SEA Agentur gesucht? SEA Agenturen im Vergleich
SEA Agenturen im Vergleich
Eine SEA Agentur kümmert sich um bezahlte Anzeigen in Suchmaschinen: Kampagnen aufsetzen, Gebote und Budgets steuern, Ergebnisse messen und die Konten laufend betreuen. Die Gestaltung deiner Website, Inhalte für die unbezahlten Treffer oder Werbung in sozialen Netzwerken gehören nicht zu diesem Anbietertyp. Hier stehen 10 gelistete SEA Agenturen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ein Platz in dieser Liste lässt sich nicht kaufen, und kein Werbebudget bestimmt die Reihenfolge.
Mediacharge
10 bis 25 Mitarbeiter 2013
Mit über 10 Jahren Erfahrung im Lead-Marketing ist Mediacharge einer der Pioniere in diesem Bereich.
Die Digitalagentur bietet Full-Stack-Lösungen...
Details anzeigen
AdsXpress GmbH - Google, Microsoft & Amazon Ads Agentur
Berlin 10 bis 25 Mitarbeiter 2017
Unser Team versteht die besonderen Bedürfnisse von Einsteigern ins Online Business, kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) und Start-ups. Mit...
Details anzeigen
Ad Agentur GmbH - Online Marketing Agentur
Wien 5 bis 10 Mitarbeiter 2016
Ad Agentur: Performance-Marketing, das Ergebnisse liefert
Sie möchten mehr Anfragen, mehr Umsatz und messbare Ergebnisse? Wir sind Ihre ...
Details anzeigen
Netzbekannt GmbH
Berlin 2 bis 5 Mitarbeiter 2018
Wir sind Netzbekannt – Ihre Agentur für effektive Internetwerbung mit Sitz in Berlin. Wir sind Strategieexperten im Bereich des Online- und des...
Details anzeigenSenseMedia
Berlin 2 bis 5 Mitarbeiter
Wir sind eine Berlin-basierte Performance-Marketing-Agentur. Wir arbeiten als Erweiterung eures Teams, nicht als externer Dienstleister. Das bedeutet...
Details anzeigenThe Zone Media GmbH
Luzern 2 bis 5 Mitarbeiter 2024
The Zone Media GmbH ist Ihre Performance-Marketing-Agentur in Luzern. Wir helfen Schweizer Unternehmen, online planbar zu wachsen – mit sauberem...
Details anzeigen
Knorke Media GmbH
Berlin 10 bis 25 Mitarbeiter 2012
Die Knorke Media GmbH mit Sitz in Berlin Friedrichshain betreut kleine, mittelständische und große Unternehmen in den Bereichen Webentwicklung,...
Details anzeigen
Designs To Grow
Schriesheim 2 bis 5 Mitarbeiter 2018
Anhand ihrer Vision und unter Bewahrung ihrer Firmen Philosophie, streben wir danach, ein solides Markenimage zu entwerfen, das ihnen dabei hilft,...
Details anzeigen
morefire GmbH
Köln 100 bis 250 Mitarbeiter 2005
Wir helfen großartigen Unternehmen, nachhaltig zu wachsen
Wir sind nicht nur eine Agentur, sondern ein strategischer Partner für Unternehmen, die...
Details anzeigen
SEYBOLD - Agentur für Sichtbarkeit
Schorndorf 2 bis 5 Mitarbeiter 1998
Wir machen Sie sichtbar!
Wir sind Ihre Full Focus Premium SEO- und Online-Marketing-Agentur in der Nähe von Stuttgart!
Mit unserem...
Details anzeigenDie SEA Agentur als Dienstleister für bezahlte Suchanzeigen
Eine SEA Agentur plant, schaltet und betreut Anzeigen, die in Suchmaschinen über oder neben den regulären Treffern erscheinen, sobald jemand nach einem bestimmten Begriff sucht. Werkzeuge dafür sind Plattformen wie Google Ads oder das Anzeigennetzwerk hinter Bing. Bezahlt wird meist pro Klick, und eingekauft wird kein fertiges Werk, sondern laufende Steuerung.
Einen Abnahmetermin, nach dem die Arbeit erledigt ist, gibt es selten. Es entsteht ein Betreuungsverhältnis, in dem du Geld in zwei Richtungen ausgibst und regelmäßig Entscheidungen triffst.
Wofür dieser Anbietertyp zuständig ist und wo seine Aufgabe endet
Zum Kern gehören die Recherche der Suchbegriffe samt Ausschlüssen, der Aufbau der Kampagnen, das Schreiben der Anzeigen, die Gebotsstrategie, die Verteilung des Budgets und die Messung. Je nach Vereinbarung kommen Produktanzeigen oder Remarketing für frühere Besucher hinzu. Nicht automatisch dabei sind die Website selbst, neue Zielseiten, Texte für die unbezahlten Suchergebnisse und Werbung in sozialen Netzwerken. Dafür gibt es eigene Anbietertypen; manche Dienstleister decken mehrere Felder ab, andere nur die bezahlte Suche. Entscheidend ist, was im Angebot steht, auch bei der Frage, wer Zielseiten nur beurteilt und wer sie umbaut.
Wenn ein Shop, ein Handwerksbetrieb und ein Softwarehaus dasselbe Budget hätten
Der Onlineshop braucht in der Regel Produktanzeigen, die aus einem Datenfeed mit Artikeln, Bildern und Preisen gespeist werden. Der Handwerksbetrieb wirbt meist mit Textanzeigen in einem eng begrenzten Gebiet, und ein Anruf zählt für ihn mehr als ein Formular. Das Softwarehaus hat lange Entscheidungswege: Aus einem Klick wird selten sofort ein Auftrag, eher eine Anfrage nach einer Vorführung, die erst viel später zum Vertrag führt. Automatisierte Kampagnen, die über mehrere Kanäle einer Plattform ausspielen, verlangen zusätzlich verlässliche Messdaten. Lass dir im Erstgespräch begründen, welche Typen für dein Vorhaben vorgesehen sind und welche bewusst nicht.
Die Startphase mit einer SEA Agentur: Durchsicht, Konzept, Lernphase
Besteht schon ein Werbekonto, beginnt die Arbeit meist mit einer Durchsicht: Welche Kampagnen laufen, was haben sie gekostet, zählt die Messung richtig, welche Suchanfragen haben Geld gebunden, ohne etwas zu bringen? Gibt es noch kein Konto, steht am Anfang ein Konzept mit Suchbegriffen, Struktur und Budgetverteilung. Du gibst beides frei, bevor Anzeigen live gehen. Danach folgt eine Lernphase, in der Gebotsstrategien Daten sammeln und die Ergebnisse noch schwanken. Wie lange sie dauert, hängt vom Budget, von der Nachfrage in deinem Markt und von der Zahl gemessener Abschlüsse ab. Erst dann beginnt der Alltag der Betreuung: Suchanfragen sichten, Ausschlüsse ergänzen, Texte testen, Budget umschichten. Vereinbare, in welchem Rhythmus du davon erfährst.
Welche Entscheidungen bei dir bleiben, auch wenn jemand anders das Konto führt
Die Werkzeuge bedient der Dienstleister, dein Geschäft kennst du. Von dir kommen das Ziel einer Kampagne, das Gebiet, in dem du verkaufst oder lieferst, die Produkte oder Leistungen mit ihren Prioritäten und die Angebote, die bewusst nicht beworben werden sollen. Hilfreich sind die Wörter, mit denen deine Kundschaft tatsächlich fragt, und Hinweise auf Saisonspitzen. Außerdem brauchst du jemanden, der Anzeigentexte freigibt und zurückmeldet, welche Anfragen brauchbar waren und welche nicht. Ohne diese Rückmeldung steuert auch eine SEA Agentur auf Formulareingänge hin, die für dich wertlos sein können. Wirbst du in mehreren Ländern zugleich, sag, wo Preise oder Schreibweisen abweichen.
Messen, was gezählt werden darf
Ohne Conversion-Tracking bleibt offen, welche Suchbegriffe Anfragen oder Verkäufe bringen, und automatischen Gebotsstrategien fehlt die Grundlage. Zugleich hängt die Messung auf deiner Website in vielen Fällen davon ab, dass Besucher eingewilligt haben. Frag nach, welche Daten noch erhoben werden, wenn jemand das Banner ablehnt, und ob der Bericht zwischen tatsächlich gezählten Abschlüssen und solchen unterscheidet, die die Plattform schätzt. Kläre auch, wer das Banner einrichtet und pflegt. Dieser Abschnitt ist keine Rechtsberatung. Was zulässig ist, unterscheidet sich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz und hängt vom Einzelfall ab; im Zweifel ziehst du eine Fachperson für Datenschutz hinzu.
Rechnen von hinten: was darf eine Anfrage kosten?
Die Größe, an der sich ein Konto ausrichtet, liefert nicht die Plattform, sondern du: was dir ein Abschluss wert ist. Weißt du, wie viele Anfragen im Schnitt zu einem Auftrag werden und was ein Auftrag nach Abzug deiner eigenen Kosten einbringt, lässt sich eine Obergrenze je Anfrage ausrechnen. Von dort rechnet eine SEA Agentur weiter zurück, über den Anteil der Besucher, die eine Anfrage stellen, bis zu dem Betrag, den ein Klick höchstens kosten darf. Ein niedriger Klickpreis nützt nichts, wenn die Klicks nichts auslösen, und eine teure Anfrage kann sich lohnen, wenn der Auftrag dahinter groß ist. Bei langen Entscheidungswegen gehört dazu, welche Anfragen später tatsächlich zum Vertrag wurden.
Pauschale, Prozentsatz oder Aufwand – nach welchem Modell wird abgerechnet?
Bei bezahlter Suche gibt es zwei Kostenblöcke. Das Mediabudget geht an die Plattform und bezahlt die Klicks; läuft das Konto auf dein Unternehmen, wird es direkt bei dir abgebucht. Das Betreuungshonorar bezahlt die Arbeit des Dienstleisters. Verbreitet sind eine feste Monatspauschale, ein Anteil am Mediabudget, Abrechnung nach Aufwand oder Mischformen, gelegentlich mit erfolgsabhängigen Bestandteilen. Jedes Modell setzt eigene Anreize: Ein Prozentsatz wächst mit dem Budget, auch wenn zusätzliches Budget nichts mehr bringt; eine Pauschale sagt erst etwas, wenn feststeht, welche Arbeit sie abdeckt. Unterscheide außerdem zwischen einem Projekt, etwa dem einmaligen Aufbau, und einem laufenden Mandat mit Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist.
Beim Abschied einer SEA Agentur bleibt die Kontohistorie bei dir
Im Werbekonto steckt mehr als die aktuellen Kampagnen: der Verlauf aller Suchanfragen, Kosten und Abschlüsse, aus dem Gebotsstrategien lernen. Fehlt dieser Bestand nach einem Wechsel, beginnt die Lernphase von vorn. Lege das Konto deshalb auf dein Unternehmen an und hinterlege deine eigene Zahlungsmethode; die Administratorrolle bleibt bei dir. Der Dienstleister erhält Zugang mit festgelegten Rechten, den du jederzeit wieder entziehen kannst. Dasselbe gilt für Webanalyse und Produktfeed. Ist das Konto bereits beim Dienstleister angelegt, halte vor dem Start schriftlich fest, ob und wie es dir bei Vertragsende mit allen Daten übergeben wird.
Mit Ziel und Budgetrahmen in der Hand Kontakt aufnehmen
Notiere vorab, was die Anzeigen bewirken sollen, wo du wirbst, ob schon ein Konto besteht und welcher Rahmen für Klicks und Betreuung vorgesehen ist. Dann stehen dir zwei Wege offen. Du kannst dein Vorhaben einmal in einer kostenlosen und unverbindlichen Anfrage beschreiben; interessierte Anbieter können sich daraufhin bei dir melden, und du musst nicht jeden einzeln ansprechen. Du kannst aber auch die gelisteten Einträge selbst durchsehen, sie nach Leistungen und Standort eingrenzen und direkt Kontakt aufnehmen; dann hast du die Auswahl vollständig in der Hand. Welche Leistungen ein Anbieter nennt, steht in seinem Eintrag; wie er arbeitet, zeigt sich im Gespräch. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt. Die Entscheidung triffst du.