Agentur für die Zielgruppe Frauen gesucht? Agenturen für Gender-Marketing im Vergleich
Agenturen für Gender-Marketing im Vergleich
Hier geht es um Kommunikation, die Frauen als Zielgruppe anspricht, ohne sie auf Rollenbilder festzulegen: um Analyse, Bildsprache, Texte und die Wahl der Kanäle. Nicht gemeint sind Produkte, die für eine vermeintliche Frauenversion nur umgefärbt werden, und Kampagnen, die das Geschlecht betonen, wo es für das Angebot keine Rolle spielt. Die Liste umfasst 10 gelistete Agenturen für Gender-Marketing aus Deutschland, Österreich und der Schweiz; welche du ansprichst, entscheidest du selbst.
AKONNECTED medienkooperationen
Dortmund 2 bis 5 Mitarbeiter 2017
Schnittstelle mit Herz und Netzwerk. Für Medien, Marken, Meinungsbildner.
Ihr Partner für Kooperationen zwischen Marken und Medien, Agenturen und...
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PUBLIC TUNE Agentur für Kommunikation & PR
Düsseldorf 2 bis 5 Mitarbeiter 2008
Seit über einem Jahrzehnt übernehmen wir kreativ und engagiert für zahlreiche Kunden PR, Pressearbeit, Storytelling und Veranstaltungen sowie...
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YOUNIC Marketing GmbH
Florstadt 10 bis 25 Mitarbeiter 2016
YOUNIC, die Agentur für Marketing & Kommunikation mit Sitz im Rhein-Main-Gebiet, ist ein inhabergeführtes Unternehmen mit dem direkten "Draht" zum...
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KONTUR GmbH - Agentur für Marketing, Werbung & PR
Waldachtal 2 bis 5 Mitarbeiter 1992
KONTUR | Marke, Kreation & Digitales Business für B2B und B2C
KONTUR gehört zu den führenden Agenturen im Schwarzwald. Seit 30 Jahren stehen...
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Ministry Group
Hamburg 25 bis 50 Mitarbeiter 1999
Wir sind die Ministry Group aus Hamburg. Fünf inhabergeführte Unternehmen unter einem Dach für ein ganzheitliches Kommunikationsangebot: Werbeagentur,...
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Dr. Ladendorf PR GmbH
Frankfurt am Main 5 bis 10 Mitarbeiter 1998
Kommunikation ist unser Lebensgefühl, Mainstream nicht unser Ding!
Als inhabergeführte Full-Service-Agentur mit Sitz in Frankfurt am Main...
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Marketing Management Mannheim GmbH
Brühl 2 bis 5 Mitarbeiter 2016
Marketing made in Mannheim.
Eigentlich machen wir alles. Aber am liebsten machen wir, was wir schon lange und gut können.
Wir betreuen Kundinnen...
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OMH Digital GmbH
Berlin 10 bis 25 Mitarbeiter 2016
Unsere Agentur ist nicht nur ein Dienstleister im Bereich SEO und Webentwicklung, sondern ein strategischer Partner, der darauf abzielt, Ihre...
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rank.vision. GbR
Frensdorf 2 bis 5 Mitarbeiter 2020
Wir sind eine Internetagentur aus der Nähe von Bamberg. Zu unseren Leistungen gehören Suchmaschinenoptimierung (SEO), Suchmaschinenwerbung (SEA),...
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SWORDFISH PR
München 10 bis 25 Mitarbeiter 2008
Seit über 15 Jahren unterstützt SWORDFISH globale Marken und Startups gleichermaßen. Mit strategischer Kommunikationsberatung, operativer PR und...
Details anzeigenAgentur für die Zielgruppe Frauen: Arbeit an Daten, Bildern und Sprache
Eine Agentur für die Zielgruppe Frauen entwickelt Kommunikation, die Kundinnen erreicht, ohne sie über Annahmen zu definieren. Zum Auftrag gehören je nach Vorhaben die Analyse der Zielgruppe, Positionierung, Bildsprache, Texte, Kanalplanung und die Auswertung nach dem Start. Gender-Marketing heißt in diesem Sinn nicht, eine eigene Frauenversion eines Produkts oder einer Kampagne zu bauen. Es heißt, die Wirkung jeder gestalterischen Entscheidung auf unterschiedliche Menschen mitzudenken, von der ersten Recherche bis zur Freigabe.
Das Feld grenzt an Diversity-Kommunikation, die weitere Merkmale wie Alter, Herkunft oder Behinderung einbezieht, und an Kampagnen für andere Zielgruppen wie Männer oder Familien. Die folgenden Abschnitte beschreiben, worauf es bei Auftrag, Umsetzung und Kontrolle ankommt.
Spielt das Geschlecht für dein Produkt überhaupt eine Rolle?
Die erste Frage eines sauberen Auftrags lautet nicht, wie man Frauen anspricht, sondern ob das Geschlecht für dein Angebot ein sinnvolles Unterscheidungsmerkmal ist. Bei manchen Produkten und Dienstleistungen liegt das auf der Hand, etwa wenn sie sich auf körperliche Unterschiede beziehen. Bei vielen anderen entscheiden Lebenslage, Beruf, Einkommen, Wohnort oder Nutzungssituation oft mehr darüber, wer kauft und warum. Wer hier zu früh nach Geschlecht trennt, baut Unterschiede in die Kommunikation ein, die es beim Produkt gar nicht gibt. Eine Agentur für die Zielgruppe Frauen kann deshalb auch zu dem Ergebnis kommen, dass eine gemeinsame Ansprache mit sorgfältiger Bildsprache mehr trägt als zwei getrennte Kampagnen.
Daten statt Vermutungen: woher ein Team seine Erkenntnisse über die Zielgruppe bezieht
Belastbare Aussagen über deine Kundinnen entstehen aus Material, das du mitbringst oder das eigens erhoben wird: Kundendaten, Anfragen an den Service, Rückmeldungen zu deinem Angebot, Interviews, Befragungen und Beobachtungen im Laden oder auf der Website. Vorsicht ist bei Verfahren geboten, die das Geschlecht aus Vornamen, Kaufhistorie oder Surfverhalten ableiten. Solche Zuordnungen sind fehleranfällig und schreiben oft genau die Annahmen fort, die man vermeiden will. Kläre zu Beginn, welche Daten du freigeben kannst, wer sie auswertet und in welcher Form die Ergebnisse nach dem Projekt bei dir bleiben.
Kanalplanung: was ein Büro aus Mediendaten ableiten kann und was nicht
Welche Medien jemand nutzt, hängt von Alter, Beruf, Tagesablauf, Interessen und Region ab. Das Geschlecht ist dabei ein Merkmal unter vielen, und aus ihm allein lässt sich kein Mediaplan ableiten. Für die Kanalplanung zählen deshalb Daten, die nach mehreren Merkmalen aufgeschlüsselt sind: Reichweitenangaben der Medien, Auswertungen der eigenen Website und Kanäle, Ergebnisse früherer Kampagnen. Werbeplattformen erlauben eine Aussteuerung nach Geschlecht. Eine solche Eingrenzung schließt aber auch Menschen aus, die sich für dein Angebot interessieren, und beruht je nach Plattform auf Selbstangaben oder auf Schätzungen. Frag im Gespräch, nach welchen Kriterien die Zielgruppe in den einzelnen Kanälen definiert wird.
Rollen im Bild: worauf ein Studio bei Konzept und Casting achtet
Bilder transportieren Rollen oft deutlicher als jeder Text. Aufschlussreich ist, wer auf einem Motiv handelt, erklärt und entscheidet und wer nur dekorativ daneben steht, wer als Fachperson auftritt und wer als Nutzerin, welche Tätigkeiten wem zugeordnet werden. Ein sorgfältiges Konzept zeigt Menschen in unterschiedlichem Alter, mit verschiedenen Körpern, Berufen und Lebensformen, ohne daraus eine Pflichtübung zu machen. Dazu gehören Fragen der Bildbearbeitung: wie stark retuschiert wird und ob das kenntlich gemacht werden soll. Wer mit Bilddatenbanken arbeitet, sollte die Auswahl bewusst treffen, weil sich dort eingespielte Rollenmuster leicht wiederholen.
Wenn ein Team Texte gendergerecht formulieren soll
Für geschlechtergerechte Sprache gibt es mehrere Wege: Paarformen, neutrale Bezeichnungen, Umformulierungen oder typografische Zeichen. Welcher Weg trägt, hängt von deiner Marke, deiner Kundschaft und deinen übrigen Texten ab. Wichtig ist, dass die Entscheidung einmal getroffen, in einem Sprachleitfaden festgehalten und dann durchgehalten wird, vom Werbetext bis zum Kontaktformular. Im DACH-Raum kommen Unterschiede hinzu: In der Schweiz entfällt das „ß“, und in französischen und italienischen Fassungen folgen inklusive Formen eigenen Regeln. Zur Tonalität gehört auch, was wegbleibt: Verkleinerungen, gönnerhafte Erklärungen und Hinweise wie „speziell für sie“, wenn sich das Produkt gar nicht unterscheidet.
Wie testet eine Agentur für die Zielgruppe Frauen Entwürfe auf Klischees?
Stereotype schleichen sich selten absichtlich ein, meist geschieht es aus Gewohnheit. Deshalb lohnt sich ein fester Prüfschritt vor jeder Freigabe. Ein einfaches Werkzeug ist die Umkehrprobe: Würde das Motiv oder der Satz mit vertauschten Geschlechtern noch funktionieren, oder wirkte es dann seltsam? Hinzu kommen Pretests mit Menschen aus der Zielgruppe, deren Rückmeldungen ernsthaft in die Überarbeitung eingehen, und eine Durchsicht durch Personen, die nicht am Entwurf beteiligt waren. Eine Agentur für die Zielgruppe Frauen kann diese Schritte fest in den Zeitplan aufnehmen, damit sie nicht unter Termindruck wegfallen. Frag, wie der Schritt im Ablauf vorgesehen ist und wer am Ende entscheidet.
Selbstkontrolle, Beschwerden, Daten: der Rahmen, in dem ein Anbieter arbeitet
In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es Gremien der Werbewirtschaft, bei denen sich jede Person über herabwürdigende oder diskriminierende Werbung beschweren kann. Ihre Grundsätze sind öffentlich zugänglich und schon in der Konzeptphase eine brauchbare Orientierung. Daneben berühren Kampagnen den Datenschutz, sobald Angaben zum Geschlecht erhoben, gespeichert oder für die Aussteuerung genutzt werden. Frag in Formularen nur ab, was du wirklich brauchst, und biete mehr als zwei Antwortmöglichkeiten oder ein freiwilliges Feld an. Diese Hinweise sind keine Rechtsberatung. Die Vorgaben weichen je nach Land und Einzelfall voneinander ab; kläre offene Fragen mit einer fachkundigen Stelle, bevor eine Kampagne startet.
Zeigen getrennte Kennzahlen, ob die Ansprache funktioniert?
Ob eine Kampagne die Zielgruppe erreicht, lässt sich an Reichweite, Interaktion, Anfragen und Verkäufen ablesen, sofern die Daten das hergeben. Eine Aufschlüsselung nach Geschlecht ist nur so zuverlässig wie die Angaben dahinter und sollte nicht allein stehen, denn Unterschiede nach Alter, Kanal oder Tageszeit erklären oft mehr. Aussagekräftig sind Vergleiche, etwa zwischen zwei Motivvarianten oder vor und nach einer Überarbeitung der Bildsprache. Vereinbare vor dem Start, welche Kennzahlen zählen, wie sie erhoben werden und was als Erfolg gilt. Sonst wird hinterher die Zahl gesucht, die das gewünschte Bild ergibt.
Deine Kampagne, deine Wahl: der Weg zum Büro
Unten stehen die gelisteten Agenturen für Gender-Marketing. Du kannst die Einträge selbst durchsehen, nach Leistungen und Standort eingrenzen und die Büros, deren Profil dich anspricht, direkt kontaktieren; dabei behältst du die Auswahl vollständig in der Hand. Alternativ schilderst du dein Vorhaben einmal in einer kostenlosen und unverbindlichen Anfrage. Interessierte Anbieter können sich daraufhin bei dir melden, und du musst nicht jedes Büro einzeln ansprechen. Hilfreich für beide Wege ist eine kurze Beschreibung von Produkt, Ziel, vorhandenem Material und Zeitrahmen. Mit wem du am Ende arbeitest, entscheidest du. Plätze in der Liste sind nicht käuflich, und die Reihenfolge folgt keinem Werbebudget. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt.