Influencer Marketing Agentur gesucht? Agenturen für Influencer Marketing im Vergleich
Agenturen für Influencer Marketing im Vergleich
Eine Influencer Marketing Agentur arbeitet im Auftrag einer Marke: Sie wählt Creator für eine Kooperation aus, verhandelt die Bedingungen, begleitet die Beiträge bis zur Veröffentlichung und wertet sie aus. Wer als Creator selbst eine Vertretung sucht, ist hier an der falschen Adresse, ebenso wer die eigenen Unternehmenskanäle dauerhaft betreuen lassen will. Hier stehen 4 gelistete Agenturen für Influencer Marketing aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Plätze in der Liste sind nicht käuflich.
SKYLL GmbH
Nußloch 5 bis 10 Mitarbeiter 2018
SKYLL GmbH ist eine seit März 2019 bestehende Social Media Marketing Agentur.
Den meisten fehlt sowohl die nötige Zeit, als auch die Erfahrung, um...
Details anzeigen
bäcker|marketing
Saarlouis 5 bis 10 Mitarbeiter 2014
bäcker|marketing
WERBEAGENTUR
Wir sind Kommunikationsprofis.
Kreativ. Branchenübergreifend.
Regional verbunden. Deutschlandweit aktiv.
...
capcycle.media
Leipzig 2 bis 5 Mitarbeiter 2015
Als inhabergeführte Werbeagentur mit 4 Mitarbeitern beraten und begleiten wir kleine und mittlere Unternehmen bei der Entwicklung und Implementierung...
Details anzeigen
Industrie-Contact AG
Hamburg 5 bis 10 Mitarbeiter 1979
Industrie-Contact ist eine führende Full-Service PR-Agentur mit über 40 Jahren Erfahrung in Hamburg. Namhafte Kunden aus dem deutschsprachigen und...
Details anzeigenBevor du eine Influencer Marketing Agentur beauftragst
Die erste Arbeit liegt bei dir, nicht bei der Agentur. Du solltest sagen können, wen du erreichen willst, was nach dem Beitrag passieren soll und wo deine Marke Grenzen zieht. Soll ein neues Produkt bekannt werden, sollen Menschen einen Shop besuchen, oder soll eine Marke in einer bestimmten Szene glaubwürdig vorkommen? Jedes dieser Ziele führt zu anderen Creatorn, anderen Formaten und anderen Kennzahlen.
Dazu kommt ein ehrlicher Budgetrahmen. Ohne ihn kann kein Team einschätzen, ob eine Handvoll kleiner Kanäle mit eng umrissenem Publikum infrage kommt oder wenige große Namen. Erst dann kann eine Influencer Marketing Agentur sinnvoll planen.
Wofür bezahlst du eine Influencer Marketing Agentur eigentlich?
Im Kern für Vermittlung und Steuerung. Die Agentur übersetzt dein Ziel in ein Creator-Profil: Themen, Tonfall, Publikum, Plattform. Sie sucht Kandidaten, sieht sich deren Beiträge und Kommentarspalten an und fragt Statistiken zum Publikum ab, die nur der Creator selbst einsehen kann. Danach verhandelt sie Umfang, Formate, Termine und Vergütung, schreibt das Briefing für die Creator und hält den Kontakt, bis alles veröffentlicht ist. Am Ende steht eine Auswertung. Manche Agenturen produzieren Inhalte zusätzlich selbst oder bewerben Beiträge mit bezahlter Reichweite. Das ist eine Leistung obendrauf und sollte im Angebot eigens aufgeführt sein.
Creator vertreten ist ein anderer Auftrag als Creator buchen
Eine Agentur für Influencer Marketing arbeitet für die Marke. Daneben gibt es Managements, die Creator vertreten, deren Kooperationen verhandeln und deren Interessen gegenüber Marken wahren. Beide sitzen in einer Verhandlung auf entgegengesetzten Seiten, und manche Büros machen beides. Frag deshalb nach, für wen dein Gegenüber sonst arbeitet, wenn es Creator aus dem eigenen Haus ins Spiel bringt. Ein eigener Auftrag ist auch die laufende Betreuung deiner Unternehmenskanäle mit Redaktionsplan und Community. Gesichter für ein Fotoshooting vermittelt eine Modelagentur, Kontakte zu Redaktionen gehören zur Pressearbeit. Die Grenzen sind fließend, sollten im Angebot aber klar gezogen sein.
Die Kandidatenliste ist für eine Influencer Marketing Agentur erst der Anfang
Nach dem Briefing legt das Team eine Auswahl an Creatorn mit kurzer Begründung vor. Erst dann gehen Anfragen an die Kanäle hinaus, und nicht jeder sagt zu. Mit den Zusagen folgen Verträge, Produktversand und ein Briefing, das Kernaussagen und Tabus nennt, dem Creator aber seine eigene Sprache lässt. Viele Kooperationen sehen vor, dass du Entwürfe vor der Veröffentlichung zu sehen bekommst. Danach gehen die Beiträge online, die Agentur beobachtet Kommentare und Reaktionen und sammelt die Zahlen ein. Wie lange das dauert, hängt am Umfang, an der Zahl der Creator und daran, wie zügig du freigibst.
Wenn in deinem Haus jede Freigabe durch mehrere Abteilungen läuft
Dann gehört das ins erste Gespräch. Creator planen mit eigenen Terminen, und ein Entwurf, der lange zwischen Rechtsabteilung, Produktmanagement und Geschäftsleitung liegt, verpasst leicht seinen Platz. Benenne eine Person, die entscheiden darf, und lege vorab fest, was ein Creator verändern darf und was nicht. Von dir kommen außerdem Produkte oder Testzugänge, verbindliche Produktangaben, Hinweise auf Aussagen, die deine Marke nicht machen darf, und eine Liste von Wettbewerbern, für die ein Creator kürzlich nicht geworben haben sollte. Je klarer diese Punkte vor dem ersten Kontakt stehen, desto weniger muss die Agentur später nachverhandeln.
Gage, Honorar, Produktion: das Budget in seine Teile zerlegt
Ein Angebot fasst oft mehrere Kostenarten zusammen, die du getrennt sehen solltest. Da ist die Vergütung der Creator, die je nach Reichweite, Format und Aufwand schwankt und manchmal teilweise in Produkten besteht. Da ist das Honorar der Agentur, berechnet als Pauschale, nach Aufwand oder als Anteil am Gesamtbudget. Dazu kommen Produktion, falls die Agentur selbst filmt oder fotografiert, Versand und Produktproben, Gebühren für Nutzungsrechte und ein Werbebudget, wenn Beiträge zusätzlich als Anzeigen laufen sollen. Rechnet die Agentur prozentual ab, frag, worauf sich der Anteil bezieht. Und lass dir zeigen, welcher Betrag am Ende beim Creator ankommt.
Darf die Marke das Video später als Anzeige schalten?
Das hängt davon ab, was vereinbart ist. Eine Kooperation deckt in der Regel zunächst die Veröffentlichung auf dem Kanal des Creators ab. Willst du den Beitrag auf deiner Website zeigen oder über dein eigenes Werbekonto bewerben, ist das eine weitere Nutzung mit eigener Dauer und eigenem Preis. Kläre im Angebot, welche Rechte du bekommst, für welche Medien, für welche Länder und für welchen Zeitraum. Kläre auch, ob du Rohmaterial oder nur die fertige Fassung erhältst, wem die Auswertungen gehören und ob dir die Kontaktdaten der Creator bleiben, wenn du die Agentur wechselst. Das ist keine Rechtsberatung; was im Einzelfall gilt, hängt vom Vertrag und vom Land ab.
Bezahlte Beiträge erkennbar machen, von Hamburg bis Lugano
In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird erwartet, dass bezahlte oder mit Produkten vergütete Beiträge als Werbung erkennbar sind. Wie die Kennzeichnung im Detail aussehen soll, legen die Länder unterschiedlich aus, und für manche Produktgruppen gelten strengere Vorgaben. Frag die Agentur, wie sie die Kennzeichnung mit den Creatorn abstimmt und wer reagiert, wenn ein Beitrag nachgebessert werden muss. Das ist ebenfalls keine Rechtsberatung; die Vorgaben weichen je nach Land und Einzelfall ab. Ein Creator aus Wien klingt anders als einer aus Hamburg, in der Deutschschweiz mischt sich Hochdeutsch mit Mundart, und wer die Romandie oder das Tessin erreichen will, braucht französisch- oder italienischsprachige Kanäle.
Einmal Produktstart oder dauerhaft dieselben Gesichter?
Viele Vorhaben beginnen als einzelne Kampagne zu einem bestimmten Anlass. Daneben gibt es laufende Mandate, in denen eine Agentur über längere Zeit mit wiederkehrenden Creatorn arbeitet, die dein Produkt tatsächlich nutzen. Das kann glaubwürdiger wirken als ein einmaliger Auftritt, bindet aber Budget über die einzelne Aktion hinaus. Unabhängig vom Modell legst du vorher fest, woran die Kampagne gemessen wird. Reichweite und Interaktionen sagen, wie viele Menschen etwas gesehen und darauf reagiert haben. Rabattcodes, Klicks auf einen markierten Link oder Anmeldungen zeigen, ob jemand gehandelt hat. Was sich nicht messen lässt, etwa die Wirkung auf das Image, sollte der Bericht offen so benennen und nicht schönrechnen.
Eine offene Anfrage stellen oder einzelne Büros gezielt ansprechen
Für den nächsten Schritt hast du zwei gleichwertige Möglichkeiten. Du kannst dein Vorhaben einmal in einer kostenlosen, unverbindlichen Anfrage schildern. Wer sie liest, entscheidet selbst, ob er antwortet; von interessierten Agenturen hörst du direkt, und mit wem du weitersprichst, bestimmst du. Oder du gehst die gelisteten Einträge selbst durch, grenzt sie nach Leistungen und Standort ein und schreibst einzelne Agenturen direkt an. Wer anfragt, muss nicht jedes Büro einzeln ansprechen; wer selbst vergleicht, behält die Auswahl vollständig in der Hand. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt. Was ein Büro anbietet, steht in seinem Eintrag. Wie es arbeitet, klärst du im Gespräch und an Beispielen früherer Kampagnen.