Katalog Design Agentur gesucht? Agenturen für Katalog Design im Vergleich

Katalog Design Agentur gesucht? Agenturen für Katalog Design im Vergleich

Agenturen für Katalog Design im Vergleich

Links auf dem Bildschirm eine Tabelle mit Artikelnummern, Maßen und Preisen, rechts eine Musterseite, auf der aus jeder Zeile ein Produktfeld mit Foto, Kurztext und Preis wird. So beginnt die Arbeit an einem Katalog: Erst steht die Ordnung des Sortiments, dann die Gestaltung, die sie über viele Seiten trägt. Unten stehen 2 gelistete Agenturen für Katalog Design aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Plätze in der Liste sind nicht käuflich, die Reihenfolge folgt keinem Werbebudget.

Platz 1 Matching 0% / Score 120
SQUIRREL GRAPHICS GmbH

Münster 5 bis 10 Mitarbeiter 2012

Als mittelständische Full-Service Werbeagentur gehören sämtliche grafischen Dienstleistungen zu unserem Portfolio. Unsere Spezialgebiete sind...

Details anzeigen
Platz 2 Matching 0% / Score 100
NEUE FORMEN Ad Group GmbH

Köln 10 bis 25 Mitarbeiter 2002

Die NEUE FORMEN Ad Group GmbH ist „Die Werbeagentur“ für systematisierte Markenführung.

Mithilfe einer eigens entwickelten und preisgekrönten...

Details anzeigen

Suchst du die beste Agentur für dein Unternehmen?

Starte einfach eine Suchanfrage. Wir finden die perfekte Agenturauswahl für euer Projekt. Ganz unverbindlich und völlig kostenlos.

Katalog Design Agentur: wenn das Sortiment das Layout bestimmt

Wie zeigt man ein Sortiment so, dass jemand den gesuchten Artikel in wenigen Griffen findet, die Artikelnummer richtig abschreibt und dabei noch einen Eindruck von der Marke bekommt? Diese Frage beantwortet eine Katalog Design Agentur, und sie beantwortet sie weniger mit einzelnen schönen Seiten als mit einem System. Ein Katalog ist ein Nachschlagewerk mit vielen gleichartigen Elementen, das sich jede Saison ändert.

Deshalb geht es hier um Daten, Ordnung, Bilder in Serie und um die Frage, wie aus einem Bestand mehrere Ausgaben entstehen.

Was unterscheidet einen Katalog von einem Heft zum Durchblättern?

Ein Imageheft wird gelesen, ein Katalog wird benutzt. Wer ihn aufschlägt, sucht etwas: eine Größe, ein Ersatzteil, eine Farbe, einen Preis. Daraus folgen andere Anforderungen. Ein Produktkatalog, ein Händlerkatalog mit Einkaufspreisen, ein technischer Teilekatalog oder eine Preisliste zum Beilegen bestehen zum größten Teil aus wiederkehrenden Bausteinen, die überall gleich aufgebaut sein müssen, damit der Blick sie wiedererkennt. Die gestalterische Leistung steckt in den Regeln, nach denen Artikel, Varianten und Hinweise gesetzt werden. Ein mehrseitiges Heft ohne Sortiment ist ein anderes Produkt; dafür gibt es die Seite Broschüre gestalten lassen.

Sortimentslogik vor Seitenlayout: wie die Gliederung entsteht

Bevor eine Seite gestaltet wird, steht die Ordnung. Nach welchen Merkmalen sucht deine Kundschaft: nach Anwendung, nach Produktfamilie, nach Material oder nach Maß? Daraus ergeben sich Kapitel, Farbleitsystem, Registermarken am Seitenrand und die Frage, wo ein Artikel steht, der in zwei Gruppen gehört. Dazu kommen Inhaltsverzeichnis, Stichwortregister und ein Nummernindex, über den Stammkunden direkt zur Artikelnummer springen. Auch die Varianten brauchen eine Regel: Steht jede Farbe als eigenes Produktfeld, oder sammelt eine Tabelle Größen und Ausführungen unter einem Bild? Diese Entscheidungen bestimmen später die Seitenzahl mehr als jede Gestaltungsidee. Sie gehören deshalb an den Anfang des Auftrags, gemeinsam mit dir, weil nur du weißt, wie dein Vertrieb tatsächlich verkauft.

Welche Daten eine Katalog Design Agentur von dir braucht

Die Produktdaten liegen in deinem Haus, meist in einem Warenwirtschaftssystem, einer Produktdatenbank oder in Tabellen aus dem Einkauf. Das Studio braucht sie vollständig und in einer festen Struktur: Artikelnummer, Bezeichnung, Kurztext, technische Werte, Varianten, Preis, Kennzeichnungen wie Neuheit oder Auslaufartikel und die Zuordnung zum Kapitel. Lücken und Widersprüche fallen meist erst im Satz auf, wenn ein Feld leer bleibt oder ein Text dreimal so lang ist wie die anderen. Kläre deshalb früh, wer bei dir die Daten verantwortet, wer Texte freigibt und bis wann ein Stand eingefroren wird.

Wenn das Layout aus der Datenbank gefüttert wird

Bei großen oder häufig wechselnden Sortimenten setzt niemand jedes Produktfeld von Hand. Das Studio baut Vorlagen, in die Texte, Werte, Preise und Bildverweise automatisch einlaufen, entweder über einen Import aus einer Tabelle oder über eine direkte Anbindung an deine Produktdatenbank. Der Aufwand verschiebt sich dabei nach vorn: Vorlagen, Regeln für Umbrüche, Tabellen und Sonderfälle müssen einmal sorgfältig angelegt werden. Danach lässt sich eine neue Ausgabe mit aktualisierten Daten erzeugen, ohne jede Seite neu anzufassen. Ob sich das lohnt, hängt an Artikelzahl, Änderungstakt und an der Zahl der Sprachfassungen. Lass dir im Gespräch erklären, welche Arbeitsweise das Büro vorschlägt und wo trotzdem von Hand nachgesetzt wird.

Freisteller, Ansicht, Detail: Produktfotos in Serie

Ein Katalog wirkt ruhig, wenn alle Produkte gleich fotografiert sind: dieselbe Lichtrichtung, dieselbe Perspektive, derselbe Hintergrund, ähnliche Größenverhältnisse auf der Seite. Das verlangt eine Bildproduktion nach festen Vorgaben, oft mit freigestellten Aufnahmen für die Produktfelder und einigen Stimmungsbildern für Kapitelanfänge. Lege mit dem Team fest, welche Ansichten jedes Produkt bekommt, wie Varianten gezeigt werden und wie die Dateien heißen; eine Benennung nach Artikelnummer erleichtert die Verknüpfung mit den Daten. Vorhandene Herstellerbilder wirken nebeneinander oft uneinheitlich und brauchen Retusche oder Ersatz. Kläre außerdem, ob die Fotografie im Angebot steckt oder separat beauftragt wird und wer die Bildrechte für welche Nutzungen erhält.

Preise, die sich ändern, und Seiten, die bleiben

Preise veralten früher als Produktseiten. Viele Kataloge trennen deshalb beides: Der Hauptteil zeigt Artikel ohne Preis oder nur mit Artikelnummer, eine schmale Preisliste liegt bei und wird bei jeder Änderung neu gedruckt oder als Datei verschickt. Wer in Deutschland, Österreich und der Schweiz verkauft, braucht gegebenenfalls getrennte Preise in Euro und Franken und unterschiedliche Angaben zu Steuern und Versand. Welche Preisangaben in welchem Land Pflicht sind, hängt vom Einzelfall ab; das hier ist keine Rechtsberatung, kläre es mit einer fachkundigen Stelle. Für die Gestaltung zählt vor allem, dass jede Ausgabe ein sichtbares Gültigkeitsdatum trägt.

Ein Datenbestand, zwei Ausgaben: Druckfassung und Blätterkatalog

Aus denselben Daten entstehen meist eine Druckfassung mit Beschnitt und Farbprofil für die Druckerei und eine PDF-Fassung für Website und Mailversand, deren Bilder für den Bildschirm verkleinert sind. Sinnvoll sind dort anklickbare Inhaltsverzeichnisse, Lesezeichen und Verweise von der Artikelnummer in den Onlineshop. Ein Blätterkatalog im Browser ist eine weitere Ausgabe, die oft über ein eigenes Werkzeug läuft. Kläre, welche Fassungen du brauchst und ob die digitale Ausgabe für alle zugänglich sein soll, etwa mit Lesereihenfolge und Alternativtexten. Für die Schweiz wird in der Regel mit ss geschrieben, wo in Deutschland und Österreich ß steht; bei einer gemeinsamen Ausgabe für alle drei Länder ist das eine bewusste Entscheidung.

Woran du im Angebot einer Katalog Design Agentur die Folgekosten erkennst

Die erste Ausgabe ist nur ein Teil der Rechnung. Ein vergleichbares Angebot weist getrennt aus: Konzept und Gliederung, Gestaltung der Musterseiten, Aufbau der Vorlagen, Datenaufbereitung, Satz je Seite oder je Artikel, Bildproduktion und Retusche, Korrekturrunden, Druckdatenerstellung und digitale Fassung. Frag ausdrücklich nach der zweiten Ausgabe: Was kostet ein Update mit neuen Preisen, neuen Artikeln oder einer weiteren Sprache? Wer eine Datenanbindung baut, sollte erklären, was du am Ende erhältst: offene Layoutdateien, Vorlagen, Importregeln und Bildarchiv. Ohne diese Übergabe kann nur das ursprüngliche Studio den nächsten Katalog erzeugen. Welche Nutzungsrechte an Gestaltung und Fotos du bekommst, gehört ebenfalls ins Angebot.

Und wer setzt deinen nächsten Katalog?

Ein Weg führt über die kostenlose Anfrage. Darin beschreibst du einmal, was ansteht: wie viele Artikel, woher die Daten kommen, wie viele Seiten und Sprachen, welche Fassungen und bis wann. Interessierte Anbieter können sich daraufhin bei dir melden; mit wem du weiterredest, entscheidest du. Der andere Weg: Du gehst die gelisteten Einträge selbst durch, grenzt sie nach Leistungen und Standort ein und schreibst Studios direkt an. Mit der Anfrage beschreibst du das Vorhaben nur einmal, beim Durchsehen legst du selbst fest, wen du ansprichst. Die Wahl liegt in beiden Fällen bei dir. Welche Leistungen ein Büro nennt, steht in seinem Eintrag; wie es mit Datenbeständen und Bildserien arbeitet, klären Arbeitsproben und das erste Gespräch. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt.