Postmailing Agentur gesucht? Agenturen für Postmailing im Vergleich
Agenturen für Postmailing im Vergleich
Wer Werbepost verschicken will, trifft auf ein breites Spektrum: vom Einzelbüro, das Brief und Antwortkarte textet, bis zur großen Agentur, die Adressaufbereitung, Produktion, Lettershop und Einlieferung unter einer Projektleitung steuert. Diese Übersicht führt 2 gelistete Agenturen für Postmailing aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Welche Stufen ein Büro selbst übernimmt, steht im Eintrag; wie es arbeitet, zeigt das Gespräch. Einen Platz in der Liste kann niemand kaufen, und die Reihenfolge folgt keinem Werbebudget.
Matricks Marketing GmbH
Frankfurt am Main 10 bis 25 Mitarbeiter 1993
Matricks Marketing - Mehr als Ihre Werbeagentur
Sie verkaufen keine Produkte. Sie verkaufen Emotionen. Und wir helfen Ihnen dabei.
Eine...
Details anzeigen
amaflow - Full Service Amazon Agentur Flensburg
2 bis 5 Mitarbeiter
amaflow – Amazon Agentur Flensburg
Als spezialisierte Amazon Agentur aus Flensburg unterstützen wir Unternehmen dabei, ihre Produkte erfolgreich auf...
Postmailing Agentur: Adressen, Druck, Versand und Rücklauf
Eine Postmailing Agentur plant und betreut Werbesendungen, die als Brief, Karte, Selfmailer oder Katalog im Briefkasten ankommen. Sie verbindet drei Arbeitsfelder: die Ansprache in Text und Gestaltung, die Technik von Papier, Druck und Personalisierung und die Logistik bis zur Übergabe an den Postdienstleister. Dazu kommt die Frage, wie sich hinterher zählen lässt, wer reagiert hat.
Vom Format bis zur Frankierung: was zu einer Postsendung gehört
Zuerst fällt die Wahl des Formats: ein Brief im Umschlag, eine Postkarte, ein gefalzter Selfmailer ohne Kuvert, ein Katalog oder eine Sendung mit Beilage. Format und Papierstärke bestimmen die Haptik und zugleich die Portostufe. Die Agentur entwickelt Text und Gestaltung, legt fest, an welchen Stellen persönliche Daten eingedruckt werden – Anrede, Kundennummer, ein individueller Gutscheincode – und plant den Antwortweg. Das kann eine vorfrankierte Antwortkarte sein, ein Code für den Onlineshop oder eine eigene Rufnummer. Zum Handwerk gehört auch, was der Leser kaum bemerkt: Adressfeld und Frankiervermerk an der vorgesehenen Stelle, ein Absender, der Rückläufer möglich macht, und Maße, die sich maschinell verarbeiten lassen.
E-Mail-Strecken, Telefonaktionen, Prospektverteilung: wo die Zuständigkeit endet
Der Schwerpunkt liegt auf dem physischen Versand an adressierte oder teiladressierte Empfänger. Newsletter und automatisierte E-Mail-Strecken, Telefonaktionen oder die flächige Verteilung von Prospekten an alle Haushalte eines Gebiets laufen häufig über andere Dienstleister. Wer Brief, E-Mail und Telefon zu einem fortlaufenden Kundendialog verbinden will, sucht eher eine Dialogmarketing Agentur. Logo, Website und Zeitungsanzeigen gehören ebenfalls nicht zum Kern. Kläre deshalb vorab, ob die Zielseite für die Reaktionen von dir kommt oder mitgebaut werden soll.
Eigene Kundendatei, gemietete Adressen oder ein ganzes Zustellgebiet?
Wer den Brief bekommt, ist die erste Frage jeder Aussendung. Schreibst du eigene Kunden an, kommt die Adressdatei von dir. Sie bringt dann ihre Schwächen mit: Dubletten, Umzüge, veraltete Firmennamen. Eine Agentur kann den Bestand vor dem Druck bereinigen und mit Umzugsdaten und Sperrlisten abgleichen lassen. Für Neukunden lassen sich Adressen bei Adressverlagen nach Merkmalen wie Region, Branche oder Betriebsgröße mieten. Sie gehen oft direkt an den Lettershop, ohne dass du sie selbst siehst. Teiladressierte Sendungen tragen nur die Anschrift ohne Namen und erreichen alle Haushalte ausgewählter Straßen oder Gebiete. Wie personenbezogene Daten für Werbung genutzt werden dürfen und welche Widersprüche gelten, ist in den drei Ländern nicht einheitlich geregelt und hängt vom Einzelfall ab. Dieser Hinweis ist keine Rechtsberatung. Gibst du deine Kundendatei aus der Hand, lass festhalten, wofür sie verwendet und wann sie gelöscht wird.
Satz, Druck, Lettershop, Einlieferung: der Weg vom Entwurf zum Briefkasten
Nach dem Briefing folgen Konzept, Text und Entwurf, dann Korrekturrunden, bis du die Gestaltung freigibst. Vor dem Druck lohnt ein Musterlauf mit echten Datensätzen: Er zeigt, ob lange Namen vollständig ins Adressfeld gehen, ob Umlaute korrekt erscheinen und ob jeder Code bei der vorgesehenen Adresse landet. Der Lettershop falzt, kuvertiert, legt Beilagen ein, sortiert die Sendungen nach Postleitzahlen und übergibt sie zum vereinbarten Termin. Von dir kommen hier vor allem Entscheidungen: Wer gibt Text, Muster und Datensatz frei, und wer darf den Versandtermin verschieben? Wie lange das dauert, hängt vom Umfang, von freien Terminen bei Druckerei und Lettershop und vom Tempo deiner Freigaben ab; frag im Angebot nach einem Zeitplan.
Gewicht, Format und Auflage im Angebot einer Postmailing Agentur
Konzept, Text, Gestaltung, Datenaufbereitung und Projektsteuerung fallen einmal an, gleich wie groß die Auflage ist. Papier, Druck, Kuverts, Lettershop und Porto wachsen dagegen mit jeder Sendung. Das Porto richtet sich nach Gewicht, Format, Menge, Vorsortierung und gewünschter Laufzeit; schon wenige Gramm mehr Papier oder eine größere Klappe können eine Sendung in eine andere Stufe schieben. Lass dir zeigen, welche Annahmen zu Gewicht und Format hinter dem Stückpreis stehen und wie sich der Preis bei anderer Auflage verändert. Frag außerdem, was eine Postmailing Agentur berechnet, wenn sich Auflage oder Termin nach der Freigabe ändern. Wer in mehr als einem der drei Länder verschickt, sollte für jedes Zielland einen eigenen Portoansatz im Angebot sehen.
Rücklaufcodes, Antwortkarten, Kontrollgruppen: wie eine Postmailing Agentur Reaktionen zählt
Bevor die erste Sendung hinausgeht, sollte feststehen, was als Reaktion zählt: eine Bestellung, eine Anfrage, ein Besuch im Geschäft, eine Spende. Damit sich die Antworten zuordnen lassen, bekommt jede Variante oder Empfängergruppe eine eigene Kennung, etwa einen Code auf dem Gutschein, eine eigene Rufnummer oder eine eigene Webadresse. Eine Kontrollgruppe, die keinen Brief erhält, zeigt, wie viele Käufe ohnehin gekommen wären. Für die Auswertung brauchst du in der Regel deine eigenen Verkaufs- oder Anfragedaten, abgeglichen über Kundennummer oder Code. Lass im Angebot festhalten, welche Kennzahlen der Abschlussbericht enthält und zu welchem Zeitpunkt er vorliegt; Antworten auf Werbepost treffen oft verzögert ein. Zusagen über eine bestimmte Antwortquote kann seriös niemand machen.
Einladung, Saisonkatalog, Kundenmagazin: einmal oder im festen Takt?
Viele Aufträge beginnen mit einem einzelnen Anlass: der Einladung zur Hausmesse, dem Saisonkatalog, einem Spendenaufruf zum Jahresende. Ein solches Projekt wird meist pauschal oder nach Aufwand abgerechnet und endet mit der Auswertung. Wiederholen sich Aussendungen, etwa ein Kundenmagazin, regelmäßige Angebotsbriefe oder Sendungen nach einer Bestellung oder vor Ablauf eines Abonnements, kommt ein Rahmenvertrag mit vereinbarten Stückpreisen oder eine laufende Betreuung gegen eine feste Pauschale in Frage. Halte dann fest, welche Leistungen die Pauschale abdeckt, wie Änderungen bei Papierpreisen oder Porto weitergegeben werden und wie der Vertrag endet.
Wer behält Druckdaten, Adressdatei und Rücklaufzahlen?
Am Ende eines Auftrags sollte bei dir liegen, was du für die nächste Aussendung brauchst: die druckfertigen Dateien, die offenen Gestaltungsdaten, die bereinigte Adressdatei samt der Korrekturen aus unzustellbaren Sendungen und eine Liste der erfassten Reaktionen mit ihren Kennungen. Für Texte, Bilder und Gestaltung klärst du im Angebot, welche Nutzungsrechte du bekommst und ob ein anderer Dienstleister die Vorlagen weiterverwenden darf; wie weit solche Rechte reichen, hängt vom Vertrag und vom jeweiligen Land ab. Für gemietete Adressen gelten die Bedingungen des Adressverlags; lies vorab nach, was mit den Kontakten geschehen darf, die geantwortet haben. Vereinbare außerdem, dass Kopien deiner Kundendaten bei der Agentur und ihren Partnern nach Abschluss gelöscht werden.
Der Brief ist geplant, jetzt fehlt der Dienstleister
Du kannst dein Vorhaben einmal in einer kostenlosen, unverbindlichen Anfrage schildern: Anlass, Format, ungefähre Auflage, Herkunft der Adressen, Zielländer und gewünschter Versandtermin. Interessierte Anbieter können sich daraufhin bei dir melden, und du musst nicht jedes Büro einzeln ansprechen. Oder du gehst die gelisteten Einträge selbst durch, grenzt sie nach Leistungen und Standort ein und nimmst direkt Kontakt auf; so behältst du jeden Schritt der Auswahl in der Hand. Wen du beauftragst, entscheidest in beiden Fällen du. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt. Bitte im Gespräch um gedruckte Muster früherer Aussendungen und frag, wie dort die Reaktionen ausgewertet wurden.