Agentur für Immobilien-Marketing gesucht? Agenturen für die Immobilienbranche im Vergleich
Agenturen für die Immobilienbranche im Vergleich
Wer Immobilien vermarktet, trifft auf ein breites Feld von Dienstleistern: das Einzelbüro, das Exposés gestaltet und Objekte fotografiert, das kleine Studio, das sich auf Neubauprojekte konzentriert, und die größere Agentur, die für einen Bauträger Markenauftritt, Website und Anzeigen zusammen betreut. Hier stehen 34 gelistete Agenturen für die Immobilienbranche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Plätze in der Liste sind nicht käuflich, die Reihenfolge folgt keinem Werbebudget.
20FUENFZEHN-Kreativagentur
Köln 5 bis 10 Mitarbeiter 2016
Vorwiegend im B2B-Geschäft arbeiten wir als Werbeagentur für eine gute Anzahl kleiner und mittelständischer Wirtschaftsunternehmen in Köln und...
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Lucent Studio
Nersingen 2 bis 5 Mitarbeiter 2022
Lucent Studio ist eine moderne Marketingagentur, spezialisiert auf Social Media, Webdesign, Performance Marketing und hochwertigen Foto-...
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mmedien GmbH
Berlin 10 bis 25 Mitarbeiter 2009
Ihre Experten für Webdesign, Content-Marketing, SEO+SEA, Logo- & Grafikdesign. Starke Inhalte, mitreißendes Design, faire Preise, schnelle Reaktion.
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GUERRADESIGN
Beselich 2 bis 5 Mitarbeiter 2008
GD ist eine Agentur für Marketing und Design. Wir entwickeln anspruchsvolle Designs für digitale und analoge Welten: Einprägsame...
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BEE BEE Web & Werbung
Erding 2 bis 5 Mitarbeiter 2001
BEE BEE ist eine Fullservice Web- und Werbeagentur in der oberbayerischen großen Kreisstadt Erding. Die Agentur arbeitet für kleine bis...
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APACE Media GmbH
Wien 5 bis 10 Mitarbeiter 2019
WE THINK BEYOND OUR WORLD
In unseren Districts leben visionelle Designer, Marketing-Lovers, inspirierende Content-Creators und innovative Devs, die...
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Fokuswerk GbR
Oldenburg (Oldb) 2 bis 5 Mitarbeiter 2025
Fokuswerk GbR ist eine Werbeagentur und Social-Media-Agentur aus Oldenburg. Wir helfen Unternehmen dabei, online sichtbar zu werden, neue Kunden zu...
Details anzeigenKOMMUNIKATION LOHNZICH GmbH & Co. KG
Essen 10 bis 25 Mitarbeiter 2008
Als inhabergeführte Design- und Werbeagentur sind wir strategisch und operativ für den Mittelstand tätig.
Mit dem ganz klaren Fokus, Unternehmungen...
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Webweisend Media GmbH
Düsseldorf 10 bis 25 Mitarbeiter 2009
Mehr als schöne Bilder und Standardfloskeln: Webweisend ist Ihre Full-Service-Werbeagentur. Wir entwickeln kanalübergreifend die Story, die...
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COLLET Concepts Communication GmbH
Gütersloh 5 bis 10 Mitarbeiter 2016
WIR: Coole Truppe
Die Welt ist voll von 0815-Kommunikation. Standard gibt es genug da draußen, Einzigartigkeit leider viel zu selten. Wir leben...
Details anzeigenAgentur für Immobilien-Marketing: was vor dem ersten Inserat auf deinem Tisch liegt
Bevor eine Agentur ein einziges Foto bearbeitet, liegt die Arbeit bei dir. Du entscheidest, ob ein einzelnes Objekt verkauft, ein Neubau mit vielen Einheiten vermarktet oder das eigene Unternehmen bekannter werden soll. Du stellst Grundrisse, Baubeschreibung, Lagepläne und Energiedaten bereit, legst den Preisrahmen fest und bestimmst, wer intern freigibt. Je klarer das geregelt ist, desto genauer fällt ein Angebot aus.
Eine Agentur für Immobilien-Marketing setzt darauf auf. Sie entwickelt den Auftritt von Objekten und Projekten, gestaltet Exposés und Verkaufsunterlagen, organisiert Bild und Film und plant, wo Interessenten das Angebot zu sehen bekommen. Auftraggeber sind Maklerbüros, Bauträger, Projektentwickler und Hausverwaltungen, die in der Schweiz oft Liegenschaftsverwaltungen heißen. Wer als Baufirma um eigene Aufträge wirbt, hat ein anderes Thema.
Ein Makler denkt in Objekten, ein Bauträger in Bauabschnitten
Für ein Maklerbüro ist jedes Objekt ein eigener kleiner Auftrag: das Einfamilienhaus, die Altbauwohnung, die Ladenfläche, jeweils mit eigenem Exposé. Daneben braucht das Büro einen Auftritt, der Eigentümer davon überzeugt, ihm den Verkauf anzuvertrauen, und diese Akquise ist oft die größere Marketingaufgabe. Bauträger und Projektentwickler arbeiten anders. Sie vermarkten viele Einheiten eines Projekts, häufig bevor gebaut wird, und brauchen dafür einen Projektnamen, ein Erscheinungsbild und Unterlagen, die über die ganze Vermarktung tragen. Hausverwaltungen suchen Mieter für frei werdende Wohnungen und werben um neue Mandate bei Eigentümergemeinschaften, in der Schweiz oft im Stockwerkeigentum.
Vom Grundstück bis zur Schlüsselübergabe: die Phasen einer Projektvermarktung
Bei Neubauprojekten folgt die Kommunikation dem Baufortschritt. Vor dem Spatenstich geht es um Vorvermarktung: ein Projektname, eine erste Website mit Interessentenliste, Visualisierungen und das Bauschild. Mit dem Vertriebsstart kommen Preislisten, Grundrisse je Einheit, ein Projektexposé und oft ein Verkaufsbüro oder eine Musterwohnung hinzu. Während der Bauzeit halten Berichte und Bilder vom Fortschritt das Interesse wach. Am Ende stehen die letzten freien Einheiten, für die sich die Ansprache noch einmal ändert, weil nun echte Fotos die Visualisierungen ablösen. Kläre früh, ob eine Agentur alle Phasen begleiten soll oder nur einzelne.
Was muss ein Exposé beantworten, bevor jemand anruft?
Das Exposé ist die Unterlage, nach der Interessenten entscheiden, ob sie besichtigen. Es enthält Lage, Grundriss, Flächen, Zustand, Baujahr, Kaufpreis oder Miete und die laufenden Kosten, dazu Bilder, die die Räume ehrlich zeigen. Ein gutes Exposé nimmt die Fragen vorweg, die sonst am Telefon kommen: Wie hell ist die Wohnung, wo steht das Fahrrad, welche Sanierungen sind erledigt? Kapitalanleger achten auf Mieteinnahmen, laufende Mietverträge und Rücklagen, Familien auf Schulweg, Garten und Stellplatz. Kläre, ob die Agentur für Immobilien-Marketing die Texte schreibt, wer die Angaben liefert und verantwortet und ob eine Vorlage für künftige Objekte entstehen soll.
Licht, Weitwinkel, Luftbild: worauf es bei Immobilienbildern ankommt
Bilder tragen die Vermarktung. Dazu gehören Innenaufnahmen mit natürlichem Licht und ruhiger Perspektive, Außenaufnahmen bei gutem Wetter, Luftbilder von Grundstück und Umgebung, virtuelle Rundgänge und für Neubauten Visualisierungen. Für Drohnenflüge gelten je nach Land, Ort und Fluggerät eigene Regeln, teils mit Registrierung oder Genehmigung, und über Wohngebieten verdient die Privatsphäre der Nachbarn Rücksicht. Das ist keine Rechtsberatung; die Vorgaben weichen je nach Land und Einzelfall ab. Frag nach, ob die Agentur für Immobilien-Marketing oder der Pilot die Flugerlaubnis klärt. Visualisierungen sollten als solche erkennbar sein, und bewohnte Räume werden ohne persönliche Gegenstände und erkennbare Bewohner fotografiert.
Wo suchen Käufer und Mieter zuerst?
Die meisten Suchenden beginnen auf Immobilienportalen, und für viele Objekte genügt dort ein sorgfältig gemachtes Inserat. Größere Projekte bekommen zusätzlich eine eigene Website, auf der sich Interessenten vormerken können, dazu Anzeigen in Suchmaschinen und sozialen Netzwerken mit eng gezogenem Umkreis. Vor Ort wirken Bauschild, Banner am Bauzaun und der Tag der offenen Baustelle. Entscheidend ist, was nach der ersten Anfrage geschieht: Interessenten wollen rasch eine Antwort, und Kontakte müssen so erfasst werden, dass der Vertrieb sie nachverfolgen kann. Wer dabei personenbezogene Daten sammelt, braucht eine tragfähige Grundlage, die je nach Land unterschiedlich geregelt ist.
Angaben, die in einer Immobilienanzeige nicht fehlen sollten
Für Immobilienanzeigen gibt es je nach Land Angaben, die vorgeschrieben sind, etwa zum energetischen Zustand eines Gebäudes, und je nach Rolle des Inserenten weitere Hinweise. Auch Flächen, Preise und Aussagen zur Lage sollten belegbar sein; eine Visualisierung, die einen Ausblick zeigt, den es nach dem Bau nicht geben wird, führt zu Enttäuschung und womöglich zu Streit. In Deutschland, Österreich und der Schweiz unterscheiden sich diese Vorgaben. Diese Hinweise sind keine Rechtsberatung; was im Einzelfall gilt, klärst du mit einer Rechtsberatung oder deinem Berufsverband. Leg im Auftrag fest, wer die Pflichtangaben liefert und wer die fertige Anzeige darauf durchsieht.
Wenn eine Agentur für Immobilien-Marketing das Büro bekannt machen soll, nicht das Objekt
Viele Makler gewinnen ihre Objekte über ihren Ruf in einem Stadtteil oder einer Region. Verkaufswillige Eigentümer vergleichen Büros nach Auftreten, nach verkauften Objekten in der Nachbarschaft und nach dem Eindruck von Website und Unterlagen. Dann geht es um Logo und Erscheinungsbild, Referenzseiten, ein Angebot zur Wertermittlung als Einstieg ins Gespräch und Ratgebertexte für Verkäufer und Erben. Bauträger brauchen eine Unternehmensmarke, die über einzelne Projekte hinaus erkennbar bleibt, auch gegenüber Banken, Gemeinden und Grundstückseigentümern. Hausverwaltungen werben mit Erreichbarkeit, Verlässlichkeit und nachvollziehbaren Abrechnungen; ihr Marketing ist leiser. Abgewickelt werden solche Aufträge als Projekt mit anschließender Betreuung oder als laufender Vertrag.
Honorar, Fotograf und Portalgebühr gehören in getrennte Zeilen
Immobilienmarketing verteilt sich oft auf mehrere Dienstleister: ein Gestaltungsbüro für Marke und Unterlagen, Fotografen und Drohnenpiloten, Studios für 3D-Visualisierungen und Rundgänge, Teams für Website und Anzeigen, dazu Druckereien und Schilderbauer. Manche Auftraggeber bündeln das bei einer Agentur für Immobilien-Marketing, andere vergeben jeden Teil einzeln. Im Angebot sollten Konzept und Gestaltung, die Produktion von Bild und Film, Druck, Portalgebühren und das Budget für Anzeigen getrennt aufgeführt sein. Abgerechnet wird je Objekt, je Projekt in Phasen oder als laufende Betreuung. Kläre außerdem, welche Nutzungsrechte du an Fotos und Visualisierungen erhältst, ob du sie nach Ende des Auftrags weiter verwenden darfst, und dass Website, Domain und Portalzugänge auf dein Unternehmen laufen.
Grundrisse liegen vor, die Vermarktung kann beginnen: Einträge sichten oder anfragen
Du gehst die gelisteten Agenturen für die Immobilienbranche selbst durch, grenzt sie nach Leistungen und Standort ein und schreibst die Anbieter, die dich interessieren, direkt an; die Auswahl liegt dabei vollständig bei dir. Oder du beschreibst dein Vorhaben einmal in einer kostenlosen und unverbindlichen Anfrage, mit Objektart, Vermarktungsphase, Region und den Leistungen, die du brauchst; interessierte Anbieter können sich dann bei dir melden, ohne dass du jeden einzeln ansprechen musst. In beiden Fällen entscheidest du, wen du beauftragst. Welche Leistungen ein Büro nennt, steht in seinem Eintrag; wie es arbeitet, erfährst du im Gespräch und an seinen Arbeitsproben. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt.