Personalmarketing Agentur gesucht? Agenturen für Personalmarketing im Vergleich
Agenturen für Personalmarketing im Vergleich
Ein Maschinenbauer will zum Herbst mehrere Ausbildungsplätze und einige Stellen im Kundendienst besetzen, doch die Anzeigen der vergangenen Jahre haben kaum Bewerbungen gebracht. Agenturen für Personalmarketing übernehmen diese operative Seite der Personalgewinnung: Anzeigen texten und schalten, Kanäle auswählen, die Bewerbungsstrecke verkürzen, Messen und Schulbesuche vorbereiten und auswerten, woher Bewerbungen kommen. Unten stehen 5 gelistete Agenturen für Personalmarketing aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Agentur credia
Bonn 10 bis 25 Mitarbeiter 1999
credia ist eine führende B2B-Agentur für Unternehmen in der DACH-Region mit klarem Fokus auf strategische Kommunikation. Wir unterstützen...
Details anzeigenstirner/stirner
Pforzheim 10 bis 25 Mitarbeiter 2020
Wir sind Ihre Full-Service-Marketing-Agentur für Personalgewinnung und Employer Branding. Mit unserem multidisziplinären Expertenteam erreichen wir...
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Evernine GmbH
München 25 bis 50 Mitarbeiter 2013
Die Evernine Group steht als mehrfach ausgezeichnete strategische Kommunikationsberatung und Full-Service Agentur für effektive...
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Magni & Tude - Performance Marketing
Frankfurt am Main 5 bis 10 Mitarbeiter 2017
Magni & Tude ist eine Performance Marketing Agentur mit integrierter Content Produktion. Somit ist es uns möglich hoch performante Werbemittel selbst...
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FORMAT WERBEAGENTUR GmbH
Karlsruhe 10 bis 25 Mitarbeiter 1994
Was wir können? Zuhören.
Was wir lieben? Deine Geschichte zu erzählen.
So, dass sie am Ende jeder kennt.
Wir haben keine Angst, mit Dir scheinbar...
Details anzeigenStellen besetzen mit einer Personalmarketing Agentur
Personalmarketing im engeren Sinn ist die Arbeit, die eine offene Stelle bis zur eingegangenen Bewerbung trägt. Eine Personalmarketing Agentur schreibt und gestaltet Stellenanzeigen, legt mit dir fest, auf welchen Kanälen sie erscheinen, plant das Budget für bezahlte Reichweite, bereitet Auftritte auf Karrieremessen vor und entwickelt Formate, mit denen Schulabgänger auf Ausbildungsplätze aufmerksam werden.
Im Mittelpunkt steht also nicht die Frage, wofür dein Unternehmen als Arbeitgeber grundsätzlich steht, sondern wie konkrete Stellen mit konkreten Menschen besetzt werden. Ob es um einzelne schwer zu besetzende Positionen geht oder um laufenden Bedarf an mehreren Standorten, verändert Umfang und Rhythmus der Zusammenarbeit erheblich.
Welche Arbeit zwischen offener Stelle und eingegangener Bewerbung liegt
Am Anfang steht meist eine Bestandsaufnahme: Welche Stellen sind offen, welche bleiben regelmäßig lange unbesetzt, über welche Wege kamen bisher Bewerbungen, und wo sind sie ausgeblieben? Daraus entsteht ein Plan, der für jede Zielgruppe Botschaft, Kanal und Budget festlegt. Danach folgt die Umsetzung: Anzeigentexte, die Aufgaben und Rahmenbedingungen klar benennen, Motive für Plakate oder Beiträge, Varianten für unterschiedliche Kanäle. Nach dem Start werden Anzeigen angepasst, verlängert oder abgeschaltet, je nachdem, was die Rückmeldungen zeigen. Manche Unternehmen vergeben nur einzelne Schritte, etwa das Überarbeiten vorhandener Anzeigen, andere geben die gesamte Kette ab.
Wo eine Personalmarketing Agentur aufhört und die Arbeit an der Arbeitgebermarke beginnt
Die beiden Felder werden oft vermischt. Die Arbeitgebermarke beschreibt, wofür ein Unternehmen als Arbeitgeber steht, wie es wahrgenommen werden will und welche Werte dahinterstehen; diese Grundlagenarbeit ist eher Sache einer Employer Branding Agentur. Personalmarketing setzt eine solche Grundlage im Alltag ein, Stelle für Stelle und Kanal für Kanal. Fehlt eine ausgearbeitete Positionierung, kann eine Personalmarketing Agentur mit einigen Leitsätzen arbeiten, ersetzt aber keinen Markenprozess. Getrennt davon steht auch die direkte Ansprache einzelner Fach- und Führungskräfte durch eine Personalberatung: Dort wird gezielt gesucht und vermittelt, im Personalmarketing wird um Bewerbungen geworben.
Jobbörse, Karrierenetzwerk oder Plakat am Werkstor?
Welcher Kanal trägt, hängt an der Zielgruppe. Fachkräfte mit Berufserfahrung suchen oft nicht aktiv und werden eher über bezahlte Beiträge in sozialen Netzwerken oder über berufliche Netzwerke erreicht. Wer gerade wechseln will, landet häufig auf Jobbörsen oder sucht direkt nach Stellentiteln. Für gewerbliche Stellen können Plakate in der Nähe des Betriebs, Spots im Lokalradio oder Hinweise auf Firmenfahrzeugen mehr Aufmerksamkeit bekommen als ein weiterer Portaleintrag. Frag im Gespräch, nach welchen Kriterien die Auswahl getroffen wird und wann ein Kanal wieder abgeschaltet wird, wenn er keine Bewerbungen bringt.
Wenn Bewerbende im Formular abspringen
Eine Anzeige kann viel gelesen werden und trotzdem wenig Bewerbungen bringen, weil der Weg dorthin zu lang ist. Pflichtfelder für Angaben, die erst im Gespräch wichtig werden, ein verlangtes Anschreiben für eine Stelle im Lager, ein Formular, das sich auf dem Telefon kaum bedienen lässt: Solche Hürden kosten Bewerbungen, bevor sie entstehen. Ein Teil der Arbeit besteht darum darin, die Bewerbungsstrecke durchzugehen und zu verkürzen, etwa durch Kurzbewerbungen mit wenigen Angaben oder einen Rückruf anstelle des vollständigen Lebenslaufs. Wie weit das geht, hängt davon ab, welches Bewerbermanagementsystem du nutzt. Kläre früh, ob die Agentur dort nur Hinweise gibt oder selbst Änderungen vornehmen soll.
Ausbildungsplätze besetzen sich über andere Wege als Fachstellen
Azubi-Marketing richtet sich an Jugendliche, die oft zum ersten Mal einen Arbeitgeber wählen, und mittelbar an Eltern, Lehrkräfte und die Berufsberatung. Hier zählen Schulbesuche, Praktikumsangebote, Ausbildungsmessen und Formate, in denen Auszubildende selbst von ihrem Alltag erzählen. Im DACH-Raum unterscheiden sich schon die Begriffe: In Deutschland ist von Ausbildung und Azubis die Rede, in Österreich von Lehre und Lehrlingen, in der Schweiz von Lehrstellen und Lernenden. Bei Messen umfasst der Auftrag je nach Absprache das Standkonzept, das Material, die Vorbereitung deiner eigenen Leute auf Gespräche am Stand und die Nachbereitung der gesammelten Kontakte.
Was aus der Fachabteilung kommen muss, bevor eine Anzeige entsteht
Eine Anzeige ist nur so konkret wie die Informationen aus deinem Haus: was in der Stelle tatsächlich zu tun ist, mit wem jemand zusammenarbeitet, welche Arbeitszeiten und Entwicklungsmöglichkeiten es gibt und was im Alltag weniger angenehm ist. Dazu kommen Rahmenbedingungen wie Gehaltsspanne, Standort und Einstiegstermin, soweit du sie nennen willst oder musst. Hilfreich sind außerdem erreichbare Ansprechpartner für Freigaben, Fotos aus dem echten Arbeitsumfeld und Mitarbeitende, die vor der Kamera oder auf einer Messe von ihrer Arbeit erzählen. Ohne diese Zulieferungen entstehen Texte, die genauso gut von jedem anderen Unternehmen stammen könnten.
Woher kam die Bewerbung, und wurde daraus eine Einstellung?
Klicks und Aufrufe zeigen, ob eine Anzeige gesehen wurde, nicht ob sie gewirkt hat. Aussagekräftiger ist eine Auswertung, die jede Bewerbung ihrem Kanal zuordnet und verfolgt, wie viele daraus zu Gesprächen und Einstellungen geführt haben und was eine Einstellung je Kanal gekostet hat. Dafür müssen Agentur und Personalabteilung auf dieselben Daten schauen, etwa über gekennzeichnete Links oder das Bewerbermanagementsystem. Vereinbare vorab, welche Kennzahlen berichtet werden, in welchem Abstand und wer die Zahlen aus dem eigenen Haus liefert. Manches bleibt unscharf: Wer eine Anzeige sieht und sich später über die Karriereseite bewirbt, taucht in keiner Kanalstatistik sauber auf.
Schaltkosten, Werbekonten, Bewerberdaten: was im Vertrag zu regeln ist
Ein Angebot sollte das Honorar für Konzept, Text und Gestaltung getrennt von den Kosten ausweisen, die an Jobbörsen, Netzwerke oder Messeveranstalter fließen. Frag auch, ob Anzeigenkosten über die Agentur abgerechnet werden oder über deine eigenen Konten laufen und ob die Betreuung pro Kampagne, pro Stelle oder als laufendes Monatskontingent berechnet wird. Werbekonten, Vorlagen und gesammelte Bewerberdaten sollten auf dein Unternehmen laufen. Beim Umgang mit Bewerberdaten, bei Speicherfristen und bei Vorgaben zu Formulierung und Pflichtangaben in Stellenanzeigen unterscheiden sich Deutschland, Österreich und die Schweiz. Das hier ist keine Rechtsberatung; die Anforderungen hängen vom Land und vom Einzelfall ab, kläre sie mit deiner Datenschutz- oder Rechtsberatung.
Für die nächste Stellenrunde ein Gespräch vereinbaren
Unten stehen die gelisteten Einträge. Du kannst sie selbst durchsehen, nach Leistungen und Standort eingrenzen und die Anbieter, die dir für deine Stellen geeignet erscheinen, direkt kontaktieren; so behältst du die Auswahl vollständig in der eigenen Hand. Du kannst dein Vorhaben auch einmal in einer kostenlosen Anfrage schildern, mit den offenen Positionen, den Standorten und dem gewünschten Zeitrahmen. Interessierte Anbieter können sich daraufhin bei dir melden, und du musst nicht jeden einzeln ansprechen. Mit wem du sprichst, entscheidest in beiden Fällen du. Plätze in der Liste sind nicht käuflich, und die Reihenfolge folgt keinem Werbebudget. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt. Wie ein Büro arbeitet, klärst du im Gespräch und an Beispielen früherer Kampagnen.