Filmproduktion gesucht? Agenturen für Film & Video im Vergleich
Agenturen für Film & Video im Vergleich
Diese Seite behandelt die Herstellung eines Films als Ablauf, vom ersten Treatment bis zur abgenommenen Fassung. Um die spätere Betreuung eines Kanals oder um gebuchte Werbeplätze geht es hier nicht. Du findest 115 gelistete Agenturen für Film & Video aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Welche Formate ein Anbieter herstellt, liest du in seinem Eintrag; ob dir seine Arbeitsweise liegt, zeigen Showreel und erstes Gespräch. Einträge lassen sich nicht kaufen, und ihre Reihenfolge folgt keinem Werbebudget.
Agentur credia
Bonn 10 bis 25 Mitarbeiter 1999
credia ist eine führende B2B-Agentur für Unternehmen in der DACH-Region mit klarem Fokus auf strategische Kommunikation. Wir unterstützen...
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muthmedia GmbH
Frankfurt am Main 25 bis 50 Mitarbeiter 2012
Die Frankfurter Filmproduktion muthmedia produziert für Sie als führender Anbieter von Unternehmensfilmen Erklärvideos, Imagefilme,...
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Filmproduktion Chainshot
Aachen 2 bis 5 Mitarbeiter 2016
CHAINSHOT – Agentur für Filmproduktion
Großes Kino für anspruchsvolle Marken | Vom Recruiting- oder Imagefilm bis zum Erklärvideo – wir erstellen...
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HEY NA! Filmproduktion Videoproduktion Berlin
Berlin 10 bis 25 Mitarbeiter 2020
Wir verschmelzen die strategische Weitsicht einer Kreativagentur mit der visuellen und technischen Expertise einer Produktionsfirma und entwickeln...
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urbanuncut GmbH
München 10 bis 25 Mitarbeiter 2018
urbanuncut. ist eine junge, moderne und preisgekrönte Filmproduktion und Kreativagentur in München und Augsburg. Wir machen Werbung, die Zeit gibt,...
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VARVANI gmbh
Frankfurt am Main 2 bis 5 Mitarbeiter 2007
FILMPRODUKTION MIT VISIONÄRER EXZELLENZ
VARVANI ist Geschwindigkeit in bester Qualität. Von der Kreation, der filmischen Umsetzung bis zur...
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BEST COMPANY VIDEO GmbH | Filmagentur
Hannover 5 bis 10 Mitarbeiter 1998
Sie wollen Erfolg. Wir kennen den Weg.
Seit 1998 begeistert die Filmproduktion BEST COMPANY VIDEO seine Kunden mit packenden Bildern, kreativen...
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commlab GmbH
Leipzig 2 bis 5 Mitarbeiter 2020
Seit ihrer Gründung 2004 hat sich die commlab GmbH von einer kleinen Filmproduktion zum Allround-Dienstleister in Bereichen Online, Film und Event...
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ifeelfine Filmproduktion
Berlin 2 bis 5 Mitarbeiter 2015
ifeelfine. ist ein Zusammenschluss von passionierten, jungen und kreativen Köpfen aus verschiedenen Bereichen der Film-, Werbe- und Fernsehbranche....
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OnPräs
Wiesloch 2 bis 5 Mitarbeiter 2017
Dein Partner für professionelle Filmproduktion. Imagefilme, Werbefilme, Recruitingfilme - Wir produzieren den passenden Film für dich.
Erschaffe...
Filmproduktion Schritt für Schritt: vom Treatment bis zur fertigen Fassung
Bevor eine Kamera läuft, liegt die erste Aufgabe bei dir: Du legst fest, wofür der Film gebraucht wird, wer ihn sehen soll und wo er laufen wird. Ein Recruitingfilm für die Karriereseite, ein Produktfilm für den Messestand und kurze Clips für soziale Netzwerke folgen demselben Ablauf, verlangen aber in jeder Phase andere Entscheidungen. Je klarer diese drei Punkte am Anfang stehen, desto seltener muss später eine Phase wiederholt werden.
Eine Filmproduktion gliedert sich grob in Vorbereitung, Dreh und Nachbearbeitung. Die Abschnitte unten folgen diesen Phasen. Filme, die ganz ohne Dreh aus Animation entstehen, folgen einem anderen Weg; sie sind Sache einer Erklärvideo Agentur.
Das Treatment erzählt den Film, bevor es ihn gibt
Am Anfang steht meist kein Drehbuch, sondern ein Treatment: eine kurze Prosafassung, die Handlung, Tonfall, Bildsprache und Aufbau beschreibt. Manche Anbieter legen Referenzbilder oder ein Moodboard bei, damit du dir Licht, Farben und Tempo vorstellen kannst. In dieser Phase ist ein anderer Erzählansatz eine Frage des Gesprächs; nach dem Dreh kann er einen zusätzlichen Drehtag bedeuten. Achte beim Lesen darauf, ob sich die Kernbotschaft in einem Satz wiedergeben lässt und ob die Idee zu dem Ort passt, an dem der Film später gezeigt wird. Kläre vorab, ob das Treatment im Angebot steckt oder als eigene Konzeptphase berechnet wird.
Wer schreibt das Drehbuch, und wer darf darin streichen?
Aus dem freigegebenen Treatment wird das Drehbuch. Es legt Szene für Szene fest, was zu sehen und zu hören ist: Einstellungen, Sprechertext, Dialoge, Einblendungen. Bei Interviewfilmen mit Beschäftigten tritt oft ein Fragenkatalog mit grober Szenenfolge an seine Stelle, weil die Antworten erst am Set entstehen. Bei aufwendigen Einstellungen hilft ein Storyboard. Kläre früh, wer auf deiner Seite mitliest: die Fachabteilung für Produktaussagen, die Kommunikation für die Tonalität, bei Bedarf die Geschäftsführung. Korrekturen am Drehbuch kosten weniger als Änderungen nach dem Dreh, brauchen aber eine Person, die entscheidet, welche Fassung gilt.
Drehplanung in der Filmproduktion: Orte, Besetzung, Technik, Ablauf
In der Drehplanung wird aus dem Papier ein Zeitplan. Das Team besichtigt Drehorte, klärt Strom, Licht, Lärm und Zugänge, stellt die Besetzung zusammen und schreibt einen Drehplan, der festhält, welche Szene wann und wo entsteht. Gedreht wird meist nicht in der Reihenfolge des Films, sondern gebündelt nach Ort und Verfügbarkeit der Beteiligten. Wer auf öffentlichem Grund, in fremden Gebäuden oder mit einer Drohne filmen will, braucht unter Umständen eine Erlaubnis; das Verfahren unterscheidet sich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz. Frag nach, wer diese Genehmigungen einholt und wer bei schlechtem Wetter oder dem Ausfall einer Darstellerin über einen Ersatztermin entscheidet.
Wenn am Drehtag jede Stunde verplant ist
Am Drehtag sind Menschen, Technik, Räume und oft dein laufender Betrieb gleichzeitig gebunden. Für dich zählt vor allem, dass jemand aus deinem Haus vor Ort ist, der Inhalte freigeben und Abläufe regeln darf. Wer darf wann in welche Halle, wer begleitet Interviewpartner, wer achtet darauf, dass keine vertraulichen Unterlagen im Bild sind? Die Regie entscheidet über Einstellungen und Wiederholungen, du über Aussagen und Inhalte. Denk schon beim Dreh an spätere Fassungen: Wer den Film quer und hochkant braucht, sagt das der Kamera vorher, damit Bildausschnitte für beide entstehen.
Im Schnitt entsteht der Film ein zweites Mal
Nach dem Dreh sichtet die Postproduktion das Material und baut daraus einen Rohschnitt: die Szenen in ihrer Reihenfolge, noch ohne fertige Farben, Grafik und Tonmischung. Hier prüfst du Aufbau, Länge und Aussagen. Erst im Feinschnitt geht es um Tempo, Übergänge und einzelne Bilder; danach folgen Farbkorrektur, Einblendungen, Grafiken und gegebenenfalls kleine Animationen. Rückmeldungen helfen dem Schnitt, wenn sie gesammelt, mit Zeitangabe und von einer Stelle kommen. Im Angebot sollte stehen, wie viele Korrekturschleifen je Schnittstufe enthalten sind und was als Änderung gilt. Eine andere Einstellung aus dem vorhandenen Material ist etwas anderes als eine Szene, die nachgedreht werden müsste.
Sprecherstimme, Geräusche, Mischung: wie der Film seinen Ton bekommt
Zur Vertonung gehören Sprecheraufnahme, Originalton vom Set, Geräusche, Musik und am Ende die Mischung, die alles auf eine gleichmäßige Lautstärke bringt. Bei der Sprecherstimme lohnt eine Hörprobe mehrerer Stimmen, bevor aufgenommen wird. Wird der Film in mehreren Sprachen gebraucht, plane die Fassungen schon jetzt, denn jede braucht eine eigene Aufnahme und eine eigene Mischung. Weil viele Videos auf dem Smartphone zunächst ohne Ton starten, gehören Untertitel oft zur Vertonung dazu. Kläre, ob sie fest ins Bild geschrieben oder als separate Datei geliefert werden; Plattformen und Abspielorte verlangen hier Unterschiedliches.
Abnahme der Filmproduktion und die Fassungen für jeden Kanal
Mit der Abnahme bestätigst du, dass die fertige Fassung dem Auftrag entspricht. Änderungen danach gelten häufig als neuer Auftrag. Schau den Film dort an, wo er laufen wird, etwa auf dem Smartphone und am Messebildschirm, mit und ohne Ton. Prüfe Schreibweisen in Einblendungen, Namen und Funktionen der Interviewpartner, Logos und Abspann. Aus der abgenommenen Hauptfassung entstehen anschließend die Ausspielfassungen: breite Fassungen für Website und Vortrag, hochkant oder quadratisch zugeschnittene für soziale Netzwerke, gekürzte für Anzeigen, untertitelte für die stumme Wiedergabe. Welche davon im Preis enthalten sind und in welchen Dateiformaten du sie bekommst, gehört ins Angebot.
Musikstück und Mitwirkende: Rechte, die du mit dem Studio klärst
Zwei Rechtefragen begleiten jede Filmproduktion. Die erste betrifft die Musik. Bibliotheksmusik bringt fertige Lizenzbedingungen mit, eine eigene Komposition entsteht im Auftrag, und ein bekannter Titel aus dem Radio ist für einen Unternehmensfilm oft aufwendig zu klären. Lass dir zeigen, für welche Kanäle die Lizenz gilt und ob Anzeigen dazugehören. Die zweite betrifft die Menschen im Bild: gebuchte Darsteller und Sprecher, aber auch Beschäftigte und Kunden. Kläre, ob alle, die erkennbar vorkommen, ihr Einverständnis zur Nutzung gegeben haben. Bei gebuchten Darstellern hängt die Vergütung häufig davon ab, wie lange, wo und in welchen Medien der Film gezeigt wird. Die Vorgaben weichen je nach Land und Einzelfall ab; dieser Abschnitt ist keine Rechtsberatung.
Eine Anfrage schreiben oder selbst die Anbieter durchsehen?
Stehen Anlass, Zielgruppe, Kanäle und ein ungefährer Budgetrahmen fest, hast du zwei gleichwertige Wege. Der eine ist eine kostenlose, unverbindliche Anfrage, in der du dein Vorhaben einmal beschreibst; daraufhin können sich interessierte Anbieter bei dir melden, und du musst nicht jedes Studio selbst anschreiben. Der andere führt durch die Liste: Du gehst die gelisteten Einträge durch, grenzt sie nach Leistungen und Standort ein und schreibst die Produktionen direkt an, deren Arbeitsproben dich überzeugen, sodass jede Auswahl von Anfang an bei dir liegt. Wen du beauftragst, entscheidest in beiden Fällen du. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt. Wie ein Team mit Treatment, Drehbuch und Schnitt umgeht, erfährst du, wenn du dir ein früheres Projekt schildern lässt.