Social Media Agentur gesucht? Social Media Agenturen im Vergleich

Social Media Agentur gesucht? Social Media Agenturen im Vergleich

Social Media Agenturen im Vergleich

Du willst, dass die Kanäle deines Unternehmens regelmäßig bespielt werden, hast im Haus aber weder die Zeit noch die Leute dafür und fragst dich, wie die Arbeit mit einem externen Team im Alltag aussieht: Wer plant die Beiträge, wer gibt sie frei, wer antwortet auf Kommentare, und was steht am Monatsende im Bericht? Hier stehen 3 gelistete Social Media Agenturen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Plätze in der Liste sind nicht käuflich, die Reihenfolge folgt keinem Werbebudget.

Platz 1 Matching 0% / Score 10
Internet & Werbeagentur EWA-Productions GmbH

Bad Schwartau 2 bis 5 Mitarbeiter 2000

Die Internet- und Werbeagentur EWA aus Bad Schwartau ist schon seit über 20 Jahren ein zuverlässiger Partner in allen Fragen von ganzheitlichen...

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Platz 2 Matching 0% / Score 10
TOURISMUSEXPERTEN

München 5 bis 10 Mitarbeiter 2006

EXPERTEN IM TOURISMUS

Unsere Mission: Mehr Gäste für Ihr Hotel, Ihre Destination oder Ihren Tourismus Betrieb! Und das mit den neuesten Techniken...

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Platz 3 Matching 0% / Score 10
Z PLUS M DIE MARKETING AGENTUR KG

Köln 5 bis 10 Mitarbeiter 2000

Digitalberatung, Marketingberatung, Workshops, Strategie, Konzept, Maßnahmen, Kommunikationskonzepte, Kommunikationsdesign, Webseiten, Plattformen,...

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Mit einer Social Media Agentur arbeiten: Takt, Freigaben, Zuständigkeiten

Bevor ein externes Team auch nur einen Beitrag plant, liegt eine Aufgabe bei dir: festzulegen, was deine Auftritte in sozialen Netzwerken leisten sollen und wie viel du selbst dazu beitragen kannst. Willst du bekannter werden, Bewerbungen anstoßen, Kundenfragen auffangen oder einen Produktstart begleiten? Jedes dieser Ziele verlangt andere Inhalte, einen anderen Rhythmus und andere Zahlen im Bericht. Kläre auch, wer bei dir Zeit für Abstimmungen und Material hat.

Eine Social Media Agentur übernimmt dann die laufende Arbeit auf den Kanälen. Diese Seite beschreibt, was dieser Anbietertyp abdeckt, wie die Zusammenarbeit organisiert wird und welche Absprachen vor dem Start nötig sind.

Kleines Studio, großes Team: wie sich die Anbieter aufstellen

Was eine Social Media Agentur im Kern übernimmt, ist die fortlaufende Betreuung von Unternehmenskanälen: Themen planen, Beiträge texten und gestalten, veröffentlichen, auf Reaktionen antworten, Anzeigen innerhalb der Netzwerke ausspielen und auswerten. Manche Einzelpersonen arbeiten mit einem Netz aus freien Fotografen, Cutterinnen und Gestaltern, kleinere Studios decken Redaktion und Gestaltung im eigenen Haus ab, größere Agenturen haben eigene Leute für Video, Anzeigen und Auswertung. Nicht automatisch dazu gehören Kooperationen mit Creatorn, die ihre eigene Reichweite einbringen, die Moderation großer Gemeinschaften als eigenständiges Community Management und der Bau der Website, auf die Beiträge verlinken. Frag bei jedem Angebot, wo die Grenze gezogen ist.

Welche Netzwerke, wie oft, in welchem Ton?

Nicht jedes Netzwerk ergibt für jedes Unternehmen Sinn, und mehrere halbherzig gepflegte Profile wirken oft schwächer als eines, das verlässlich bespielt wird. Die Plattformwahl folgt der Frage, wo sich deine Kundschaft, deine künftigen Mitarbeitenden oder deine Geschäftspartner tatsächlich aufhalten. Daraus ergibt sich der Redaktionsplan mit Themen, Formaten und Terminen. Bei der Frequenz zählt weniger die Menge als die Frage, ob sie sich über das ganze Jahr halten lässt. Im deutschsprachigen Raum kommt der Ton hinzu: Du oder Sie, wie viel Umgangssprache erlaubt ist und ob Beiträge für ein Schweizer Publikum ohne „ß“ erscheinen sollen.

Fotos, Clips, Grafiken: wer produziert und wer zuliefert

Beiträge brauchen Material, und hier unterscheiden sich Angebote deutlich. Manche Teams gestalten vor allem aus Vorlagen, Bilddatenbanken und dem, was du ihnen schickst. Andere kommen für Aufnahmen zu dir in den Betrieb, filmen kurze Clips mit dem Smartphone oder organisieren aufwendigere Produktionstage. Kläre, wie oft produziert wird, ob Reisekosten anfallen, wer Mitarbeitende anspricht, die vor der Kamera stehen sollen, und wie deren Zustimmung festgehalten wird. Frag außerdem, welche Nutzungsrechte du an Fotos, Videos und Musik erhältst und ob die Rohdaten an dich übergeben werden.

Wie viele Schleifen verträgt ein Beitrag bis zur Freigabe?

An den Freigaben entscheidet sich im Alltag, ob ein Redaktionsplan hält. Üblich ist, dass das Team Beiträge gesammelt für einen Zeitraum vorlegt, du sie kommentierst und ihr eine Korrekturrunde vereinbart. Legt fest, wer bei dir freigibt und wer vertritt, bis wann Rückmeldungen kommen müssen und was geschieht, wenn keine kommt: Wird der Beitrag verschoben, entfällt er, oder gilt er nach einer vereinbarten Frist als freigegeben? Unterscheide außerdem zwischen Beiträgen, die vorab abgestimmt werden, und Reaktionen auf aktuelle Anlässe, die ohne lange Schleife auskommen müssen, damit sie nicht zu spät erscheinen. Sprechen mehrere Stellen mit, gebt dem Team eine einzige Ansprechperson, die Rückmeldungen bündelt.

Antwortfristen vereinbaren, solange alles ruhig ist

Vereinbare, in welchen Zeiten das Team die Kanäle beobachtet, wie schnell es in dieser Zeit reagiert und was abends, am Wochenende und an Feiertagen gilt. Hilfreich ist eine Einteilung in Stufen: Routinefragen beantwortet das Team selbst, Reklamationen und Fachfragen gehen mit einer Frist an dich, und ab einer bestimmten Schwelle gilt ein Fall als Krise. Für diesen Fall braucht es eine Kontaktkette mit Vertretung, eine Regel, wer öffentlich spricht, und eine Absprache: Geplante Beiträge und laufende Anzeigen werden sofort angehalten, damit nicht mitten in einer Welle von Kritik ein heiterer Werbebeitrag erscheint. Kläre, ob diese Bereitschaft im Honorar enthalten ist oder gesondert berechnet wird.

Was der Monatsbericht einer Social Media Agentur erklären sollte

Follower und Likes allein sagen wenig darüber, ob sich der Aufwand lohnt. Leg vor dem Start fest, welche Kennzahlen zu deinem Ziel gehören: bei Bekanntheit etwa die Reichweite in der gewünschten Zielgruppe, bei Bewerbungen die Klicks auf Stellenanzeigen, beim Kundendialog Zahl und Art der Anfragen. Aussagekräftig wird ein Bericht, wenn er Zahlen deutet, also erklärt, welche Beiträge und Formate getragen haben, welche nicht und was daraus für die nächste Planung folgt. Getrennt ausgewiesen sein sollten organische Ergebnisse und die Wirkung bezahlter Anzeigen samt verbrauchtem Budget. Vereinbare den Rhythmus der Berichte und ob du jederzeit selbst in die Statistiken der Konten schauen kannst. Erläutert eine Social Media Agentur ihre Zahlen, kannst du rechtzeitig gegensteuern.

Wenn eine Social Media Agentur im Retainer arbeitet

Laufende Kanalarbeit wird häufig als monatliche Pauschale vereinbart, als sogenannter Retainer. Er beschreibt ein Kontingent: eine Zahl an Beiträgen je Netzwerk, Betreuungszeiten, Produktionstermine, Berichte und Abstimmungsgespräche. Prüfe, was mit nicht genutzten Leistungen geschieht, ob sie verfallen oder in den Folgemonat wandern, wie zusätzlicher Aufwand berechnet wird und welche Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist gelten. Das Anzeigenbudget gehört nicht in die Pauschale, es fließt an die Netzwerke; im Angebot sollte es getrennt stehen, ebenso eine etwaige Gebühr für seine Verwaltung. Für den Aufbau neuer Kanäle oder eine einzelne Aktion kann ein abgegrenztes Projekt mit festem Umfang die klarere Form sein.

Profile und Werbekonten gehören von Anfang an deinem Unternehmen

Profile, Werbekonten und Verwaltungsrechte sollten von Beginn an auf dein Unternehmen laufen; das Team erhält darin eine Rolle, die sich jederzeit wieder entziehen lässt. An einem Profil hängen Follower, Beitragsverlauf und Anzeigendaten, und wer es nicht selbst besitzt, fängt bei einem Wechsel womöglich von vorn an. Vereinbare für das Vertragsende eine Übergabe: Zugänge und Rollen, Redaktionsplan und Vorlagen, Rohdaten aus Produktionen, Antwortbausteine, die Kontaktkette für Krisen und die bisherigen Berichte. Frag zudem, ob Beiträge mit lizenzierten Bildern oder Musik danach online bleiben dürfen. Diese Hinweise sind keine Rechtsberatung; was im Einzelnen gilt, weicht je nach Land und Einzelfall ab und gehört in den Vertrag.

Von der Zielbeschreibung zum ersten Angebot

Für den nächsten Schritt hast du zwei gleichwertige Möglichkeiten. Du kannst dein Vorhaben einmal in einer kostenlosen und unverbindlichen Anfrage beschreiben, möglichst mit Ziel, gewünschten Netzwerken, Umfang der Betreuung und der Angabe, ob Anzeigen und Produktion dazugehören. Interessierte Anbieter können sich daraufhin bei dir melden, und du musst nicht jeden einzeln ansprechen. Du kannst ebenso die gelisteten Einträge selbst durchsehen, sie nach Leistungen und Standort eingrenzen und Social Media Agenturen direkt kontaktieren; so behältst du die Auswahl vollständig in der Hand. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt. Wen du beauftragst, entscheidest du.