SEO gesucht? Agenturen für Suchmaschinenoptimierung im Vergleich
Agenturen für Suchmaschinenoptimierung im Vergleich
Ein Onlineshop hat seine Website neu aufgesetzt, und seitdem kommen über die Suche weniger Besucher an. Ein typischer Anlass für einen SEO-Auftrag: Jemand muss klären, welche Seiten verloren haben, warum, und was technisch und inhaltlich zu tun ist. Hier stehen 1 gelistete Agenturen für Suchmaschinenoptimierung aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Welche Leistungen ein Büro anbietet, steht in seinem Eintrag; wie es arbeitet, klärst du im Gespräch. Plätze in der Liste sind nicht käuflich, die Reihenfolge folgt keinem Werbebudget.
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Details anzeigenSEO als Leistung: Bestandteile, Ablauf und was am Ende auf dem Tisch liegt
Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO, ist die Arbeit daran, dass eine Website in den unbezahlten Ergebnissen von Suchmaschinen wie Google oder Bing zu den Begriffen erscheint, mit denen Menschen nach deinem Angebot suchen. Wer diese Leistung einkauft, kauft keine Platzierung, sondern Analyse, Maßnahmen und deren Kontrolle. Die Reihenfolge der Treffer legt allein die Suchmaschine fest; eine bestimmte Position kann deshalb niemand verbindlich zusagen.
Die folgenden Abschnitte beschreiben die Leistung selbst: woraus sie besteht, wie ein Auftrag verläuft, was du vorbereiten solltest und woran du Angebote und Berichte misst.
Technik, Inhalte, Verweise: woran das Team arbeitet
Der technische Teil betrifft alles, was eine Suchmaschine braucht, um Seiten zu erfassen und einzuordnen: Ladezeit, Darstellung auf dem Telefon, saubere Adressen, Weiterleitungen nach einem Umbau, doppelte Inhalte, strukturierte Daten. Der inhaltliche Teil beginnt mit der Frage, welche Begriffe deine Kundschaft tatsächlich eingibt und welche Absicht dahintersteht – sich informieren, vergleichen, kaufen. Daraus folgt, welche Seite welches Thema trägt, wie Titel und Beschreibungen lauten und wo Texte fehlen oder sich gegenseitig Konkurrenz machen. Der dritte Teil sind Verweise von anderen Websites. Frag hier genau nach der Methode: Gekaufte oder getauschte Links widersprechen den Richtlinien der Suchmaschinen und können der Website schaden. Für Betriebe mit Ladengeschäft kommt die lokale Suche hinzu, also einheitliche Angaben zu Name, Adresse und Öffnungszeiten in Karten- und Branchendiensten.
Wofür das Büro nicht zuständig ist, auch wenn es nahe liegt
Bezahlte Anzeigen über den Suchergebnissen sind eine eigene Disziplin mit eigenem Budget und gehören nicht automatisch zum Auftrag. Auch der Neubau einer Website, ein neues Design oder die laufende Produktion großer Textmengen sind meist getrennte Leistungen, selbst wenn ein Anbieter sie zusätzlich im Programm hat. Klär vorab, ob Texte nur konzipiert oder auch geschrieben werden und ob technische Änderungen nur empfohlen oder selbst eingebaut werden. Und: Mehr Besucher bedeuten nicht automatisch mehr Umsatz. Ob aus einem Besuch eine Anfrage wird, hängt auch an Angebot, Preis und Kontaktweg – an Dingen, die Arbeit an der Auffindbarkeit allein nicht löst.
Womit beginnt die Arbeit an einer bestehenden Website?
Meist mit einem Audit. Das Team liest die Website mit Crawling-Werkzeugen aus, wertet die Daten aus den Webmaster-Werkzeugen der Suchmaschinen aus und vergleicht, zu welchen Begriffen du heute erscheinst und zu welchen nicht. Dazu kommt ein Blick auf die Websites, die bei deinen wichtigsten Suchbegriffen vor dir stehen. Aus dem Befund entsteht ein Maßnahmenplan, möglichst nach Wirkung und Aufwand geordnet, damit klar ist, was zuerst angegangen wird. Danach folgen Umsetzung und Kontrolle in Runden: ändern, beobachten, nachsteuern. Wie lange es dauert, bis sich Änderungen zeigen, hängt an Ausgangslage, Wettbewerb und Umsetzungstempo. Frag im Gespräch, woran der Anbieter Zwischenstände festmacht.
Welche Zugänge und Informationen brauchst du vor dem SEO-Audit?
Ohne Lesezugriff auf die Webmaster-Werkzeuge und die Besucherstatistik arbeitet jedes Audit mit Schätzungen. Leg außerdem fest, wer Zugang zum Redaktionssystem bekommt und mit welchen Rechten. Inhaltlich hilft eine kurze Beschreibung: welche Produkte oder Leistungen Vorrang haben, in welchen Regionen du verkaufst, wer deine Wettbewerber sind und was als Ziel zählt – Anfragen, Bestellungen, Terminbuchungen. Gab es einen Relaunch, einen Domainwechsel oder einen auffälligen Einbruch der Besucherzahlen, gehört das mit Datum in die Unterlagen. Und nenne die Person in deinem Haus, die Änderungen freigibt. Viele Vorhaben stocken nicht an der Analyse, sondern an offenen Freigaben.
Wenn der Anbieter nur empfiehlt und andere umsetzen
Häufig liegt die Website bei einem anderen Dienstleister oder bei der eigenen IT. Dann schreibt das SEO-Team Empfehlungen, und jemand anderes baut sie ein. Das funktioniert, wenn die Empfehlungen konkret genug sind, um sie ohne Rückfragen umzusetzen, und wenn feststeht, wer die Umsetzung bezahlt. Kläre vor dem Start, ob die Entwickler deiner Website Zeit dafür eingeplant haben, ob alle Beteiligten mit derselben Aufgabenliste arbeiten und wer kontrolliert, ob eine Änderung auf der Live-Seite wie vorgesehen angekommen ist. Ein Maßnahmenplan, der in einer Tabelle liegen bleibt, verbessert nichts.
Was ein SEO-Angebot ausweisen sollte
Ein belastbares Angebot trennt einmalige Leistungen von laufenden. Einmalig sind etwa Audit, Suchbegriffsanalyse und Maßnahmenplan; laufend sind Umsetzung, Texte, Verweisaufbau und Berichte. Für jeden Posten sollte erkennbar sein, was geliefert wird: wie viele Seiten untersucht werden, ob Texte enthalten sind und in welchem Umfang, ob technische Änderungen eingebaut oder nur beschrieben werden. Bei Betreuungsverträgen gehören Stundenkontingent oder Leistungsumfang, Berichtsrhythmus, Laufzeit und Kündigungsfrist hinein. Kosten für Werkzeuge oder zugekaufte Texte sollten getrennt stehen. Sagt ein Angebot bestimmte Positionen zu, frag nach, worauf sich das stützt. Und lass festhalten, dass Zugänge, Konten und Auswertungen bei dir bleiben, wenn die Zusammenarbeit endet.
Was muss ein Bericht über Sichtbarkeit zeigen?
Ein Bericht sollte mehr enthalten als eine Kurve. Aussagekräftig sind Klicks und Einblendungen aus den Suchergebnissen, die Entwicklung der für dich wichtigen Suchbegriffe und vor allem das, was danach passiert: Anfragen, Bestellungen, Anrufe über die Website. Ebenso gehört hinein, was im Berichtszeitraum umgesetzt wurde, was offen ist und warum. Einzelne Positionen schwanken laufend und hängen von Standort und Gerät der Suchenden ab. Vereinbare, welche Kennzahlen gelten, bevor der erste Bericht kommt. Dann misst du die Zusammenarbeit an deinen Zielen und nicht an Zahlen, die gerade gut aussehen.
Eine Website, drei Länder: Was ändert sich für die Suche?
Deutschland, Österreich und die Schweiz teilen weitgehend die Sprache, aber nicht jeden Suchbegriff. Wer in Wien Tomaten kaufen will, tippt oft Paradeiser, und in der Schweiz wird ohne ß geschrieben. Für Websites, die mehrere Länder bedienen, stellt sich deshalb die Frage nach eigenen Länderfassungen, nach der Domain- oder Verzeichnisstruktur und nach der technischen Kennzeichnung, welche Fassung für welches Land gilt. In der Schweiz kommen oft französische oder italienische Seiten hinzu. Auch das Erheben von Besucherdaten für Auswertungen ist in den drei Ländern nicht einheitlich geregelt. Das hier ist keine Rechtsberatung; die Vorgaben weichen je nach Land und Einzelfall ab, und du solltest sie für deine Website gesondert klären lassen.
Mit der Bestandsaufnahme im Kopf zum ersten Anbieter
Mit diesen Unterlagen stehen dir zwei Wege offen. Du kannst dein Vorhaben einmal in einer kostenlosen Anfrage schildern: Website, Ziel, Länder und ob ein einmaliges Audit oder laufende Betreuung gemeint ist. Interessierte Anbieter können sich daraufhin bei dir melden. Oder du gehst die Einträge auf dieser Seite selbst durch, grenzt nach Leistungen und Standort ein und nimmst direkt Kontakt auf. Wer anfragt, muss nicht jedes Büro einzeln ansprechen; wer selbst vergleicht, behält jeden Schritt in der eigenen Hand. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt. Was ein Büro anbietet, steht in seinem Eintrag – wie es arbeitet, klärst du im Gespräch und an Arbeitsproben, um die du bittest. Die Auswahl triffst du.