Lebensmittelmarketing gesucht? Agenturen für die Ernährungsbranche im Vergleich

Lebensmittelmarketing gesucht? Agenturen für die Ernährungsbranche im Vergleich

Agenturen für die Ernährungsbranche im Vergleich

Du stellst Lebensmittel her, produzierst für eine Handelsmarke oder vermarktest Erzeugnisse aus deiner Region und fragst dich, wer dir bei Packung, Unterlagen für den Einkauf oder einer Saisonaktion zur Seite steht? Im Verzeichnis stehen 1 gelistete Agenturen für die Ernährungsbranche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Du grenzt die Einträge nach Leistung und Standort ein und schreibst Anbieter direkt an, oder du schilderst dein Vorhaben in einer kostenlosen Anfrage. Werbung für Landtechnik oder Futtermittel gehört nicht hierher.

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Agentur EinfachMachen

Bocholt 2 bis 5 Mitarbeiter 2020

Die Idee hinter „Einfach Machen“ ist, sich nicht durch Komplexität oder Unsicherheiten entmutigen zu lassen, sondern in jeder Herausforderung eine...

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Lebensmittelmarketing zwischen Einkaufsgespräch, Etikett und Erntekalender

Bevor du einen Anbieter ansprichst, liegt eine Klärung bei dir: Willst du ein neues Produkt in den Handel bringen, einer eingeführten Sorte einen neuen Auftritt geben, den Abverkauf in einer bestimmten Jahreszeit anschieben oder deinen Hofladen in der Umgebung bekannter machen? Jedes dieser Vorhaben verlangt andere Leistungen und andere Unterlagen. Lebensmittelmarketing ist ein Sammelbegriff für sehr unterschiedliche Aufträge, und wer seine Ausgangslage benennt, bekommt Angebote, die sich miteinander vergleichen lassen. Getränke werfen teils eigene Fragen auf und haben im Verzeichnis eine eigene Rubrik; hier geht es um feste Lebensmittel, vom Brot bis zur Tiefkühlpizza.

Markenhersteller, Eigenmarke, Hofkäserei: drei Ausgangslagen

Ein Hersteller mit eigener Marke baut Wiedererkennung über viele Jahre auf und braucht Kommunikation, die Kundschaft und Handel zugleich erreicht. Bei Handelsmarken liegt die Marke beim Händler: Wer dafür produziert, arbeitet nach dessen Vorgaben, und die Gestaltung verantwortet meist der Handel selbst oder ein von ihm beauftragtes Büro. Für dich als Hersteller bleiben dann eher Produktdaten, Muster und die Darstellung deines Betriebs gegenüber dem Einkauf. Regionale Erzeuger wie eine Molkerei, eine Mühle oder ein Obsthof mit Direktvermarktung erzählen oft von Herkunft und Handwerk und verkaufen über Hofladen, Wochenmarkt, regionale Regalflächen oder einen eigenen Shop. Für jede dieser Lagen sieht ein sinnvoller Auftrag anders aus.

Spargelzeit, Grillsaison, Plätzchenbacken: der Jahreslauf im Lebensmittelmarketing

Viele Lebensmittel verkaufen sich nicht gleichmäßig über das Jahr. Grillgut, Erdbeeren, Lebkuchen oder Suppen haben ihre Wochen, und der Handel plant Aktionen und Zweitplatzierungen dafür lange im Voraus. Wer eine Saisonaktion umsetzen will, braucht Motive, Aufsteller und Anzeigen, bevor die Ware im Laden steht; bei regionalen Erzeugnissen kommt hinzu, dass die Ernte sich nicht nach dem Druckplan richtet. Nenne im Briefing die Termine, die für dich feststehen, und frag im Angebot, wie viel Vorlauf der Anbieter für Gestaltung, Produktion und Druck einplant. Wie lange es insgesamt dauert, hängt am Umfang und daran, wie zügig du Inhalte und Freigaben lieferst.

Bevor die Ware ins Regal kommt, entscheidet der Einkauf

Im Lebensmitteleinzelhandel steht zwischen Hersteller und Kundschaft eine Einkaufsabteilung, die über die Aufnahme ins Sortiment, die Platzierung und Aktionen entscheidet. Für dieses Gespräch braucht es eigene Unterlagen: eine Präsentation, die Zielgruppe, Abgrenzung zum vorhandenen Sortiment und geplante Werbung nachvollziehbar macht, dazu Muster, Produktdatenblätter und Vorschläge für Aktionen. Viele Vorhaben im Lebensmittelbereich richten sich deshalb an zwei Adressaten: an den Einkauf, der mit Fläche und Marge rechnet, und an die Menschen, die am Ende zugreifen. Kläre mit einem Anbieter, ob er beide Seiten bearbeiten soll oder nur eine.

Rezeptidee, Probierstand, kurzer Clip: wo Kaufentscheidungen vorbereitet werden

Ob jemand eine neue Sorte probiert, entscheidet sich nicht nur am Regal. Rezepte auf der eigenen Website, Beiträge und kurze Videos in sozialen Netzwerken, Verkostungen im Markt und Prospektbeilagen des Handels bereiten diesen Moment vor. Bei Lebensmitteln trägt das Bild viel: Fotos und Filme sollen Appetit machen und dürfen zugleich nichts versprechen, was das Produkt nicht hält, etwa eine Portion, die größer wirkt als der Inhalt der Packung. Überleg vorab, welche Kanäle du selbst pflegen kannst und wo du Hilfe brauchst; davon hängt ab, ob ein einmaliges Projekt reicht oder eine laufende Betreuung sinnvoll ist.

Was muss eine Packung leisten, wenn niemand stehen bleibt?

Die Verpackung ist bei Lebensmitteln oft ein zentrales Werbemittel, weil sie dort wirkt, wo gekauft wird. Sie muss im Vorbeigehen zeigen, was drin ist, eine Sorte von ihren Geschwistern unterscheiden und daneben eine ganze Reihe von Pflichtangaben tragen. Dazu kommen technische Fragen: Material, Druckverfahren, Formatvorgaben des Handels, Platz für Strichcode und Entsorgungshinweise. Lass dir im Angebot beschreiben, ob Reinzeichnung und Prüfung der Druckdaten enthalten sind und wie viele Sorten oder Packungsgrößen mitgedacht werden. Eine neue Packung müssen auch deine Händler kennen; plane die Abstimmung mit ihnen von Anfang an ein.

Wenn eine Werbeaussage nach Gesundheit klingt

Ob ein Joghurt als leicht, ein Müsli als ballaststoffreich oder ein Aufstrich als gut für die Abwehrkräfte beworben wird, ist im Lebensmittelmarketing keine reine Stilfrage. Für Nährwert- und Gesundheitsangaben, Zutatenlisten, Allergenhinweise und Herkunftsbezeichnungen gelten bei Lebensmitteln besondere Vorgaben, und die Regeln in Deutschland und Österreich können von denen in der Schweiz abweichen. Dieser Abschnitt ist keine Rechtsberatung; was im Einzelfall zulässig ist, hängt vom Land, vom Produkt und von der genauen Formulierung ab. Kläre vor dem Auftrag, wer Aussagen auf der Packung und in der Werbung fachlich und rechtlich freigibt, und ob der Anbieter dafür Fachleute hinzuzieht oder diese Aufgabe bei dir bleibt.

Packung, Bild, Handel, Text: wer was übernimmt und was du beisteuerst

An einem Auftrag im Lebensmittelmarketing arbeiten oft mehrere Disziplinen: Gestaltung von Marke und Packung, Fotografie und Film mit Food-Styling, Verkaufsförderung im Handel, Text und Pressearbeit, die Betreuung digitaler Kanäle. Manche Anbieter bündeln mehreres, andere konzentrieren sich auf ein Feld. Was ein Büro anbietet, steht in seinem Eintrag; ob es schon für Lebensmittel gearbeitet hat, klärst du an Arbeitsbeispielen und im Gespräch. Von dir kommen Rezeptur und Zutatenliste in freigegebener Fassung, Produktdaten, Logos, Muster, feststehende Handelstermine und eine Person, die Freigaben erteilt. Im Angebot sollte stehen, welche Leistungen enthalten sind, wie viele Korrekturschleifen vorgesehen sind, ob Druck und Fotoproduktion getrennt vom Honorar ausgewiesen werden und welche Nutzungsrechte du an Bildern und Gestaltung für welche Medien und Länder erhältst. Projektpreis oder laufende Betreuung: Im Zweifel lässt du beides getrennt kalkulieren.

Quark, Topfen, Weggli: wenn ein Produkt in drei Ländern im Regal steht

Wer im ganzen deutschsprachigen Raum verkauft, stößt schnell auf Unterschiede. Produktbezeichnungen und Alltagswörter weichen ab, vom Quark zum Topfen, vom Brötchen zur Semmel oder, in der Schweiz, zum Weggli. Die Handelslandschaften sind unterschiedlich aufgebaut, in der Schweiz kommen weitere Landessprachen hinzu, und Pflichtangaben auf der Packung können je nach Land anders aussehen. Kläre, ob eine Packung für alle drei Länder reichen soll oder ob es Ländervarianten gibt, und ob Texte nur übersetzt oder an den jeweiligen Sprachgebrauch angepasst werden. Auch eine Herkunftsaussage wie regional will für jeden Markt durchdacht sein, denn sie bezieht sich immer auf einen bestimmten Raum.

Muster und Datenblatt liegen bereit? Dann kann das erste Gespräch kommen

Du kannst die gelisteten Einträge selbst durchsehen, sie nach Leistungen und Standort eingrenzen und Anbieter direkt anschreiben; dann behältst du die Auswahl vollständig in der Hand. Oder du schilderst dein Vorhaben einmal in einer kostenlosen und unverbindlichen Anfrage: welches Produkt, für welchen Handel oder welche Region, in welchen Ländern und bis wann. Interessierte Anbieter können sich daraufhin bei dir melden, und du musst nicht jeden einzeln ansprechen. Plätze in der Liste sind nicht käuflich, die Reihenfolge folgt keinem Werbebudget. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt. Mit wem du am Ende arbeitest, entscheidest du selbst.