Shopify Agentur gesucht? Agenturen für Shopify im Vergleich
Agenturen für Shopify im Vergleich
Ein Händler für Outdoor-Ausrüstung will seinen bisherigen Onlineshop auf Shopify umziehen: Sortiment und Kundenkonten übernehmen, ein Theme an die eigene Marke anpassen, Zahlungsarten, Versandregeln und Euro wie Franken einrichten. Für Vorhaben dieser Art stehen hier 1 gelistete Agenturen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gemeint ist die Arbeit am Shop selbst, nicht Anzeigen oder Produktfotos. Was ein Büro anbietet, steht in seinem Eintrag; ob es dein Vorhaben trägt, klärst du im Gespräch und an eigenen Referenzen.
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Details anzeigenEine Shopify Agentur beauftragen, wenn das Shopsystem gemietet ist
Wozu brauchst du überhaupt Unterstützung, wenn Shopify Server, Sicherheit und Updates des Systems selbst übernimmt? Die Antwort liegt in allem, was die Plattform offen lässt: Gestaltung, Funktionsumfang, Datenübernahme, Anbindungen und die Frage, wie abhängig du dich von einzelnen Bausteinen machst.
Shopify ist ein gemietetes Shopsystem. Du zahlst einen laufenden Tarif an den Plattformbetreiber und bekommst dafür eine fertige Grundlage, die du nicht selbst betreibst, aber auch nicht beliebig verändern kannst. Eine Shopify Agentur arbeitet innerhalb dieser Grenzen.
Was wird gebaut, wenn das Shopsystem schon fertig ist?
Zum Auftrag gehören typischerweise die Einrichtung des Shops mit Steuern, Versandzonen und Zahlungsarten, die Gestaltung oder Anpassung eines Themes, die Auswahl und Konfiguration von Apps, eigene Programmierung über die Schnittstellen der Plattform und die Übernahme vorhandener Daten. Häufig kommen Anbindungen an Warenwirtschaft, Buchhaltung oder Versanddienstleister hinzu. Einen eigenen Server aufzusetzen oder das Kernsystem zu verändern, entfällt dagegen, weil beides beim Betreiber liegt. Texte, Fotos, Produktbeschreibungen und Kampagnen sind meist eigene Aufgaben, entweder bei dir oder bei weiteren Dienstleistern. Kläre früh, welche dieser Teile im Auftrag stehen und welche nicht.
Produktdaten, Versandregeln, Rechtstexte: die Hausaufgaben vor dem Projektstart
Bevor ein Theme entsteht, sollten die Grundlagen stehen. Dazu zählen saubere Produktdaten mit Varianten, Gewichten und Bildern, eine Übersicht der Länder, in die du lieferst, und deine Versandkosten je Zone. Leg fest, welche Zahlungsarten du anbieten willst und wer intern Bestellungen, Retouren und Kundenanfragen bearbeitet. Logo, Schriften, Farben und Bildmaterial gehören an eine Stelle. Impressum, Widerrufsbelehrung, Datenschutzhinweise und Geschäftsbedingungen liefert in der Regel nicht das Shop-Team; sie kommen von dir oder deiner Rechtsberatung. Dieser Hinweis ist keine Rechtsberatung, und die Anforderungen weichen je nach Land und Einzelfall ab.
Vorlage anpassen oder ein eigenes Theme entwickeln lassen
Shopify-Themes gibt es kostenlos und kostenpflichtig im Theme Store, und viele lassen sich über den Theme-Editor mit Abschnitten und Blöcken weitgehend ohne Code einrichten. Reicht das nicht, wird das Theme in der Vorlagensprache Liquid angepasst oder ganz neu entwickelt. Beides hat Folgen: Eine angepasste Vorlage bekommt Updates ihres Herstellers nur noch eingeschränkt, ein eigenes Theme muss vollständig selbst gepflegt werden. Frag deshalb, wie Änderungen dokumentiert werden und ob dein Team Startseite, Banner und Kategorieseiten später ohne Programmierung umbauen kann. Ladezeit, Darstellung auf dem Smartphone und Barrierefreiheit hängen am Theme und gehören in die Abnahme.
Fehlende Funktionen: App aus dem Store, eigene Entwicklung oder Verzicht
Was das System nicht mitbringt, kommt meist über Apps. Sie ergänzen etwa Produktfilter, Abonnements, Bewertungen oder Anbindungen an andere Software, und viele kosten eine monatliche Gebühr. Jede App erhält Zugriff auf bestimmte Shopdaten, kann die Ladezeit beeinflussen und wird von einem eigenen Hersteller gepflegt, dessen Entscheidungen du nicht steuerst. Manche hinterlassen beim Entfernen Code im Theme. Für Anforderungen, die keine App abdeckt, lässt sich eine eigene App für deinen Shop entwickeln. Lass dir für jede vorgeschlagene App begründen, warum sie nötig ist, was sie laufend kostet und was geschieht, wenn sie eingestellt wird. Manchmal ist auch der Verzicht auf eine Funktion die tragfähige Antwort.
Welche Daten mitziehen, wenn eine Shopify Agentur deinen alten Shop umzieht
Produkte mit Varianten, Kundenstamm und Bestellhistorie lassen sich über Importe, Schnittstellen oder spezielle Werkzeuge übernehmen; wie vollständig das gelingt, hängt vom Ausgangssystem ab. Passwörter der Kundenkonten wandern in der Regel nicht mit, deine Kundschaft muss ihr Konto deshalb neu aktivieren. Shopify gibt die Struktur der Adressen weitgehend vor, Produkt- und Kategorieseiten bekommen also oft neue URLs. Damit Verlinkungen und Suchmaschineneinträge nicht ins Leere laufen, braucht jede alte Adresse eine Weiterleitung. Plane einen Testimport, prüfe Stichproben gründlich und lege fest, wann der alte Shop eingefroren wird, damit keine Bestellungen zwischen beiden Systemen verloren gehen.
Wem gehören Shopkonto, Kundendaten und Theme-Code?
Auf einer gemieteten Plattform ist das Konto der Schlüssel. Der Shop sollte von Anfang an auf dein Unternehmen laufen, mit dir als Inhaber und deiner Zahlungsverbindung für den Tarif. Ein Dienstleister arbeitet sinnvollerweise über einen eigenen Mitarbeiter- oder Partnerzugang mit festgelegten Rechten, den du jederzeit entziehen kannst. Legt die Shopify Agentur den Shop als Entwicklungsshop an, vereinbare, wann die Inhaberschaft auf dich übergeht. Produkte, Kunden und Bestellungen kannst du als Dateien exportieren; ein eigenes Theme sollte zusätzlich als Code in einem Repository liegen, auf das du Zugriff hast. App-Abos laufen auf dein Konto. Kläre im Angebot, welche Nutzungsrechte du an Gestaltung und eigener Programmierung bekommst.
Wenn der Shop auch nach Österreich und in die Schweiz verkaufen soll
Shopify kann mehrere Märkte mit eigenen Währungen, Sprachen und Domains oder Unterverzeichnissen aus einem Shop bedienen. Für den DACH-Raum heißt das: Preise in Euro und Franken, eigene Versandregeln und unter Umständen Texte in Schweizer Schreibweise ohne ß. Die Schweiz liegt außerhalb der EU, deshalb stellen sich bei Lieferungen dorthin Fragen zu Verzollung und Steuern, die dein Steuerbüro beantworten sollte und nicht das Shop-Team. Auch Rechtstexte und Pflichtangaben unterscheiden sich je nach Land. Ob ein gemeinsamer Shop oder getrennte Shops je Land sinnvoller sind, hängt an Sortiment, Preisgestaltung und Logistik und gehört ins erste Gespräch.
Ein Angebot, das Projektarbeit von laufenden Gebühren trennt
Bei Shopify fallen zwei Arten von Kosten an, und ein brauchbares Angebot hält sie auseinander. Einmalig sind Konzeption, Gestaltung, Theme-Entwicklung, Einrichtung, Datenübernahme, Tests und Einweisung. Laufend sind der Tarif an die Plattform, Gebühren der Zahlungsanbieter, App-Abos, gegebenenfalls ein kostenpflichtiges Theme und die Betreuung durch den Dienstleister. Wie weit sich etwa der Checkout anpassen lässt, hängt vom gebuchten Tarif ab, das gehört deshalb in die Planung. Für die Zeit nach dem Start ist ein Wartungskontingent üblich, das Anpassungen an Theme und Apps abdeckt, wenn der Betreiber die Plattform verändert. Lass dir beschreiben, was eine Pauschale enthält und wie zusätzlicher Aufwand abgerechnet wird.
Wie kommst du von hier zu einem Gespräch über deinen Shop?
Du kannst die gelisteten Einträge selbst durchsehen, sie nach Leistungen und Standort eingrenzen und Anbieter direkt anschreiben; dann bestimmst du von Anfang an, mit wem du sprichst. Du kannst dein Vorhaben auch einmal in einer kostenlosen, unverbindlichen Anfrage schildern, mit Ausgangslage, Sortimentsgröße und gewünschtem Umfang; interessierte Anbieter können sich daraufhin bei dir melden, und du musst nicht jeden einzeln ansprechen. Welche Shopify Agentur du beauftragst, entscheidest in beiden Fällen du. Plätze in der Liste sind nicht käuflich, die Reihenfolge folgt keinem Werbebudget. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt.