Männliches Model buchen? Agenturen für männliche Models im Vergleich
Agenturen für männliche Models im Vergleich
Wer ein männliches Model für Werbung, Katalog oder Film sucht, trifft auf ein breites Feld: kleine Agenturen mit überschaubarer Kartei und einem Booker, der jedes Gesicht persönlich kennt, mittelgroße Häuser mit eigener Männerabteilung und große Agenturen, die Models über Ländergrenzen hinweg vertreten. Manche setzen auf Laufsteg, andere auf Alltagsgesichter oder ältere Männer. Hier stehen 1 gelistete Agenturen für männliche Models aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Plätze in der Liste sind nicht käuflich, die Reihenfolge folgt keinem Werbebudget.
FAMEONME Casting GmbH
Köln 10 bis 25 Mitarbeiter 2007
FAMEONME ist eine Full-Service-Agentur für Casting und Besetzung von Medienprojekten. Gründer und Inhaber sind Andreas Donat & Giuseppe Gennaro.
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Details anzeigenMännliches Model buchen: die Schritte aus Sicht des Auftraggebers
Was musst du wissen, bevor du ein männliches Model buchen kannst? Weniger über die Branche als über dein eigenes Vorhaben: wofür das Bild entsteht, wo es später läuft, an welchem Tag fotografiert oder gedreht wird und was der Mann vor der Kamera tun soll. Mit diesen Angaben kann eine Agentur arbeiten, ohne sie bleibt jede Rückfrage ein Ratespiel.
Diese Seite beschreibt die Buchung selbst, also den Weg von der ersten Beschreibung bis zum abgeschlossenen Drehtag. Wie Rollen für Film und Fernsehen über Castings besetzt werden, ist ein eigenes Feld, für das eine Casting Agentur zuständig ist.
Wie beschreibst du den gesuchten Typ, ohne in Klischees zu verfallen?
Ein Anforderungsprofil, das nur „markant, sportlich, Dreitagebart“ sagt, bringt Sedcards, die sich zum Verwechseln ähneln. Hilfreicher ist die Frage, welche Rolle der Mann im Bild spielt: der Vater am Frühstückstisch, der Elektriker auf der Baustelle, der Radfahrer im Regen, der Kunde im Bankgespräch. Daraus ergeben sich Altersspanne, Statur und Ausstrahlung fast von selbst. Nenne, was für das Produkt zwingend ist, etwa eine bestimmte Konfektionsgröße bei Mode oder sichtbare Hände bei einer Uhr, und trenne es von dem, was nur eine Vorstellung ist. Gefragte Fähigkeiten gehören ausdrücklich hinein: Fahrrad fahren, ein Instrument halten, einen Satz auf Französisch sprechen, mit Kindern oder Tieren umgehen. Wer offen lässt, was offen sein darf, bekommt eine Auswahl, die mehr als einen Männertyp zeigt.
Was eine Sedcard zeigt und was du zusätzlich anfragen solltest
Die Sedcard ist die Visitenkarte eines Models: einige Aufnahmen, dazu Größe, Konfektion, Schuhgröße, Haar- und Augenfarbe. Sie wird nicht bei jedem Haarschnitt neu gedruckt. Frag deshalb nach aktuellen, unbearbeiteten Aufnahmen, die zeigen, wie der Mann heute aussieht. Bei Männern ändert sich das Erscheinungsbild oft, bevor die Karte erneuert wird: Bart, Haarlänge, Gewicht, ein neues Tattoo. Wenn dein Motiv einen glatt rasierten oder einen bärtigen Mann braucht, sprich das vor der Buchung an und kläre, ob das Model sein Aussehen bis zum Termin verändern soll und darf. Für Bewegtbild lohnt ein kurzes Video, in dem er spricht oder sich bewegt, denn ein starkes Foto sagt wenig darüber, wie jemand vor laufender Kamera wirkt. Sprachkenntnisse und Dialekt sind für Spots im deutschsprachigen Raum ebenfalls eine eigene Angabe.
Wer eine Option setzt, hält einen Termin, aber noch keinen Vertrag
Hast du zwei oder drei Kandidaten im Blick, setzt du über die Agentur eine Option: Das Model hält den Tag für dich frei, gebucht ist es damit noch nicht. Fragt in der Zwischenzeit ein anderer Kunde denselben Termin an, meldet sich die Agentur in der Regel bei dir, und du entscheidest, ob du bestätigst oder freigibst. Wie lange eine Option hält und in welcher Rangfolge mehrere Optionen auf demselben Tag stehen, legt jede Agentur selbst fest, also frag danach. Verbindlich wird die Buchung erst mit der schriftlichen Bestätigung, in der Termin, Einsatzzeit, Honorar und Nutzung stehen. Gib Optionen, die du nicht mehr brauchst, zügig frei. Das ist fair gegenüber dem Model.
Männliches Model buchen heißt auch, Nutzungsrechte mitzukaufen
Das Honorar für den Arbeitstag und die Vergütung für die Nutzung der Bilder sind zwei getrennte Dinge. Die Nutzung, oft Buyout genannt, richtet sich danach, in welchen Medien das Motiv erscheint, etwa Onlineshop, soziale Kanäle, Plakat, Verpackung oder Fernsehen, in welchem Gebiet und für welchen Zeitraum. Ob du nur in Deutschland wirbst oder auch in Österreich und der Schweiz, ist eine Frage, die in jedes Angebot gehört. Dazu kommt die Exklusivität: Soll das Model während der Laufzeit nicht für einen Wettbewerber auftreten, muss das ausdrücklich vereinbart sein. Lass dir die Nutzung im Angebot genau beschreiben und kläre, was gilt, wenn du ein Motiv später länger oder in weiteren Medien einsetzen willst. Das ist keine Rechtsberatung; die Vorgaben weichen je nach Land und Einzelfall ab.
Halber Tag, ganzer Tag, Mehrstunden: die Logik hinter dem Tagessatz
Abgerechnet wird meist nach Tag oder halbem Tag, wobei jede Agentur festlegt, wie viele Stunden ein Tag umfasst und wie Mehrstunden berechnet werden. Ein Fitting, also die Anprobe vor dem Termin, ist häufig ein eigener Posten, ebenso Reisetage, Fahrtkosten und Übernachtung, wenn das Set weiter entfernt liegt. Ob die Vermittlungsgebühr der Agentur im genannten Satz enthalten ist oder aufgeschlagen wird, steht nicht immer an derselben Stelle. Vergleichbar werden zwei Angebote erst, wenn du sie Zeile für Zeile nebeneinanderlegst: Arbeitszeit, Nutzung, Gebühr, Nebenkosten. Erfahrung, Bekanntheit und der Umfang der Nutzung erklären, warum dieselbe Aufgabe bei zwei Models sehr verschieden kalkuliert sein kann.
Männliches Model buchen für einen Drehtag: wer am Set wofür zuständig ist
Am Tag selbst braucht das Model einen Ablaufplan mit Ankunftszeit, Adresse, Ansprechperson und Motivfolge. Kläre vorab, wer die Kleidung stellt, ob eigene Schuhe oder Unterwäsche mitzubringen sind und ob Haare und Rasur am Set gemacht werden. Pausen, Verpflegung und ein Raum zum Umziehen gehören zur Planung, nicht zur Improvisation. Alles, was über das Gebuchte hinausgeht, etwa Aufnahmen mit freiem Oberkörper, in Badebekleidung oder mit Stunts, muss vor dem Termin vereinbart sein und wird nicht am Set nachverhandelt. Fallen spontan zusätzliche Motive an, besprich sie mit der Agentur, weil sie die Nutzung und damit das Honorar berühren können.
Wenn das Model absagt oder der Dreh ausfällt
Erkrankt das gebuchte Model, bietet die Agentur in der Regel einen Ersatz an; ob er zum Motiv taugt, entscheidest du, und du bist nicht verpflichtet, ihn zu nehmen. Musst du selbst absagen oder verschieben, greifen die Stornoregeln aus Angebot und Geschäftsbedingungen, die meist danach unterscheiden, wie kurzfristig die Absage kommt. Bei Außenaufnahmen lohnt die Frage nach einem Ausweichtermin für schlechtes Wetter, bevor der Tag fest bestätigt ist. Lies diese Regeln vor der Bestätigung, nicht erst im Ernstfall, und halte fest, wer im Fall einer Verschiebung welche Kosten trägt. Auch hier gilt: Das ist keine Rechtsberatung, die Bedingungen unterscheiden sich je nach Agentur, Land und Vertrag.
Das Vorhaben einmal schildern oder selbst anschreiben?
Für den ersten Kontakt gibt es zwei Wege. Du kannst dein Vorhaben in einer kostenlosen und unverbindlichen Anfrage einmal schildern, mit Termin, Ort, gesuchtem Profil und geplanter Nutzung; interessierte Anbieter können sich daraufhin bei dir melden. Oder du gehst die gelisteten Agenturen selbst durch, grenzt sie nach Leistungen und Standort ein und nimmst direkt Kontakt auf. Wer eine Anfrage stellt, muss nicht jede Agentur einzeln ansprechen; wer selbst durchsieht, behält von Anfang an jeden Schritt in der Hand. Die Auswahl triffst du in beiden Fällen selbst. Was eine Agentur anbietet, steht in ihrem Eintrag, ob sie zu deinem Vorhaben taugt, klärst du im Gespräch und an ihren Sedcards. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt.