Sportmarketing gesucht? Agenturen für Leistungssport im Vergleich
Agenturen für Leistungssport im Vergleich
Du verantwortest die Kommunikation eines Vereins, eines Verbands oder einer Athletin und fragst dich, wer dir bei Inhalten rund um den Wettkampf, bei der Werbung um Mitglieder oder bei der Vermarktung von Rechten zur Hand gehen kann? Hier stehen 3 gelistete Agenturen für Leistungssport aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Was ein Anbieter übernimmt, beschreibt er in seinem Eintrag; welche Fragen du im Gespräch stellst und wen du beauftragst, entscheidest du selbst.
cloudWEB GmbH
Winterthur 10 bis 25 Mitarbeiter 2013
Die cloudWEB GmbH aus Winterthur ist die Nummer #1 Online Marketing Agentur. Der Online-Marketing Plan der cloudWEB hilft Kunden dabei mehr Umsatz,...
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SEIEINEIDEE
Gelsenkirchen 5 bis 10 Mitarbeiter 2017
Wir sind Ihr Treibstoff für messbaren Erfolg.
SEIEINEIDEE besteht aus einem vielfältigen Team mit dem Hauptsitz in Deutschland und...
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Z PLUS M DIE MARKETING AGENTUR KG
Köln 5 bis 10 Mitarbeiter 2000
Digitalberatung, Marketingberatung, Workshops, Strategie, Konzept, Maßnahmen, Kommunikationskonzepte, Kommunikationsdesign, Webseiten, Plattformen,...
Details anzeigenSportmarketing im Leistungssport: Rechte, Saison und die Menschen auf den Rängen
Bevor ein Verein, ein Verband, eine Athletin oder ein Veranstalter eine Agentur beauftragt, liegt eine Aufgabe auf dem eigenen Tisch, die niemand anderes erledigen kann: festzulegen, wen man erreichen will, welche Rechte man dabei tatsächlich besitzt und wer intern entscheidet. Erst wenn das geklärt ist, lässt sich ein Auftrag so beschreiben, dass Angebote vergleichbar werden. Sportmarketing umfasst dabei weit mehr als Plakate für das nächste Heimspiel: die Pflege von Fans und Mitgliedern, Inhalte für eigene Kanäle, die Zusammenarbeit mit Medienpartnern, Kampagnen rund um Wettkämpfe und die Vermarktung von Werbeflächen und Namensrechten.
Leistungssport unterscheidet sich von den meisten Branchen darin, dass das Produkt nicht planbar ist: Ergebnisse, Verletzungen und Aufstiege verändern die Lage von Woche zu Woche.
Präsidium, Geschäftsstelle, Management: wer über Aufträge entscheidet
In einem Profiverein liegt das Tagesgeschäft meist bei einer Geschäftsstelle, größere Ausgaben brauchen aber häufig die Zustimmung von Vorstand, Präsidium oder Aufsichtsgremium. In kleineren Vereinen und vielen Verbänden arbeiten Ehrenamtliche mit, die nur abends erreichbar sind. Einzelsportler werden oft von einem Management, der Familie oder einem Trainerteam beraten, Ausrüster und Veranstalter haben eigene Marketingabteilungen mit festen Budgetrunden. Kläre deshalb vor dem ersten Gespräch, wer Entwürfe freigibt, wer über das Budget entscheidet und wie lange eine Freigabe im Gremium dauern kann. Eine Agentur kann nur so schnell arbeiten, wie deine Entscheidungswege es zulassen.
Warum spricht ein Verein mit mehr als einem Publikum?
Fans im Stadion, Mitglieder, die ihren Beitrag zahlen, Partner aus der Wirtschaft, Journalisten, Eltern im Nachwuchsbereich und die Kommune, die Halle oder Platz stellt: Jede dieser Gruppen erwartet etwas anderes. Fans wollen Nähe zur Mannschaft und Informationen zu Tickets und Anreise, Mitglieder wollen wissen, was mit ihrem Geld geschieht, Partner wollen sehen, wie ihr Engagement wahrgenommen wird. Ein Auftrag wird klarer, wenn du benennst, welche Gruppe im Vordergrund steht und welche nur mitlaufen soll. Wer alles gleichzeitig will, erreicht am Ende oft keine Gruppe. Die Tonalität ist dabei ein eigenes Thema: Die Fankurve verträgt einen anderen Ton als der Bericht an die Mitgliederversammlung.
Wenn der Spielplan den Redaktionsplan bestimmt
Im Mannschaftssport gibt der Spielplan den Rhythmus vor: Vorbericht, Spieltag, Nachbericht, dazwischen Training, Interviews und Termine mit Partnern. Die Sommer- oder Winterpause ist die Zeit für Dauerkarten, neue Trikots und Mitgliederaktionen. Wechselphasen und Kaderveränderungen erzeugen kurzfristig viel Aufmerksamkeit und verlangen schnelle Freigaben. In Einzelsportarten richtet sich alles nach dem Wettkampfkalender und nach den Höhepunkten einer Saison. Besprich mit einer Agentur, welche Inhalte sich vorproduzieren lassen und was spontan entstehen muss, etwa nach einem überraschenden Ergebnis.
Erst klären, wem die Rechte gehören, dann vermarkten
Im Sportmarketing gehören die Rechte selten einer einzigen Stelle. Name und Wappen liegen beim Verein, Bilder aus dem Wettkampf teils bei Liga, Verband oder Veranstalter, das Recht am eigenen Bild bei den Athletinnen und Athleten. Werbeflächen, Trikotplätze und Namensrechte an einer Halle sind oft schon vergeben oder durch Vorgaben des Wettbewerbs eingeschränkt. Für Werbung mit bestimmten Produktgruppen gelten in vielen Ländern und Wettbewerben zusätzliche Grenzen, und bei Minderjährigen im Nachwuchsbereich braucht es die Zustimmung der Eltern. Dieser Abschnitt ist keine Rechtsberatung; die Vorgaben weichen je nach Land und Einzelfall ab. Leg der Agentur eine Übersicht vor, was du vergeben darfst und was nicht, und frag im Angebot, wer die Freigaben einholt.
Was Medienpartner zeigen und was der Verein selbst erzählt
Übertragungen und Berichte von Medienpartnern erreichen oft mehr Menschen als die eigenen Kanäle, folgen aber deren Regeln. Welche Szenen ein Verein selbst verwenden darf, wann Ausschnitte erscheinen dürfen und welche Formate exklusiv beim Partner bleiben, steht meist in Vereinbarungen, die du vor einer Kampagne kennen solltest. Für das Sportmarketing eines Vereins haben die eigenen Kanäle eine andere Stärke: Blicke in die Kabine, Gespräche mit dem Nachwuchs, das Ehrenamt hinter dem Spieltag. Gib einer Agentur die Grenzen der Partnerverträge mit, bevor sie solche Formate entwickelt. In der Schweiz kommt bei vielen Vereinen die Frage hinzu, in welchen Landessprachen kommuniziert wird.
Sportmarketing für Einzelsportler: die Person als Marke
Bei Athletinnen und Athleten ist die Person selbst das, was vermarktet wird. Das verlangt eine andere Arbeitsweise als bei einem Verein: Die Inhalte müssen den Menschen glaubwürdig zeigen, Trainingsphasen und Erholung haben Vorrang, und eine Karriere kann durch eine Verletzung oder einen Rücktritt plötzlich eine andere Richtung nehmen. Kläre, welche eigenen Kanäle du führst, wer dort postet und was privat bleibt. Verbände und Veranstalter großer Wettkämpfe haben teils eigene Regeln dazu, welche Partner während einer Veranstaltung gezeigt werden dürfen; frag beim Verband nach, bevor eine Kampagne geplant wird. Vereinbare außerdem, dass Konten und Zugänge auf dich laufen und nicht auf die Agentur.
Für Veranstalter und Ausrüster gelten andere Abläufe
Sportmarketing für einen Veranstalter wirbt um Teilnehmende, Zuschauer und Helfer und arbeitet auf einen festen Termin hin. Anmeldung, Ticketing, Informationen zu Strecke oder Halle und die Kommunikation am Veranstaltungstag müssen ineinandergreifen, und nach dem Ereignis beginnt die Werbung für das nächste. Ein Ausrüster dagegen will Produkte zeigen, die im Wettkampf benutzt werden, und braucht dafür Inhalte mit Athleten oder Teams, die vertraglich mit ihm verbunden sind. Wer einen Sponsor für ein Engagement auswählen und den Partnervertrag gestalten will, wendet sich an eine Sport Sponsoring Agentur; Studios und Freizeitsport sind ein eigenes Feld.
Video, Trikot, Ticketdaten: wie sich ein Auftrag auf mehrere Schultern verteilt
Manche Agenturen übernehmen Konzept, Gestaltung, Bewegtbild und die Betreuung der Kanäle aus einer Hand, andere arbeiten an einem Ausschnitt, etwa an Videos, an Trikot- und Fanartikelgestaltung oder an der Pflege von Mitglieder- und Ticketdaten. Wichtig ist, dass klar ist, wer am Spieltag erreichbar ist und wer die einzelnen Teile zusammenhält. Lass dir im Angebot Honorar, Produktionskosten und Werbebudget getrennt ausweisen, damit du Angebote vergleichen kannst, und frag nach dem Modell: ein Projekt für eine Kampagne oder eine laufende Betreuung über die Saison. Halte fest, welche Bildrechte, Dateien und Zugänge nach dem Ende der Zusammenarbeit bei dir liegen.
Selbst Kontakt aufnehmen oder eine Anfrage stellen: so geht es weiter
Von hier aus kannst du auf zwei gleichwertige Arten weitermachen. Du gehst die gelisteten Einträge selbst durch, grenzt sie nach Leistungen und Standort ein und nimmst direkt Kontakt mit den Anbietern auf, die dich interessieren; so behältst du die Auswahl vollständig in der Hand. Oder du schilderst dein Vorhaben einmal in einer kostenlosen, unverbindlichen Anfrage, etwa die Kampagne zur neuen Saison oder die Betreuung einer Athletin; interessierte Anbieter können sich daraufhin bei dir melden, und du musst nicht jeden einzeln ansprechen. Plätze in der Liste sind nicht käuflich, die Reihenfolge folgt keinem Werbebudget. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt. Die Auswahl triffst du.