Flyer gestalten lassen? Agenturen für Flyer-Design im Vergleich
Agenturen für Flyer-Design im Vergleich
Ein Café eröffnet im Frühjahr und will die Nachbarschaft einladen: ein Blatt im Postkartenformat, vorn Motiv und Termin, hinten Adresse, Öffnungszeiten und ein Gutschein. Wer so einen Flyer gestalten lassen will, braucht jemanden, der Text, Bild und Format auf eine Botschaft zuspitzt und am Ende druckfertige Daten liefert. Unten stehen 4 gelistete Agenturen für Flyer-Design aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Plätze in der Liste sind nicht käuflich, die Reihenfolge folgt keinem Werbebudget.
4eck Media GmbH & Co. KG
Waren (Müritz) 10 bis 25 Mitarbeiter 2010
4eck Media ist eine inhabergeführte Tech-Agentur aus Waren (Müritz), die seit 2010 Websites, Online Shops und digitale Plattformen entwickelt, die...
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Firmenlogo.com
Bielefeld 2 bis 5 Mitarbeiter 2023
Firmenlogo.com ist Ihre Lösung für erstklassiges und individuelles Logo-Design und Grafikdienstleistungen. Unser Fokus liegt auf der Erstellung...
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artseid
Lübeck 2 bis 5 Mitarbeiter 2007
Wer ist artseid?
Wir sind ein Team kreativer Köpfe, Programmierer und Werbeexperten - sympathisch, erfahren, zielorientiert und immer mit dem Blick...
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TEXTAG GROUP Internet & Werbeagentur
Putbus 2 bis 5 Mitarbeiter 1998
Mehr als nur Werbung – Wo Ideen zum Leben erwachen!
Wir kreieren nicht nur Websites und Onlineshops mit WordPress und WooCommerce – wir gestalten...
Details anzeigenFlyer gestalten lassen: ein Blatt, ein Anlass, eine Aufforderung
Am Anfang steht eine Entscheidung, die nur du treffen kannst: Was soll jemand tun, nachdem er das Blatt in der Hand hatte? Zur Eröffnung kommen, anrufen, einen Code einlösen. Wer einen Flyer gestalten lassen will und diese Frage offen lässt, bekommt ein schönes Blatt ohne Richtung. Ist sie beantwortet, hat die Gestaltung ein Ziel, an dem sich jeder Entwurf messen lässt.
Danach folgt das Handwerk: Format, Falz, Text, Bild und Druckdaten.
Handzettel, Wickelfalz, Postkartenformat: was auf dem Tisch landet
Ein Flyer ist ein einzelnes Blatt, ungefalzt oder gefalzt. Der Handzettel hat zwei Seiten und wirkt auf einen Blick, das Postkartenformat steckt in jeder Jackentasche, das schmale Format DIN lang ist für Umschläge und Auslageständer gemacht. Mit einem Falz wird aus dem Blatt ein Faltblatt: Der Wickelfalz legt die Seiten ineinander und führt den Leser Schritt für Schritt nach innen, der Zickzackfalz öffnet sich wie eine Ziehharmonika und eignet sich für Abläufe oder Pläne. Zum Produkt gehören außerdem Papierstärke, Oberfläche und gegebenenfalls eine Veredelung wie Lack. Sobald mehrere Bogen geheftet oder gebunden werden, beginnt ein anderes Produkt mit eigener Seitenplanung; um dieses mehrseitige Heft geht es hier nicht.
Warum trägt ein Faltblatt nur eine Botschaft?
Ein Flyer wird selten gelesen, meistens wird er überflogen. Zwischen Briefkasten und Altpapier entscheiden Titelseite und erste Zeile, ob jemand weiterliest. Gute Gestaltung arbeitet deshalb mit einer klaren Rangfolge: eine Aussage, groß und unmissverständlich vorn, darunter das, was sie belegt, und zuletzt das, was der Leser zum Handeln braucht, also Datum, Ort, Kontakt oder Code. Wer drei Angebote unterbringt, bekommt drei kleine Aussagen, von denen keine hängen bleibt. Beim Faltblatt kommt die Reihenfolge der Seiten hinzu: Was sieht man geschlossen, was beim ersten Aufklappen, was erst ganz innen?
Wer einen Flyer gestalten lassen will, bringt Text und Anlass mit
Das Studio gestaltet, den Inhalt aber kennt es nur von dir. Dazu gehören der Anlass und die eine Handlung, die das Blatt auslösen soll, ein Rohtext oder zumindest die Fakten in Stichworten, Logo und Gestaltungsvorgaben, eigene Fotos oder der Hinweis, dass Bilder beschafft werden müssen, und alle Angaben, die nicht fehlen dürfen: Absender, Adresse, Zeiträume, Bedingungen einer Aktion. Sag auch, wo das Blatt landen wird und wie viele Stück du ungefähr brauchst; beides beeinflusst Format und Papier. Welche Pflichtangaben für deinen Fall gelten, etwa bei Gewinnspielen oder Preisaktionen, hängt vom Land und vom Einzelfall ab. Das hier ist keine Rechtsberatung; im Zweifel klärst du es vor dem Druck mit einer fachkundigen Stelle.
Vom Rohtext zum Falzmuster: so läuft ein Auftrag
Nach dem Gespräch über Anlass und Inhalt legt das Büro in der Regel einen oder mehrere Entwürfe vor, oft zuerst nur für die Titelseite, weil dort die Richtung entschieden wird. Danach wird die Gestaltung auf alle Seiten übertragen, Texte werden gekürzt, Bilder ausgewählt. Bei gefalzten Flyern hilft ein ausgedrucktes Falzmuster: Erst in der Hand zeigt sich, ob die Seiten in der gedachten Reihenfolge aufgehen und ob ein Bruch mitten durch ein Gesicht oder eine Telefonnummer läuft. Es folgen Korrekturen und deine schriftliche Freigabe. Wie viele Runden im Preis enthalten sind und wie lange das Ganze dauert, hängt am Umfang und daran, wie zügig du Rückmeldungen gibst; frag im Angebot danach.
Wenn das Blatt im Briefkasten, im Ständer oder auf der Theke liegt
Der Verteilweg ist eine Gestaltungsvorgabe. Im Auslageständer ist oft nur das obere Drittel zu sehen, dort muss stehen, worum es geht. Im Briefkasten konkurriert es mit Prospekten und Briefen. Auf der Theke oder am Messestand wird es von Hand zu Hand gereicht; dort darf es mehr erklären, weil ein Gespräch dazukommt. Als Beilage zählen Maße und Gewicht des Umschlags. Wird der Flyer flächig verteilt, sind Hinweise wie Werbeverbote an Briefkästen zu beachten, und die Verteilung selbst übernimmt meist ein eigener Dienstleister, nicht das Gestaltungsstudio. Sag deshalb früh, wie das Blatt zu den Leuten kommt.
Beschnitt, Farbprofil, Falzzugabe: Qualität, die erst die Druckerei sieht
Handwerkliche Sorgfalt zeigt sich an Details, die auf dem Bildschirm kaum auffallen. Hintergründe und Bilder laufen über den Rand hinaus in den Beschnitt, damit nach dem Schneiden keine weiße Kante bleibt. Texte halten Abstand zum Rand und zu den Falzen. Beim Wickelfalz ist die innen liegende Seite etwas schmaler angelegt, sonst staucht sich das Papier. Farben sind für Druckverfahren und Papier angelegt, Bilder ausreichend aufgelöst, Schriften eingebettet. Dazu kommt Lesbarkeit: genug Kontrast und eine Telefonnummer, die man auch im Gehen erfasst. Bitte um einen Proof oder ein Probeexemplar, bevor die ganze Auflage läuft.
Was ein Angebot enthalten sollte, wenn du einen Flyer gestalten lassen willst
Damit sich zwei Angebote vergleichen lassen, sollten sie dieselben Posten getrennt ausweisen: Konzeption und Entwurf, Varianten, Korrekturrunden, Textarbeit, Bildbeschaffung samt Lizenzkosten und die Erstellung der Druckdaten. Der Druck ist ein eigener Posten. Manche Büros rechnen ihn über eine Druckerei mit ab, andere liefern nur die Datei, und du gibst den Druck selbst in Auftrag; wichtig ist, dass du weißt, welcher Fall vorliegt. Bei kleinen Auflagen kommt häufig der Digitaldruck infrage, bei großen eher der Offsetdruck. Frag außerdem, was eine spätere Änderung kostet, etwa ein neuer Termin auf demselben Layout.
Druck-PDF, offene Datei, Vorlage für die Nachauflage
Am Ende bekommst du mindestens die druckfertige PDF-Datei. Ob auch die offenen Arbeitsdateien zur Lieferung gehören, ist Verhandlungssache und sollte im Angebot stehen; ohne sie kann nur das ursprüngliche Studio das Layout ändern. Für wiederkehrende Anlässe, etwa ein Saisonprogramm, lohnt eine Vorlage für neue Termine und Bilder. Kläre außerdem, welche Nutzungsrechte du an Gestaltung, Fotos und Schriften bekommst und ob das Motiv auch online oder auf einem Plakat erscheinen darf. Auch das ist keine Rechtsberatung; die Vorgaben weichen je nach Land und Einzelfall ab. Ein Unterschied zwischen den drei Ländern betrifft die Schreibung: Richtet sich der Flyer an ein Schweizer Publikum, steht dort ss, wo in Deutschland und Österreich ß steht.
Wie kommt dein Flyerauftrag zu einem Studio?
Wenn du einen Flyer gestalten lassen willst, kannst du das Vorhaben einmal in einer kostenlosen Anfrage schildern: Anlass, Format, ungefähre Auflage, Verteilweg und Termin. Interessierte Anbieter können sich daraufhin bei dir melden, und du entscheidest, mit wem du sprichst. Oder du gehst die gelisteten Einträge selbst durch, grenzt sie nach Leistungen und Standort ein und nimmst direkt Kontakt auf. Mit der Anfrage musst du nicht jedes Büro einzeln anschreiben; beim eigenen Durchsehen bestimmst du von Anfang an, wen du ansprichst. In beiden Fällen triffst du die Auswahl. Was ein Büro anbietet, steht in seinem Eintrag; wie es arbeitet, zeigen Arbeitsproben und Gespräch. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt.