Performance Marketing Agentur gesucht? Agenturen für Performance Marketing im Vergleich
Agenturen für Performance Marketing im Vergleich
Du schaltest bereits Anzeigen in mehreren Kanälen und fragst dich, welcher davon tatsächlich Anfragen oder Umsatz bringt und welcher nur Klicks sammelt? Genau dort setzt Performance Marketing an: Das Werbebudget wird an eine messbare Zielgröße gebunden, laufend ausgewertet und zwischen den Kanälen verschoben, wenn die Daten es nahelegen. Hier stehen 3 gelistete Agenturen für Performance Marketing aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die du nach Leistungen und Standort eingrenzen kannst.
leapfrogger | Marketing & Webentwicklung
Tübingen 2 bis 5 Mitarbeiter 2020
Mit konvertierenden Online-Marketing-Konzepten und nachhaltigen digitalen Lösungen verhelfen wir Selbständigen und inhabergeführtem Unternehmen zu...
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Steffen und Bach
Berlin 25 bis 50 Mitarbeiter 2002
English see below
„Wir müssen Menschen nicht nur zufrieden stellen, wir müssen sie begeistern“. Diese oft zitierten Worte sind Grundlage für den...
NOWSCALE ™
Berneck 5 bis 10 Mitarbeiter 2018
Als Full-Service-Werbeagentur sind wir Experten für kreatives Design, leistungsstarke Websites und effektive Werbekampagnen. Mit innovativen...
Details anzeigenWorauf steuert eine Performance Marketing Agentur, wenn mehrere Kanäle zugleich laufen?
Woran erkennst du, ob ein Werbeeuro gut angelegt war? Diese Frage steht am Anfang jeder Zusammenarbeit im Performance Marketing, und ihre Antwort bestimmt alles Weitere: welche Kanäle laufen, wie viel Budget sie bekommen, was im Bericht steht und wie die Agentur bezahlt wird. Gemeint ist das Zusammenspiel. Suchanzeigen, Anzeigen in sozialen Netzwerken, Partnerprogramme, Displaywerbung und Shopping-Formate werden gemeinsam auf ein Ergebnis hin gesteuert, nicht jeder Kanal für sich.
Eine Performance Marketing Agentur legt mit dir die Zielgröße fest, baut die Messung auf, verteilt das Budget über die Kanäle, testet und verschiebt Mittel nach den Daten. Die Betreuung eines einzelnen Kanals in seiner ganzen Tiefe, etwa eines Partnerprogramms mit eigener Publisherpflege oder des automatisierten Einkaufs von Werbeflächen, ist ein eigenes Fachgebiet. Viele Vorhaben brauchen beides nebeneinander.
Welche Zahl soll am Monatsende besser aussehen?
Klicks, Reichweite und Klickraten lassen sich leicht bewegen, sagen aber wenig darüber, ob sich die Werbung trägt. Tragfähiger sind Zielgrößen, die an dein Geschäft anschließen: Kosten je qualifizierter Anfrage, Umsatz im Verhältnis zu den Werbekosten oder, wenn du deine Margen offenlegst, der Deckungsbeitrag nach Werbekosten. Ein Shop mit vielen Rücksendungen braucht eine andere Größe als ein Dienstleister, dessen Anfragen erst im Vertrieb zu Aufträgen werden. Legt gemeinsam fest, welche Zahl führt und welche nur beobachtet wird. Wer viele Kennzahlen gleichrangig behandelt, kann am Ende jede Entwicklung als Erfolg deuten. Kläre außerdem, ab wann eine Anfrage als qualifiziert gilt.
Ein Budget für alle Kanäle: nach welchen Regeln wird umgeschichtet?
Der Kern kanalübergreifender Arbeit ist die Frage, wohin das nächste Geld fließt. Dafür braucht es Regeln, die vor dem Start feststehen. Wie viel Spielraum hat die Agentur, Budget zwischen Kanälen zu verschieben, ohne bei dir nachzufragen? Ab welcher Abweichung von der Zielgröße wird ein Kanal gedrosselt, und wann bekommt ein neuer Kanal ein Testbudget? Ein fester Testanteil verhindert, dass alles Geld in den Kanal wandert, der gerade vorn liegt, und nichts Neues mehr gelernt wird. Eine Kampagne, die Nachfrage nach einem ausverkauften Produkt erzeugt, kostet Geld und bringt nichts ein. Lagerstand, Aktionskalender und Preisänderungen gehören deshalb in den regelmäßigen Austausch.
Letzter Klick, erster Kontakt oder Datenmodell: wie Abschlüsse den Kanälen zugeordnet werden
Selten führt ein einziger Kontakt zum Kauf. Jemand sieht eine Anzeige in einem sozialen Netzwerk, sucht Tage später nach deinem Namen und kauft über einen Gutscheinlink. Welcher Kanal hat den Umsatz gebracht? Das Zurechnungsmodell entscheidet darüber und damit auch, welcher Kanal mehr Budget bekommt. Modelle, die nur den letzten Klick zählen, bevorzugen Kanäle am Ende der Kette, etwa Suchanzeigen auf den eigenen Markennamen. Modelle, die frühere Kontakte gewichten, stärken Kanäle, die Aufmerksamkeit erzeugen. Kein Modell bildet die Wirklichkeit vollständig ab. Mit einer Performance Marketing Agentur solltest du klären, welches Modell gilt und ob es über alle Kanäle einheitlich angewendet wird. Melden die Werbeplattformen zusammen mehr Verkäufe, als dein Shop verbucht hat, rechnen sie sich denselben Abschluss mehrfach zu.
Messlücken durch abgelehnte Einwilligungen einplanen
Viele Messverfahren setzen je nach Land und Ausgestaltung eine Einwilligung der Besucher voraus, und ein Teil der Besucher erteilt sie nicht. Die Daten, nach denen eine Kampagne gesteuert wird, sind deshalb nie vollständig. Ein sauberer Aufbau beginnt mit einem Einwilligungsbanner, das Messdienste tatsächlich erst nach Zustimmung startet, und mit einer dokumentierten Übersicht, welches Tag welche Daten wohin sendet. Diese Übersicht kannst du von der Performance Marketing Agentur verlangen. Für den Umgang mit den Lücken gibt es Ansätze: Manche Werbeplattformen schätzen fehlende Conversions über Modelle, serverseitige Messung kann die Datenweitergabe kontrollierbarer machen, ersetzt aber keine Einwilligung, und ein Abgleich mit deinem Shop- oder CRM-System zeigt, wie groß die Differenz ist. Die Anforderungen unterscheiden sich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz und hängen vom Einzelfall ab. Das hier ist keine Rechtsberatung; für die konkrete Gestaltung brauchst du fachkundigen Rat.
Ein Bericht, der zu Entscheidungen führt
Ein Bericht stellt die vereinbarte Zielgröße an den Anfang, zeigt ihre Entwicklung über alle Kanäle zusammen und erklärt Abweichungen: Was wurde geändert, was hat gewirkt, was nicht, und was ist für den nächsten Zeitraum geplant? Ein laufend aktualisiertes Dashboard liefert die Zahlen, die Einordnung kommt im Gespräch. Kläre, in welchem Rhythmus berichtet wird, ob du jederzeit Lesezugriff auf Werbekonten und Analysewerkzeug hast und ob Kosten, Umsätze und Conversions aus einer Quelle stammen oder aus mehreren, die nicht übereinstimmen. Ein Bericht, der jeden Kanal einzeln gut aussehen lässt und die Gesamtsumme nicht zeigt, beantwortet die eigentliche Frage nicht.
Pauschale, Budgetanteil, Erfolgsbeteiligung: Vergütungsmodelle einer Performance Marketing Agentur
Drei Grundformen kommen vor, oft kombiniert. Eine feste Monatspauschale bezahlt einen vereinbarten Betreuungsumfang, unabhängig davon, wie viel Werbebudget fließt. Ein Anteil am Mediabudget wächst mit den Ausgaben. Das ist nachvollziehbar, setzt aber keinen Anreiz, Geld einzusparen. Eine erfolgsabhängige Vergütung, je Anfrage, je Verkauf oder als Bonus beim Erreichen der Zielgröße, klingt nach geteiltem Risiko. Sie funktioniert nur, wenn genau definiert ist, was als Erfolg zählt, aus welcher Datenquelle gezählt wird, wie Stornos und Rücksendungen verrechnet werden und was gilt, wenn du Preise, Website oder Sortiment änderst. Auf diese Dinge hat die Agentur keinen Einfluss. In jedem Fall sollte das Angebot das Mediabudget getrennt vom Honorar ausweisen, dazu einmalige Einrichtungskosten, Gebühren für Werkzeuge, Laufzeit und Kündigungsfristen.
Margen, Zugänge, Rückmeldung aus dem Vertrieb: was du einbringst
Kanalübergreifende Steuerung hängt an Informationen, die nur du hast. Dazu gehören deine Margen oder zumindest ein Rahmen, was eine Anfrage oder ein Verkauf kosten darf, außerdem die Rückmeldung, welche Anfragen zu Aufträgen wurden. Ohne diese Rückkopplung optimiert jede Kampagne auf Masse. Werbekonten, Analysewerkzeug und Tag-Manager sollten auf dein Unternehmen laufen, die Performance Marketing Agentur arbeitet mit Nutzerrechten darin. Dann bleiben Verlauf, Zielgruppenlisten und Messkonfiguration bei dir, auch wenn die Zusammenarbeit endet. Plane außerdem ein, wer bei dir Änderungen an Landingpages, Formularen oder im Shop umsetzt. Viele Optimierungen scheitern nicht an der Kampagne, sondern daran, dass niemand die Seite anpassen kann, auf die sie führt.
Zielgröße notiert, Kanäle benannt – und dann?
Du kannst die gelisteten Einträge selbst durchgehen, sie nach Leistungen und Standort eingrenzen und die Anbieter, die dich interessieren, direkt kontaktieren; dabei behältst du die Auswahl vollständig in der Hand. Oder du schilderst dein Vorhaben einmal in einer kostenlosen, unverbindlichen Anfrage mit Zielgröße, beteiligten Kanälen und Budgetrahmen; interessierte Anbieter können sich daraufhin bei dir melden, und du musst nicht jeden einzeln ansprechen. Für wen du dich entscheidest, liegt in beiden Fällen bei dir. Was ein Anbieter leistet, steht in seinem Eintrag; wie er arbeitet, klärst du im Gespräch und an Beispielen aus seiner Praxis. Plätze in der Liste sind nicht käuflich, die Reihenfolge folgt keinem Werbebudget. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt.