Agentur für Einzelhandel-Marketing gesucht? Agenturen für den Handel im Vergleich
Agenturen für den Handel im Vergleich
Wer ein Modegeschäft, eine Kette von Schuhläden oder einen Baumarkt im Verbund führt, fragt selten nach Werbung im Allgemeinen. Die Frage lautet eher: Wer hilft mir, mehr Menschen in den Laden zu holen und Stammkunden zu halten, ohne dass das Tagesgeschäft liegen bleibt? Hier stehen 5 gelistete Agenturen für den Handel aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Plätze in der Liste sind nicht käuflich, die Reihenfolge folgt keinem Werbebudget.
KOCH ESSEN Kommunikation + Design GmbH
Essen 25 bis 50 Mitarbeiter 1972
Als Werbe- und Kommunikationsagentur ist Koch Essen seit 1972 ein kompetenter und strategischer Partner für Unternehmen aller Branchen. Wir entwickeln...
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THEGOODONE
Hamburg 2 bis 5 Mitarbeiter 2008
unser Antrieb
über 100 Projekte & zufriedene Kunden
seit über 16 Jahren treuer Kundenstamm
Konstanz und Wertschätzung
immer das beste...
Details anzeigenLecking Werbeagentur
Otzberg 2 bis 5 Mitarbeiter 1982
Die Lecking Werbeagentur arbeitet für kleine und mittelständische Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen. Elektronik und Maschinenbau,...
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Werbeagentur Wender Media
Halle (Saale) 2 bis 5 Mitarbeiter 2007
Wender Media – Ihre Full-Service-Werbeagentur in Halle (Saale). Seit 2007 bieten wir kreative Designs, SEO, Online-Marketing und Webentwicklung für...
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Z PLUS M DIE MARKETING AGENTUR KG
Köln 5 bis 10 Mitarbeiter 2000
Digitalberatung, Marketingberatung, Workshops, Strategie, Konzept, Maßnahmen, Kommunikationskonzepte, Kommunikationsdesign, Webseiten, Plattformen,...
Details anzeigenAgentur für Einzelhandel-Marketing: wenn der Laden selbst der Auftraggeber ist
Eine Agentur für Einzelhandel-Marketing arbeitet für Händler, die Ware an Endkunden verkaufen: für das inhabergeführte Fachgeschäft, für Filialisten mit Standorten in mehreren Städten und für die Mitglieder einer Verbundgruppe, die unter gemeinsamem Dach einkaufen und werben. Ihre Aufgabe ist es, Kundschaft in den Laden und in seine digitalen Verlängerungen zu bringen und dort zu halten, mit Prospekten und Schaufenstern, Kundenkarten und Aktionen, die sich an Sortiment und Kalender orientieren.
Wer als Hersteller erreichen will, dass seine Produkte im Handel gelistet und in den Märkten mit Displays gezeigt werden, sucht eine Handelsmarketing Agentur oder eine POS Marketing Agentur; dort ist der Händler Zielgruppe, hier ist er Auftraggeber. Geht es vor allem um den Onlineshop, ist die E-Commerce-Agentur die eigene Anlaufstelle. Für den Großhandel gelten wieder andere Regeln.
Inhaberin, Zentrale oder Verbund: wer im Handel über Werbung entscheidet
Im Fachgeschäft entscheidet meist die Inhaberin oder der Inhaber, oft zwischen Kundengespräch und Warenannahme. Das verlangt kurze Wege und wenige Abstimmungsrunden. Beim Filialisten plant eine Zentrale für alle Standorte, während die Filialleitungen wissen, was vor Ort tatsächlich läuft. In Verbundgruppen kommt eine dritte Ebene hinzu: Die Zentrale liefert Kampagnen, Prospektvorlagen und manchmal Werbekostenzuschüsse, die selbständigen Mitglieder entscheiden, was sie davon übernehmen und was sie selbst ergänzen. Kläre vorab, auf welcher Ebene der Auftrag liegt und wer freigibt.
Wie weit reicht das Einzugsgebiet eines Geschäfts?
Ein Laden lebt von Menschen, die ihn erreichen können. Für ein Lebensmittelgeschäft im Wohnviertel ist das Einzugsgebiet wenige Straßen groß, für ein Möbelhaus am Stadtrand reicht es weit ins Umland, für ein Spezialgeschäft mit seltenem Sortiment manchmal über Landesgrenzen hinweg. Daraus folgt, wo geworben wird: Handzettel in der Umgebung, Anzeigen mit eng gezogenem Radius, Plakate an den Zufahrten. Dazu kommt die Unterscheidung zwischen Stammkundschaft, die regelmäßig wiederkommt, und Laufkundschaft, die zufällig vorbeigeht. Beide brauchen eine andere Ansprache, und im ersten Gespräch sollte die Frage fallen, wie sich dein Umsatz auf diese Gruppen verteilt.
Vom Handzettel bis zur Kundenkarte: womit Händler ihre Kundschaft erreichen
Der gedruckte Prospekt ist im Handel nicht verschwunden, er hat Gesellschaft bekommen. Neben ihm stehen Schaufenster und Fläche, der Eintrag in Kartendiensten mit Öffnungszeiten, Beiträge in sozialen Netzwerken, Newsletter und Kundenkarten mit eigenen Vorteilen, oft auch das Angebot, online zu reservieren und im Laden abzuholen. Dabei zählt weniger die Zahl der Kanäle als ihre Abstimmung: Kündigt der Prospekt eine Aktion an, sollten Fenster, Kassenbereich und Website am selben Tag dasselbe sagen, und das Personal sollte wissen, worum es geht. Gerade bei Filialisten hakt es dabei selten an der Gestaltung, häufiger an der Verteilung der Materialien auf die Standorte.
Wenn Schulanfang, Weihnachten und Schlussverkauf den Jahresplan bestimmen
Das Weihnachtsgeschäft, der Schulanfang, Ostern, Muttertag, der Wechsel der Kollektionen und die Abverkäufe danach geben den Takt vor, dazu kommen lokale Anlässe wie Stadtfeste und verkaufsoffene Tage. Im DACH-Raum liegen Schulferien und Feiertage je nach Bundesland und Kanton unterschiedlich, was Filialisten mit Standorten in mehreren Ländern berücksichtigen müssen. Auch das Wetter spielt mit: Ein kalter Frühling verschiebt den Verkauf von Gartenmöbeln und Sommermode. Sinnvoll ist eine Planung in Aktionsfenstern, die vom Verkaufsstart her denkt, Vorlauf für Druck und Verteilung einrechnet und Spielraum für kurzfristige Reaktionen lässt.
Preisangaben, Rabatte, Gewinnspiele: wo Werbung im Laden Grenzen hat
Handelswerbung arbeitet viel mit Preisen, und genau dort gelten besondere Vorgaben. Es gibt Regeln dazu, wie Preise angegeben werden, wie ein Rabatt gegenüber einem früheren Preis dargestellt werden darf, wann ein Angebot als zeitlich begrenzt bezeichnet werden kann und wie Gewinnspiele ausgeschrieben werden. Wer Daten für Kundenkarten oder Newsletter sammelt, braucht dafür eine tragfähige Grundlage. Verkaufsoffene Sonntage sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedlich geregelt, teils regional. Diese Hinweise sind keine Rechtsberatung; die Vorgaben weichen je nach Land und Einzelfall ab. Kläre im Angebot, ob die Agentur Werbemittel auf solche Punkte hin durchsieht oder ob das bei dir oder einer Rechtsberatung liegt.
Eröffnung, Umbau, Geschäftsaufgabe: Anlässe, zu denen Händler ein Büro holen
Viele Händler arbeiten nicht laufend mit einer Agentur, sondern zu bestimmten Anlässen. Eine Neueröffnung braucht Ankündigung, Beschilderung und einen Grund, aus dem die Nachbarschaft vorbeikommt. Ein Umbau muss so kommuniziert werden, dass Stammkunden während der Bauphase nicht zur Konkurrenz abwandern. Die Übergabe an die nächste Generation ist oft der Moment, Logo und Auftritt zu überdenken, ohne die gewachsene Kundschaft zu verlieren. Jubiläen und Umzüge sind ebenfalls typische Aufträge, und selbst eine Geschäftsaufgabe kann einen geordneten Abverkauf brauchen. Bei Filialisten kommen Rollouts dazu, etwa ein neues Ladenkonzept für viele Standorte.
Woher eine Agentur für Einzelhandel-Marketing weiß, was im Laden läuft
Von außen sieht niemand, welche Warengruppen tragen, an welchen Tagen der Laden voll ist und welche Aktion im letzten Jahr ins Leere lief. Dieses Wissen liegt bei dir, in der Kasse, in der Warenwirtschaft und im Gedächtnis des Personals. Bring zum ersten Gespräch mit, was sich ohne großen Aufwand zusammenstellen lässt: Umsätze nach Warengruppen und Monaten, die Kundenfrequenz, wenn du sie zählst, frühere Aktionen mit ihrem Ergebnis, den Aktionskalender des Verbunds und die Herstelleraktionen, an denen du teilnimmst, dazu die Angabe, wer intern freigibt. Ohne diese Grundlage plant auch eine Agentur für Einzelhandel-Marketing nach Annahmen.
Wer gestaltet, wer schaltet, wer misst?
Für den Handel werden unterschiedliche Dienstleister beauftragt: Gestaltungsbüros für Prospekte und den Auftritt auf der Fläche, Teams für Anzeigen in Suchmaschinen und sozialen Netzwerken, Spezialisten für Kundenbindung, dazu Druckereien und Verteiler. Manche Händler bündeln das bei einem Anbieter, andere teilen es auf. Für die Kosten gilt: Honorar für Konzept und Gestaltung, Druck und Verteilung sowie das Budget für Anzeigen sind verschiedene Posten und sollten im Angebot getrennt stehen. Abgerechnet wird je Aktion, als Jahresbetreuung oder nach Aufwand. Zuschüsse von Herstellern oder der Verbundzentrale sind oft an Nachweise gebunden. Gemessen wird im Laden über Kassendaten, eingelöste Coupons oder die Frage an der Kasse, wie jemand auf das Angebot aufmerksam wurde. Kläre außerdem früh, dass Vorlagen, offene Dateien und Zugänge zu Kundenkarten-, Newsletter- und Kartendienst-Konten auf dein Unternehmen laufen.
Den Aktionskalender in der Hand: Einträge durchsehen oder eine Anfrage stellen
Du kannst die gelisteten Agenturen für den Handel selbst durchgehen, nach Leistungen und Standort eingrenzen und die Büros in der engeren Wahl direkt kontaktieren; so behältst du die Auswahl vollständig in der Hand. Du kannst dein Vorhaben auch einmal in einer kostenlosen, unverbindlichen Anfrage schildern, mit Sortiment, Standorten und Anlass; interessierte Anbieter können sich daraufhin bei dir melden, und du musst nicht jeden einzeln ansprechen. Auf beiden Wegen entscheidest du, mit wem du sprichst und wen du beauftragst. Was ein Büro anbietet, steht in seinem Eintrag; wie es arbeitet, klärst du im Gespräch und an Arbeitsproben. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt.