POS Marketing Agentur gesucht? Agenturen für POS Marketing im Vergleich
Agenturen für POS Marketing im Vergleich
Wer POS Marketing anbietet, kommt aus sehr verschiedenen Richtungen: vom Einzelbüro, das Thekenaufsteller und Regalstopper entwirft, über Betriebe mit eigener Display-Fertigung bis zur großen Agentur, die Platzierungen für ganze Filialnetze koordiniert. Hier findest du 3 gelistete Agenturen für POS Marketing aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Plätze in der Liste sind nicht käuflich, die Reihenfolge folgt keinem Werbebudget. Was ein Büro übernimmt, steht in seinem Eintrag; wie es arbeitet, klärst du im Gespräch.
mindwave – Social Media & Live Marketing Agentur aus Köln
Köln 10 bis 25 Mitarbeiter 2023
Professionelles Social Media Management für Marken mit Anspruch.
Wir bauen Social Media als festen Bestandteil eures Marketings auf – strategisch...
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B+D Agenturgruppe
Köln 100 bis 250 Mitarbeiter 1983
B+D ist eine der größten inhabergeführten Kommunikationsagenturen Deutschlands. Die Agenturgruppe mit Sitz in Köln verfügt über 40 Jahre...
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Royal5
Essen 100 bis 250 Mitarbeiter 2012
Seit 2001 kreieren kluge Köpfe und bodenständige Strategen von Royal5 in Essen und Berlin eindrucksvolle Erlebnisse und maßgeschneiderte Lösungen für...
Details anzeigenDie POS Marketing Agentur und der Moment vor dem Griff ins Regal
Eine POS Marketing Agentur arbeitet dort, wo die Kaufentscheidung fällt: im Markt, vor dem Regal, an der Kasse, auf der Aktionsfläche. Ihr Gegenstand ist nicht die Werbung, die Menschen zu Hause oder unterwegs sehen, sondern die Frage, wie ein Produkt im Laden auffindbar, verständlich und greifbar wird. Dazu gehören Material, Platzierung und die Abstimmung mit dem Handel, der über seine Flächen selbst entscheidet.
Für dich als Auftraggeber heißt das: Du kaufst selten nur Gestaltung. Du kaufst eine Kette aus Entwurf, Fertigung, Logistik und Umsetzung in fremden Geschäften, und jedes Glied hat eigene Fragen.
Display, Zweitplatzierung, Shop-in-Shop: die Werkzeuge einer POS Marketing Agentur
Das Handwerk beginnt beim Material: Thekenaufsteller, Bodendisplays, Regalwobbler, Deckenhänger, Preisschienen und Kassenplatzierungen. Dazu kommt die Zweitplatzierung, also ein zusätzlicher Standort außerhalb des Stammregals, etwa am Gangende oder neben einer verwandten Warengruppe. Größer wird es beim Shop-in-Shop, einer eigenen Markenfläche innerhalb eines fremden Geschäfts, mit Möblierung, Beleuchtung und Warenträgern. Auch Verkostungen und Produktvorführungen am Regal können Teil des Auftrags sein; das Personal dafür stellt manches Büro selbst, häufig kommt es von Personaldienstleistern. Hinter allem steht eine Platzierungslogik: welcher Artikel in welcher Höhe, in welcher Menge und neben welchen Nachbarprodukten steht.
Rabattaktion, Ladenbau, Verpackung: Was gehört nicht dazu?
Die Grenze verläuft entlang des Ortes. Die Arbeit hängt an der Fläche im Geschäft und an dem, was dort steht. Zeitlich begrenzte Kaufanreize wie Coupons, Gewinnspiele, Zugaben oder Händlerwettbewerbe sind ein verwandter, aber eigener Auftrag; sie bilden den Kern dessen, was eine Verkaufsförderung Agentur plant, auch wenn sich beide Disziplinen im Markt oft begegnen. Die feste Einrichtung eines ganzen Geschäfts liegt bei Ladenbauern und Innenarchitekten, die Verpackung selbst gestalten meist eigene Designbüros. Anzeigen, Prospektbeilagen und Kampagnen außerhalb des Ladens gehören ebenfalls nicht zum Kern. Braucht dein Vorhaben vor allem einen Preisanreiz, sag das im Briefing offen, damit klar ist, wer welchen Teil übernimmt.
Vom Rundgang durch die Filiale bis zum befüllten Aufsteller
Am Anfang steht meist ein Blick in die Märkte: Wie sieht das Regal heute aus, wo stehen Wettbewerber, wie viel Platz gibt es tatsächlich? Daraus entsteht ein Konzept mit Skizzen und Platzierungsplänen, oft als Planogramm, das Fach für Fach festlegt, was wo steht. Es folgen Entwurf, Muster und ein Prototyp, an dem Stabilität, Befüllung und Aufbau getestet werden. Danach kommen Produktion, das Bestücken mit Ware, der Versand an Zentrallager oder Filialen und der Aufbau, den Außendienst, Personal des Händlers oder ein eigener Montagetrupp übernimmt. Zum Schluss steht die Kontrolle: Fotos aus den Märkten zeigen, ob das Display am vereinbarten Ort steht und befüllt ist. Wie lange das alles dauert, hängt an Umfang und Stückzahl und daran, wie schnell Freigaben aus deinem Haus und vom Handel kommen.
Listung, Aktionsfenster, Filialfreigabe: warum der Handel den Takt vorgibt
Der Verkaufsort gehört nicht dir. Ob ein Display aufgestellt werden darf, welche Maße zulässig sind und in welchem Zeitraum eine Zweitplatzierung läuft, entscheiden die Handelsunternehmen, oft zentral, manchmal auf Ebene der einzelnen Filiale. Händlerkoordination ist deshalb ein eigener Arbeitsteil: Vorgaben der Ketten einholen, Termine mit deren Aktionskalendern abstimmen, Material so anlegen, dass es in unterschiedlich große Märkte hineinpasst. Im DACH-Raum kommt hinzu, dass jedes Land eigene Handelsketten und Gepflogenheiten hat. In der Schweiz braucht ein Display für die Romandie oder das Tessin zudem französische oder italienische Texte. Ein Aufsteller, der in Deutschland funktioniert, ist deshalb nicht automatisch in Österreich oder der Schweiz einsetzbar.
Welche Filialdaten, Maße und Freigaben muss dein Haus liefern?
Eine POS Marketing Agentur kann nur so genau planen, wie deine Angaben es zulassen. Dazu gehören die Liste der Märkte oder Ketten, in denen platziert werden soll, die verfügbaren Regal- und Flächenmaße, Artikeldaten mit Verpackungsmaßen und Gewicht sowie der Aktionszeitraum, den dein Vertrieb mit dem Handel vereinbart hat. Ebenso wichtig sind Markenvorgaben, vorhandene Bilddaten und die Frage, wer im eigenen Haus Entwürfe freigibt. Arbeiten Key Account Management und Marketing getrennt, sollte vorab feststehen, wer gegenüber dem Büro entscheidet. Bei Verkostungen kommen Angaben zu Inhaltsstoffen und Allergenen hinzu. Welche Hygiene- und Kennzeichnungsvorgaben dann gelten, weicht je nach Land und Einzelfall ab; dieser Hinweis ist keine Rechtsberatung.
Wenn Entwicklung, Stückzahl und Logistik in einer Summe stehen
Ein Angebot für POS Marketing mischt oft Posten, die sich sehr unterschiedlich verhalten. Konzept und Gestaltung sind einmalige Leistungen. Die Produktion hängt an Material, Stückzahl und Veredelung, die Logistik an der Zahl der Empfänger und der Art der Anlieferung. Aufbau, Nachbetreuung und Fotokontrolle in den Märkten werden meist je Einsatz oder Filiale gerechnet, Verkostungspersonal nach Einsatztagen. Bitte darum, diese Bereiche getrennt auszuweisen, und frag nach, was bei Nachbestellungen, bei Änderungen nach der Freigabe oder bei einer kurzfristig abgesagten Platzierung berechnet wird. Erst dann werden zwei Angebote vergleichbar, und du siehst, ob in einem davon ein Posten fehlt.
Einzelne Platzierung oder Programm über mehrere Aktionsfenster?
Viele Aufträge sind Projekte: ein Display zur Produkteinführung, eine Saisonplatzierung, ein Shop-in-Shop für eine bestimmte Kette. Daneben gibt es laufende Vereinbarungen, bei denen eine POS Marketing Agentur über längere Zeit Material entwickelt, Bestände verwaltet und Platzierungen in wechselnden Aktionsfenstern betreut, abgerechnet als Retainer oder als Rahmenvertrag mit einzelnen Abrufen. Für ein Programm spricht, dass Maße, Händlervorgaben und Abläufe nicht jedes Mal neu erarbeitet werden müssen. Für Einzelprojekte spricht, dass du jedes Vorhaben neu ausschreiben kannst. Klär in beiden Fällen, wie Lagerbestände, Restmaterial und die Rücknahme abgebauter Displays geregelt sind.
Wem gehören Stanzformen, Druckdaten und Fotos aus den Märkten?
Nach der Aktion bleibt einiges, das du wieder brauchen könntest: offene Gestaltungsdateien, Druckdaten, Konstruktionszeichnungen, Stanzwerkzeuge, Restbestände und die Fotodokumentation aus den Filialen. Klär im Angebot, welche Nutzungsrechte du an den Entwürfen bekommst, ob du eine Konstruktion bei einem anderen Hersteller nachfertigen lassen darfst und wo Werkzeuge gelagert werden. Bei Fotos aus Geschäften ist zu fragen, ob der Händler und abgebildete Personen zugestimmt haben; auch hier weichen die Anforderungen je nach Land und Einzelfall ab. Berichte zur Umsetzung in den Märkten sollten in einem Format übergeben werden, mit dem dein Vertrieb weiterarbeiten kann.
Zwischen Regalplan und erstem Anruf
Für den nächsten Schritt gibt es zwei Wege. Du kannst die gelisteten Einträge unten selbst durchsehen, sie nach Leistungen und Standort eingrenzen und Büros direkt ansprechen; dann behältst du die Auswahl vollständig in der Hand. Oder du schilderst dein Vorhaben einmal in einer kostenlosen und unverbindlichen Anfrage, mit Märkten, Zeitraum und Art der Platzierung; interessierte Anbieter können sich daraufhin bei dir melden, und du musst nicht jeden einzeln anschreiben. In beiden Fällen triffst du die Auswahl selbst. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt. Was ein Büro anbietet, steht in seinem Eintrag; wie es mit deinem Vorhaben umgehen würde, klärst du im Gespräch und an Arbeitsproben.