Mobile Marketing Agentur gesucht? Agenturen für Mobile Marketing im Vergleich
Agenturen für Mobile Marketing im Vergleich
Mobile Marketing meint hier nicht das Programmieren einer App und nicht den Neubau einer Website. Es geht darum, Menschen auf Smartphone und Tablet zu erreichen: mit Anzeigen in Apps und auf mobilen Seiten, mit einem auffindbaren Store-Eintrag, mit Push-Nachrichten und Messengern, die nur mit Zustimmung ankommen, und mit einer Messung, die zeigt, was nach dem Klick geschieht. Hier stehen 1 gelistete Agenturen für Mobile Marketing aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Plätze in der Liste sind nicht käuflich.
Agentur credia
Bonn 10 bis 25 Mitarbeiter 1999
credia ist eine führende B2B-Agentur für Unternehmen in der DACH-Region mit klarem Fokus auf strategische Kommunikation. Wir unterstützen...
Details anzeigenMobile Marketing Agentur: Kampagnen für den kleinen Bildschirm
Bevor jemand ein Motiv im Hochformat entwirft, liegt die erste Aufgabe bei dir. Du legst fest, was auf dem Smartphone geschehen soll: Eine App wird installiert und genutzt, ein Kauf im mobilen Shop abgeschlossen oder ein Ladengeschäft besucht. Du klärst, welche Daten über deine Nutzer schon vorliegen, ob es eine eigene App gibt, wer im Haus Angebote, Texte und Freigaben liefert und in welchen Ländern und Sprachen geworben wird.
Auf dieser Grundlage plant eine Mobile Marketing Agentur Kanäle, Motive und Messung, setzt Kampagnen auf und betreut sie im laufenden Betrieb.
Anzeige, App, Nachricht: woraus eine mobile Kampagne besteht
Mobile Marketing setzt sich aus Bausteinen zusammen, die einzeln oder gemeinsam beauftragt werden. Da sind bezahlte Anzeigen, die in Apps, auf mobilen Websites und in Videoumgebungen ausgespielt werden, meist mit dem Ziel einer Installation oder eines Kaufs. Dazu kommt die Vermarktung der App im Store, also ihr Eintrag mit Titel, Beschreibung, Bildern und Vorschauvideo. Ein dritter Baustein ist die direkte Ansprache vorhandener Nutzer über Push-Nachrichten, Hinweise innerhalb der App, SMS oder Messenger. Hinzu kommen QR-Codes auf Verpackung, Plakat oder Kassenbon, die aus der analogen Welt auf eine mobile Seite führen.
Wie wird eine App im Store sichtbar?
Ein Store-Eintrag ist zugleich Schaufenster und Suchergebnis. Entdeckt wird eine App über die Begriffe, die Menschen in die Suche des Stores tippen, und über die Kategorie, in der sie steht. Titel, Untertitel und Beschreibung werden deshalb auf diese Begriffe hin formuliert, ohne dass der Text unlesbar wird. Die Bilder zeigen in wenigen Ansichten, was die App leistet, und das Vorschauvideo funktioniert auch ohne Ton. Für den deutschsprachigen Raum lohnt ein Blick auf die Sprache: Ein Schweizer Eintrag wird ohne ß geschrieben und kann zusätzlich auf Französisch oder Italienisch nötig sein. Nutzerbewertungen im Store lassen sich nicht kaufen und nicht verordnen; beeinflussen lässt sich nur, an welcher Stelle die App um eine Bewertung bittet und wie auf Kritik geantwortet wird.
Push, SMS und Messenger nur mit Zustimmung der Empfänger
Push-Nachrichten setzen voraus, dass der Nutzer sie auf seinem Gerät erlaubt hat. Für Werbung per SMS oder Messenger braucht es in der Regel eine ausdrückliche Einwilligung, die sich später belegen lässt, und einen einfachen Weg, sich wieder abzumelden. Wie weit Ausnahmen für laufende Kundenbeziehungen reichen, wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedlich geregelt. Das ist keine Rechtsberatung; die Vorgaben weichen je nach Land und Einzelfall ab. Lass dir zeigen, an welcher Stelle und mit welchem Wortlaut um Zustimmung gebeten wird, wie oft eine Person höchstens angeschrieben wird und zu welchen Uhrzeiten nichts verschickt wird.
Wenn der Standort ins Spiel kommt
Standortbezogene Ansprache reicht von Anzeigen, die nur in einem bestimmten Umkreis ausgespielt werden, bis zu Hinweisen in der eigenen App, sobald jemand in die Nähe einer Filiale kommt. Die zweite Form setzt voraus, dass der Nutzer der App den Zugriff auf seinen Standort freigegeben hat; die Betriebssysteme fragen dafür eigens nach. Standortdaten sind sensibel, weil sie Gewohnheiten verraten. Kläre deshalb vorab, welche Daten erhoben werden, wie genau, wie lange sie gespeichert bleiben und ob sie das Gerät überhaupt verlassen. Auch hier unterscheiden sich die Anforderungen nach Land und Fall.
Hochformat, kurze Ladezeit, großer Knopf: Anforderungen an Motive und Zielseiten
Auf dem Smartphone wird unterwegs und oft ohne Ton geschaut. Motive für mobile Anzeigen werden deshalb im Hochformat oder quadratisch angelegt, tragen ihre Botschaft in den ersten Sekunden und bleiben mit Untertiteln verständlich. Mindestens so wichtig ist die Seite hinter dem Klick. Sie lädt auch über eine schwache Verbindung zügig, zeigt das Angebot ohne Zoomen, und Formulare fragen nur ab, was wirklich gebraucht wird, mit Feldern, die bei Telefonnummern gleich die Zifferntastatur öffnen. Führt eine Anzeige in eine App, sollte der Link direkt auf das beworbene Produkt zeigen und nicht auf die Startseite. Jede Kampagne wird vor dem Start auf mehreren Geräten und Betriebssystemen durchgespielt.
Welche Zahlen zeigen, ob eine Installation etwas wert ist?
Aufschlussreicher als die Installation selbst ist, wie viele Nutzer die App nach einiger Zeit noch öffnen, ob sie sich registrieren, kaufen oder ein Abo abschließen und wie viele sie wieder löschen. Um solche Ereignisse den Anzeigen zuzuordnen, wird in die App ein Messwerkzeug eingebaut. Diese Zuordnung hat Lücken: Betriebssysteme fragen Nutzer teils ausdrücklich, ob eine App sie über andere Apps hinweg verfolgen darf, und wer ablehnt, wird nur noch zusammengefasst oder gar nicht gezählt. Werbeplattformen melden zudem eigene Zahlen, die vom Messwerkzeug abweichen. Vereinbart deshalb vor dem Start, welche Quelle für das Reporting gilt und welche Ereignisse gezählt werden. Zusagen über Installationszahlen oder Kosten je Nutzer, die vor dem ersten Test gemacht werden, haben keine Grundlage.
Wie liest du das Angebot einer Mobile Marketing Agentur?
Vergleichbar wird ein Angebot, wenn die Posten getrennt stehen. Strategie und Kanalplanung sind eine einmalige Leistung, ebenso die Einrichtung von Werbekonten, Messwerkzeug und Ereignissen in der App. Motive werden nach Formaten und Varianten beschrieben, der Store-Eintrag je Sprache. Die laufende Kampagnenbetreuung erscheint als Pauschale mit beschriebenem Umfang oder als Anteil am Mediabudget. Dieses Budget, also das Geld für die Anzeigen selbst, gehört nicht ins Honorar und wird im Idealfall direkt von deinem Unternehmen an die Werbeplattform gezahlt. Lizenzen für das Messwerkzeug oder für einen Versanddienst für Push-Nachrichten werden gesondert ausgewiesen. Frag nach Korrekturschleifen und Mindestlaufzeiten.
Konten, Rechte und Pflege nach dem Kampagnenstart
Werbekonten bei den Plattformen, das Entwicklerkonto im Store und der Zugang zum Messwerkzeug sollten auf dein Unternehmen laufen; das Team des Dienstleisters bekommt Nutzerrechte. Dann bleiben Kampagnenhistorie, Zielgruppen und Rohdaten bei dir, wenn die Zusammenarbeit endet. Kläre auch, welche Nutzungsrechte du an Motiven, Videos und Texten erhältst und für welche Medien, und lass dir von der Mobile Marketing Agentur die Dateien in bearbeitbarer Form übergeben. Nach dem Start bleibt Pflege: Betriebssysteme und Stores ändern ihre Vorgaben, Motive nutzen sich ab, und der Store-Eintrag braucht neue Bilder, sobald sich die App ändert. Ein fester Termin, an dem Ereignisse, Links und Einwilligungsabfragen kontrolliert werden, gehört in jede Vereinbarung.
Von wem holst du Angebote für deine mobile Kampagne ein?
Der erste Weg führt durch die gelisteten Einträge. Du grenzt sie nach Leistungen und Standort ein, liest sie selbst und nimmst direkt Kontakt zu den Büros deiner Wahl auf; die Auswahl liegt dabei von Anfang an vollständig bei dir. Der zweite Weg ist eine kostenlose Anfrage: Du schilderst einmal dein Ziel, die vorhandene App oder mobile Seite, die Länder und Sprachen und den geplanten Rahmen. Interessierte Anbieter können sich daraufhin bei dir melden, und du musst nicht jeden Anbieter einzeln ansprechen. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt. Welches Team den Auftrag bekommt, entscheidest du.