Location Based Marketing Agentur gesucht? Agenturen für Location Based Marketing im Vergleich
Agenturen für Location Based Marketing im Vergleich
Eine Kette mit mehreren Filialen möchte, dass jeder Standort in Kartendiensten mit stimmenden Öffnungszeiten erscheint und Anzeigen nur im Umkreis der jeweiligen Filiale laufen. Später will sie wissen, ob nach einer Anzeige tatsächlich jemand vorbeigekommen ist. Mit solchen Vorhaben befassen sich Agenturen für Location Based Marketing. Hier stehen 1 gelistete Anbieter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, deren Einträge du nach Leistungen und Standort eingrenzen kannst.
BRAINARTIST
Eltville am Rhein 10 bis 25 Mitarbeiter 1992
BRAND ‧ SOLUTION ‧ EMOTION
Performance in allen Dimensionen:
Innovative Store-Konzepte? Patentierte Eigenentwicklungen? Prämierter...
Location Based Marketing Agentur: Werbung, die vom Ort ausgeht
Woher weiß jemand, der gerade nach einer Apotheke, einem Fahrradladen oder einem Mittagstisch sucht, dass dein Geschäft zwei Straßen weiter liegt? Um diese Frage dreht sich Location Based Marketing. Es verbindet die Adresse eines Unternehmens mit dem Ort, an dem sich ein Mensch gerade aufhält oder für den er sich interessiert, und spielt Hinweise, Anzeigen oder Angebote räumlich begrenzt aus.
Eine Location Based Marketing Agentur arbeitet dabei an Daten, Einstellungen und Auswertungen. Gestaltete Plakatflächen im Stadtraum gehören nicht dazu; dafür ist eine Außenwerbung Agentur zuständig. Kampagnen, die sich vor allem um Apps und das Smartphone als Werbeträger drehen, bilden ebenfalls ein eigenes Feld.
Kartenprofil, Umkreis, Geofence: wo standortbezogene Ansprache ansetzt
Die erste Ebene sind die Einträge deines Unternehmens in Kartendiensten und in der lokalen Suche. Wer dort nach einer Leistung in der Nähe sucht, sieht Adresse, Öffnungszeiten, Fotos und Rezensionen, bevor er überhaupt eine Website öffnet. Die zweite Ebene ist die Umkreisausspielung: Anzeigen laufen nur in einem festgelegten Radius um einen Standort oder in ausgewählten Postleitzahlgebieten. Die dritte Ebene ist das Geofencing, bei dem ein virtueller Zaun um einen Ort gezogen wird und das Betreten oder Verlassen dieses Bereichs eine Ansprache auslöst. Viele Vorhaben beginnen mit der ersten Ebene, weil sie ohne Mediabudget auskommt und die anderen beiden auf ihr aufbauen.
Stimmen Adresse, Öffnungszeiten und Telefonnummer überall überein?
Standortbezogene Werbung führt Menschen an einen Ort. Steht dort eine veraltete Öffnungszeit oder führt die Wegbeschreibung zum alten Eingang, ist der Kontakt verloren, und Ärger kommt hinzu. Deshalb beginnt die Arbeit meist mit einem Abgleich: Wie erscheint jeder Standort in Kartendiensten, Branchenverzeichnissen, Navigationssystemen und auf der eigenen Website? Abweichende Schreibweisen der Straße, doppelte Einträge oder ein geschlossener Standort, der noch als geöffnet geführt wird, fallen dabei auf. Das ist keine einmalige Aufgabe. Feiertage, Umbauten, Sonderöffnungen und Umzüge verändern die Angaben laufend, und jemand muss sie nachziehen.
Was eine Location Based Marketing Agentur vor der ersten Anzeige von dir braucht
Am Anfang steht eine vollständige Standortliste mit Adresse, Koordinaten oder zumindest einer eindeutigen Hausnummer, Öffnungszeiten, Telefonnummer und den Leistungen je Standort. Dazu kommen Fotos, die den Eingang und das Innere zeigen, und eine Aussage darüber, welche Standorte überhaupt beworben werden sollen. Die Agentur braucht außerdem Zugang zu den vorhandenen Kartenprofilen. Kläre vorher, wer im Unternehmen diese Konten angelegt hat und ob noch ehemalige Mitarbeiter oder frühere Dienstleister darauf zugreifen. Und du solltest sagen können, was ein Besuch für dich bedeutet: ein Kauf, eine Terminbuchung, eine Probefahrt oder nur ein Anruf. Ohne dieses Ziel bleibt jede spätere Auswertung beliebig.
Wie eng darf ein Geofence gezogen werden?
Ein Zaun um ein einzelnes Gebäude klingt präzise, erreicht aber oft zu wenige Menschen, um überhaupt ausgespielt zu werden. Hinzu kommt, dass Standortsignale von Smartphones nicht metergenau sind; in dichter Bebauung, in Einkaufszentren oder in Tiefgaragen schwankt die Genauigkeit deutlich. Ein zu enger Bereich erzeugt deshalb Streuung an den Rändern und wenig Masse in der Mitte, ein zu weiter verliert den Ortsbezug. Sinnvoll ist, gemeinsam mit der Location Based Marketing Agentur mehrere Radien zu testen und die Zonen an echten Wegen auszurichten, etwa an einer Einkaufsstraße oder einem Bahnhofsumfeld. In Grenzregionen, etwa am Bodensee oder rund um Basel, reicht ein Radius schnell in ein anderes Land mit eigener Sprache, eigener Währung und eigenen Vorgaben.
Wenn Bewegungsdaten die Zielgruppe bestimmen sollen
Kartenprofile kommen allein mit den Standortangaben deines Unternehmens aus. Sensibler wird es, wenn die Ansprache vom genauen Aufenthaltsort einzelner Menschen abhängt, etwa beim Geofencing über eine eigene App oder bei Zielgruppen, die aus Bewegungsdaten gebildet werden. Standortdaten verraten Wohnort, Arbeitsplatz und Gewohnheiten und gelten deshalb als besonders schutzwürdig. In der Regel braucht es eine ausdrückliche Einwilligung, und auf dem Gerät selbst muss die Freigabe des Standorts zusätzlich erteilt sein. Frag nach, woher zugekaufte Daten stammen, wie sie zusammengefasst werden und wie lange sie gespeichert bleiben. Das ist keine Rechtsberatung; die Vorgaben unterscheiden sich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz und hängen vom Einzelfall ab.
Zentrale Pflege, lokale Freigabe: Arbeitsteilung im Filialnetz
Bei einem einzelnen Laden ist die Zuständigkeit klar. Bei einem Netz aus Filialen, Franchisebetrieben oder Partnerhändlern stellt sich die Frage, wer was ändern darf. Üblich ist, dass Stammdaten, Kategorien und Bildsprache zentral festgelegt werden, während die einzelnen Standorte Sonderöffnungen melden, eigene Fotos liefern und Rezensionen vor Ort beantworten. Dafür braucht es einen festen Meldeweg und eine Person, die Änderungen freigibt. Wo Standorte in mehreren Ländern liegen, kommen Sprachfassungen hinzu, in der Schweiz je nach Landesteil auch Französisch oder Italienisch. Eine Agentur kann diese Abläufe einrichten und Werkzeuge zur Sammelpflege betreuen; die Angaben selbst kommen aus deinem Haus.
Vom Klick zum Ladenbesuch: was gezählt und was hochgerechnet wird
Direkt messbar sind Aufrufe eines Kartenprofils, Klicks auf die Wegbeschreibung, Anrufe aus dem Eintrag und Besuche auf der Standortseite. Schwieriger ist der Schritt in den Laden. Besuchszahlen, die Werbeplattformen ausweisen, beruhen meist auf Hochrechnungen aus einer Teilmenge von Geräten, deren Nutzer der Standortauswertung zugestimmt haben. Sie zeigen eine Richtung, keine exakte Zahl. Belastbarer wird es, wenn du eigene Daten danebenlegst: Kassendaten je Filiale, Gutscheincodes, die nur in einer Zone ausgespielt wurden, oder Vergleichsgebiete ohne Werbung. Vereinbare mit der Location Based Marketing Agentur vor dem Start, welche Kennzahl als Maßstab gilt und wer sie erhebt.
Welche Kosten laufen weiter, wenn die Kampagne endet?
Ein Angebot für standortbezogene Arbeit sollte die einmalige Einrichtung von der laufenden Pflege trennen und das Mediabudget für Anzeigen als eigenen Posten führen, der an die Plattformen geht. Werkzeuge zur Sammelpflege vieler Einträge oder zugekaufte Standortdaten werden oft als Lizenz abgerechnet; frag, ob sie nach dem Ende der Zusammenarbeit wegfallen und was dann mit den gepflegten Einträgen geschieht. Die Kartenprofile und Werbekonten sollten auf dein Unternehmen laufen, die Agentur arbeitet mit eigenen Zugängen darin. Lass dir zum Abschluss eine Übersicht aller Standorte, Zonen, Einstellungen und Auswertungen übergeben, damit ein Wechsel oder eine Pflege im eigenen Haus möglich bleibt.
Die Einträge sichten oder die Standortliste in eine Anfrage legen?
Du kannst die gelisteten Einträge selbst durchgehen, sie nach Leistungen und Standort eingrenzen und einzelne Anbieter direkt kontaktieren. Dann behältst du die Auswahl vollständig in der Hand und entscheidest, wen du ansprichst. Plätze in der Liste sind nicht käuflich, und die Reihenfolge folgt keinem Werbebudget. Was ein Büro anbietet, steht in seinem Eintrag; wie es arbeitet, klärst du im Gespräch und an Arbeitsproben. Alternativ beschreibst du dein Vorhaben einmal in einer kostenlosen, unverbindlichen Anfrage, mit der Zahl deiner Standorte, den Ländern und dem Ziel. Interessierte Anbieter können sich daraufhin bei dir melden, und du musst nicht jeden einzeln ansprechen. Die Entscheidung triffst in beiden Fällen du.