich ein Angebot für Relaunch und Betrieb zusammen?

Ein nachvollziehbares Angebot trennt einmalige von laufenden Posten. Einmalig sind Analyse, Konzeption, Templates, eigene Erweiterungen, Datenübernahme, Tests und die Schulung der Redakteure. Laufend sind Hosting, Updates, Überwachung und ein Rahmen für Änderungen. TYPO3 selbst ist quelloffen, Lizenzgebühren für das Kernsystem fallen nicht an; kostenpflichtig können einzelne Erweiterungen oder eine verlängerte Unterstützung für ältere Versionen sein. Achte darauf, ob ein Festpreis auf einer genauen Leistungsbeschreibung beruht oder auf Annahmen, und frag, wie Mehraufwand abgerechnet wird, wenn die Analyse Überraschungen zutage fördert.

Wie lange begleitet dich eine TYPO3 Agentur nach dem Livegang?

Die Zusammenarbeit endet selten mit dem Start. Üblich sind zwei Bausteine: ein Projektauftrag für Aufbau oder Upgrade und daneben eine laufende Vereinbarung für Betrieb und Weiterentwicklung. Letztere kann als Pauschale mit festgelegten Leistungen laufen, als Kontingent, das nach Bedarf abgerufen wird, oder als Abrechnung je Einsatz. Wichtig ist, was eine Pauschale tatsächlich abdeckt: nur Sicherheitsupdates oder auch Anpassungen von Erweiterungen, Reaktionszeiten bei Störungen, Erreichbarkeit außerhalb der Bürozeiten. Lass dir das im Vertrag beschreiben, damit klar ist, was im Preis steckt und was gesondert berechnet wird.

Wem gehören die Erweiterungen, die eine TYPO3 Agentur für dich programmiert?

Für eigene Erweiterungen und Templates ist zu klären, welche Rechte du daran bekommst und ob du den Quellcode erhältst. Bei einem quelloffenen System kommen Lizenzfragen hinzu, denn eigene Programmierung baut auf dem Kern auf; wie sich das auf deine Rechte auswirkt, gehört ins Angebot und im Zweifel in eine rechtliche Beratung. Dieser Hinweis ist keine Rechtsberatung, die Vorgaben weichen je nach Land und Einzelfall ab. Praktisch zählt vor allem die Übergabe: Quellcode in einem Repository, auf das du Zugriff hast, eine Dokumentation der Konfiguration, Administratorzugänge auf deinen Namen und die Domain bei dir. Dann kann ein anderer Anbieter weiterarbeiten, falls du später wechseln willst.

Mehrere Länder, mehrere Sprachen, eine Installation

Wer in Deutschland, Österreich und der Schweiz auftritt, braucht oft getrennte Länderseiten, für Schweizer Kunden mitunter zusätzlich Französisch oder Italienisch. TYPO3 kann mehrere Websites und Sprachfassungen in einer Installation verwalten. Ob das sinnvoll ist oder getrennte Installationen geeigneter sind, hängt an Zuständigkeiten, Freigabewegen und daran, wie stark sich die Inhalte unterscheiden. Hinzu kommen Schreibweisen wie das Schweizer ss, abweichende Pflichtangaben und Datenschutzhinweise, die je nach Land anders aussehen können. Kläre auch, wo der Server steht und welche Vereinbarungen zur Datenverarbeitung du mit dem Hoster brauchst; im Zweifel hilft eine rechtliche Prüfung.

Der erste Kontakt: über eine Anfrage oder direkt aus der Liste

Für den nächsten Schritt hast du zwei Wege. Du kannst dein Vorhaben einmal in einer kostenlosen, unverbindlichen Anfrage beschreiben, mit eingesetzter Version, Umfang und gewünschtem Zeitraum; interessierte Anbieter können sich daraufhin bei dir melden, und du musst nicht jeden einzeln ansprechen. Oder du gehst die gelisteten Einträge selbst durch, grenzt sie nach Leistungen und Standort ein und nimmst direkt Kontakt auf; so liegt die Auswahl von Anfang an ganz bei dir. Wen du am Ende beauftragst, entscheidest in beiden Fällen du. Plätze in der Liste sind nicht käuflich, und die Reihenfolge folgt keinem Werbebudget. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt.