Agentur für die Zielgruppe Kinder gesucht? Agenturen für Kindermarketing im Vergleich
Agenturen für Kindermarketing im Vergleich
Ein Spielwarenhersteller bringt ein neues Bauset heraus, ein Kinderbuchverlag plant eine Reihe für Erstleser, ein Freizeitpark möchte Familien mit Grundschulkindern erreichen. Bei solchen Vorhaben richtet sich Kommunikation an Menschen, die Werbung noch nicht sicher durchschauen, und zugleich an Eltern, die am Ende entscheiden. Hier stehen 7 gelistete Agenturen für Kindermarketing aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Du vergleichst die Einträge selbst und entscheidest, mit wem du über dein Vorhaben sprichst.
Agentur EinfachMachen
Bocholt 2 bis 5 Mitarbeiter 2020
Die Idee hinter „Einfach Machen“ ist, sich nicht durch Komplexität oder Unsicherheiten entmutigen zu lassen, sondern in jeder Herausforderung eine...
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geschmacksRaum® WERBEAGENTUR
Neumarkt-Sankt Veit 5 bis 10 Mitarbeiter 2009
Wir gestalten Marken, Websites, Kampagnen und digitalen Content für Unternehmen, Mittelstand und öffentliche Einrichtungen. Full-Service, seit über 20...
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Gute Botschafter GmbH
Haltern am See 25 bis 50 Mitarbeiter 1990
Wir helfen Unternehmen dabei, die Kraft ihrer unverwechselbaren Positionierung und die Klarheit über Sinn, Wert und Wirkung ihrer Marke zu entdecken....
Details anzeigenLecking Werbeagentur
Otzberg 2 bis 5 Mitarbeiter 1982
Die Lecking Werbeagentur arbeitet für kleine und mittelständische Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen. Elektronik und Maschinenbau,...
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Pitch This
Leipzig 25 bis 50 Mitarbeiter
Herzlich Willkommen bei Pitch This.!
In der digitalen Marketingwelt agieren wir on Point und setzen Ausrufezeichen. Das nehmen wir uns so zu...
Werbeagentur Konzept fünf
Offenbach am Main 5 bis 10 Mitarbeiter 1988
Als Full-Service Werbeagentur bieten wir umfassendes Know-how in der Realisierung von Werbung und Kommunikation über Print- und Online-Medien. Wir...
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OMH Digital GmbH
Berlin 10 bis 25 Mitarbeiter 2016
Unsere Agentur ist nicht nur ein Dienstleister im Bereich SEO und Webentwicklung, sondern ein strategischer Partner, der darauf abzielt, Ihre...
Details anzeigenAgentur für die Zielgruppe Kinder: was den Auftrag besonders macht
Was unterscheidet einen Auftrag für Kinder von jeder anderen Kampagne? Vor allem die Verantwortung. Kinder lernen erst, Werbung als solche zu erkennen, sie lassen sich leicht begeistern und ebenso leicht unter Druck setzen, und über Geld und Kauf entscheiden in der Regel Erwachsene. Eine Agentur für die Zielgruppe Kinder soll deshalb zweierlei leisten: Kinder verständlich und mit Freude ansprechen und dabei Grenzen einhalten, die enger gezogen sind als bei Erwachsenen.
Im Mittelpunkt stehen jüngere Kinder, vom Kleinkind bis ins Grundschulalter. Geht es dir vor allem um Jugendliche oder um Eltern als eigene Zielgruppe, verschieben sich die Schwerpunkte.
Kleinkind, Vorschulkind, Grundschulkind: für welches Alter gestaltest du?
„Kinder“ ist als Zielgruppe zu grob. Ein Kleinkind reagiert auf Farben, Geräusche und Wiederholung und versteht kaum Text. Ein Vorschulkind folgt einfachen Geschichten und vertrauten Figuren, kann aber meist noch nicht lesen. Ein Grundschulkind liest selbst, vergleicht sich mit Freundinnen und Freunden und beginnt, die Absicht hinter einer Botschaft zu erkennen. Beschreib im Briefing deshalb eine Altersspanne, die so eng ist, wie es dein Produkt erlaubt, und eine Situation, in der das Kind dem Angebot begegnet: beim Vorlesen, im Laden, beim Spielen mit anderen. Davon hängt ab, ob sich die Kommunikation überhaupt an das Kind richten sollte oder besser an die Erwachsenen daneben.
Der Wunsch kommt vom Kind, die Entscheidung von den Eltern
Bei den meisten Produkten für Kinder entscheiden Eltern, Großeltern oder andere Erwachsene über Kauf, Anmeldung oder Download. Kommunikation hat damit zwei Ebenen: einen Teil, der Kinder neugierig macht, ohne sie zu bedrängen, und einen Teil, der Erwachsenen gibt, was sie für ihre Entscheidung brauchen, etwa Altersempfehlung, Materialien oder Inhaltsstoffe, Kosten und den Umgang mit Daten. Oft ist es sinnvoll, die eigentliche Werbebotschaft ganz an die Eltern zu richten und für Kinder nur das Produkt selbst sprechen zu lassen. Kläre mit dem Team, welche Ebene welche Aufgabe übernimmt, und schließe Botschaften aus, die Kinder als Druckmittel gegenüber ihren Eltern einsetzen.
Hörspiel, Verpackung, Videoplattform: wo Kinder Werbung begegnen
Kinder begegnen Botschaften an Orten, die Erwachsene oft nicht als Werbefläche wahrnehmen: Verpackungen und das Regal im Laden, Kinderzeitschriften, Fernsehen und Hörformate, Spiele-Apps, Videoplattformen, Veranstaltungen und Freizeiteinrichtungen. Viele digitale Angebote nutzen Kinder über Geräte und Konten der Eltern, obwohl die Plattformen selbst Altersgrenzen setzen. Ein sorgfältiger Mediaplan berücksichtigt deshalb die Nutzungsbedingungen der Plattformen, unterscheidet zwischen Umfeldern für Familien und solchen für Kinder allein und lässt Angebote aus, die werbefrei bleiben sollen. Frag nach, wie das Team ungeeignete Umfelder ausschließt.
Gestaltung, die ein Kind als Werbung erkennen kann
Altersgerechte Gestaltung bedeutet kurze, klare Sätze, Bilder, die ein Produkt so zeigen, wie es tatsächlich ist, und Größenverhältnisse, die nicht täuschen. Ein Spielzeug sollte im Spot nicht mehr können als im Kinderzimmer, und Zubehör, das extra kostet, muss als solches erkennbar sein. Ebenso wichtig ist die Trennung von Inhalt und Werbung. Wenn eine Lieblingsfigur mitten in einer Geschichte ein Produkt empfiehlt oder ein Spiel nahtlos in eine Kaufseite übergeht, kann ein Kind den Unterschied kaum wahrnehmen. Tragfähige Entwürfe kennzeichnen Werbung so, dass auch junge Betrachter sie erkennen, und setzen Figuren ein, die unterhalten, statt zu verkaufen.
Wenn ein Entwurf Druck aufbaut
Manche Muster, die bei Erwachsenen als zugespitzt gelten, sind gegenüber Kindern nicht vertretbar. Dazu zählen direkte Aufforderungen wie „Kauf das jetzt“ oder „Sag deinen Eltern, dass sie es dir holen sollen“, Hinweise wie „nur noch heute“, Botschaften nach dem Muster „alle anderen haben es schon“ und Belohnungen, die nur mit weiteren Käufen erreichbar sind. In Apps und Spielen gehören Abläufe dazu, bei denen ein Kind ohne einen Erwachsenen Geld ausgeben oder Zusatzinhalte freischalten kann. Bitte das Team, jeden Entwurf ausdrücklich daraufhin durchzugehen, und lege fest, wer das letzte Wort hat, wenn eine Idee kippt.
Welche Regeln gelten, wenn sich Werbung an Kinder richtet?
In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es Vorgaben, die Kinder vor Werbung schützen sollen, die ihre Unerfahrenheit ausnutzt. Hinzu kommen Regeln für einzelne Produktgruppen und Medien sowie Selbstverpflichtungen der Werbewirtschaft mit eigenen Maßstäben. Was davon im konkreten Fall greift, unterscheidet sich je nach Land, Medium und Produkt, und dieser Abschnitt ist keine Rechtsberatung. Kläre zu Beginn, wer Entwürfe rechtlich prüft. Besondere Zurückhaltung gilt für Kitas und Schulen: Sie sind keine Werbeflächen, und was dort zulässig ist, entscheiden die Träger und die zuständigen Stellen. Wer Materialien für solche Einrichtungen anbieten möchte, erkundigt sich vorab dort, statt sie als Kanal einzuplanen.
Daten von Kindern: so wenig wie möglich
Gewinnspiele, Kinderclubs und Apps sammeln schnell Namen, Geburtsdaten oder Fotos. Für die Daten von Kindern gelten besondere Schutzanforderungen, häufig braucht es die Zustimmung der Eltern; was genau gilt, hängt vom Land und vom Einzelfall ab, und auch hier ersetzt der Text keine Rechtsberatung. Plane deshalb von Anfang an mit möglichst wenigen Angaben, verzichte auf personalisierte Werbung an Kinder und auf Profile über ihr Verhalten, und erkläre Eltern in einfacher Sprache, was mit den Daten geschieht. Kläre mit der Agentur, wer für Datenschutz und Einwilligungen verantwortlich ist und ob die eingesetzten Werkzeuge und Dienstleister diese Anforderungen erfüllen.
Wie misst eine Agentur für die Zielgruppe Kinder Wirkung, ohne Kinder zu verfolgen?
Klicks und Nutzungsprofile von Kindern scheiden als Maßstab weitgehend aus. Wirkung lässt sich trotzdem belegen, wenn die Erwachsenen im Mittelpunkt stehen: Abverkauf im Handel, Anmeldungen, Anfragen von Eltern, Aktionscodes in Materialien für Familien. Für die Gestaltung selbst helfen Tests mit Kindern, etwa ob eine Figur verstanden wird oder ob ein Kind die Werbung als solche erkennt. Solche Tests sollten nur mit Einwilligung der Eltern stattfinden, freiwillig und so, dass sich kein Kind bewertet fühlt. Vereinbare vorab, welche Kennzahlen zählen, und frag, wie die Agentur für die Zielgruppe Kinder Ergebnisse auswertet, ohne Daten über einzelne Kinder zu sammeln.
Bevor ein Team die ersten Figuren zeichnet: so nimmst du Kontakt auf
Das Spektrum reicht vom Einzelbüro für Illustration und Text bis zur größeren Agentur mit Strategie und App-Entwicklung. Was ein Büro anbietet, steht in seinem Eintrag; ob es Erfahrung mit kindgerechter Kommunikation hat, klärst du im Gespräch, an Arbeitsproben und mit konkreten Fragen zu Gestaltung, Druck auf Kinder und Datenschutz. Plätze in der Liste sind nicht käuflich, und die Reihenfolge folgt keinem Werbebudget. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt.
Du kannst die gelisteten Einträge selbst durchsehen, sie nach Leistungen und Standort eingrenzen und Anbieter direkt kontaktieren; so behältst du die Auswahl vollständig in der Hand. Du kannst dein Vorhaben auch einmal in einer kostenlosen, unverbindlichen Anfrage schildern; interessierte Anbieter können sich daraufhin bei dir melden, und du musst nicht jeden einzeln ansprechen. Wen du beauftragst, entscheidest in beiden Fällen du.