Direktmarketing Agentur gesucht? Agenturen für Direktmarketing im Vergleich

Direktmarketing Agentur gesucht? Agenturen für Direktmarketing im Vergleich

Agenturen für Direktmarketing im Vergleich

Ein Fachhändler möchte Kunden zurückgewinnen, die länger nichts bestellt haben: eine E-Mail an alle, die dem zugestimmt haben, ein persönlicher Brief an die übrigen, ein Anruf bei Geschäftskunden, die ausdrücklich angerufen werden möchten. Jede Antwort soll ihrem Kanal zugeordnet werden können. Hier stehen 2 gelistete Agenturen für Direktmarketing aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Plätze in der Liste sind nicht käuflich, die Reihenfolge folgt keinem Werbebudget.

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Direktmarketing Agentur: adressierte Ansprache über Post, E-Mail, Telefon und Messenger

Eine Direktmarketing Agentur arbeitet mit Menschen, deren Namen und Anschrift, Postfach oder Rufnummer bekannt sind. Sie plant, wer auf welchem Weg und in welcher Reihenfolge angesprochen wird, und richtet die Aktion so ein, dass sich jede Reaktion zurückverfolgen lässt: die Bestellung, der Rückruf, die beantwortete Nachricht, der eingelöste Code. Drei Dinge tragen dabei jede Kampagne, gleich über welchen Kanal sie läuft: die Erlaubnis der Empfänger, saubere Kontaktdaten und eine Messung der Antworten.

Eine Direktmarketing Agentur plant Ansprache, die einen Empfänger mit Namen hat

Zum Kern gehören die Kanalplanung, die Botschaft je Zielgruppe, Texte für Brief, E-Mail, Gesprächsleitfaden und Kurznachricht, die Personalisierung und der Antwortweg. Oft legt die Agentur fest, welcher Kanal zuerst kommt und was folgt, wenn jemand nicht reagiert: etwa ein Brief, dem nach einiger Zeit eine E-Mail folgt, oder ein Anruf nur bei denen, die eine Unterlage angefordert haben. Ob ein Büro die Telefonate selbst führt, den E-Mail-Versand selbst technisch abwickelt oder dafür Partner einbindet, ist von Anbieter zu Anbieter verschieden. Welche Kanäle eine Direktmarketing Agentur abdeckt, steht in ihrem Eintrag; wie sie dabei arbeitet, erfährst du im Gespräch.

Wenn dein Vorhaben eher Reichweite als einzelne Empfänger braucht

Direktmarketing setzt voraus, dass du die Menschen kennst, die du ansprechen willst, oder Kontakte rechtmäßig hinzunehmen kannst. Soll eine Marke erst bekannt werden, reichen Anzeigen, Plakate oder Beiträge in sozialen Netzwerken an ein breites Publikum; das ist ein anderer Auftrag. Auch der Bau einer Website, die Einrichtung einer Software für Kundenbeziehungen oder der Betrieb eines großen Telefonservice gehören meist nicht dazu, auch wenn die Agentur mit solchen Systemen arbeitet. Geht es ausschließlich um Sendungen per Post, gibt es dafür eine eigene Kategorie: die Postmailing Agentur.

Für welchen Kanal liegt eine Erlaubnis vor?

Ob du jemanden anrufen, ihm eine Werbe-E-Mail oder eine Messenger-Nachricht schicken darfst, hängt in der Regel davon ab, ob und wofür er eingewilligt hat. Für Briefe gelten oft andere Maßstäbe als für elektronische Kanäle, und bei Privatpersonen können andere Vorgaben gelten als bei Geschäftskunden. Wichtig ist, dass du die Einwilligung je Kanal nachweisen kannst: wann, wo und mit welchem Wortlaut sie erteilt wurde. Ebenso wichtig ist, dass Widersprüche aus jedem Kanal in alle anderen übernommen werden. Zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz unterscheiden sich die Regeln, und der Einzelfall kann abweichen; dieser Abschnitt ist keine Rechtsberatung. Klär mit der Agentur, wer die Prüfung vor dem Versand übernimmt und wer haftet, wenn ein gesperrter Kontakt doch angeschrieben wird.

Eine Kontakthistorie über alle Kanäle hinweg

Oft liegen die Daten verstreut: Postanschriften im Warenwirtschaftssystem, E-Mail-Adressen im Newsletterprogramm, Rufnummern im Vertrieb, Messenger-Kontakte auf einem Diensthandy. Wer kanalübergreifend arbeiten will, braucht eine gemeinsame Sicht darauf, wer wann über welchen Weg angesprochen wurde, was er geantwortet hat und welchen Kanal er bevorzugt. Ohne diese Sicht kann derselbe Kunde am selben Tag Brief, E-Mail und Anruf erhalten, oder ein Widerspruch geht in einem der Systeme verloren. Zu Beginn eines Auftrags lohnt deshalb eine Bestandsaufnahme: welche Quellen es gibt, wie sie zusammengeführt werden und wo der gemeinsame Bestand später gepflegt wird. Gibst du dafür personenbezogene Daten heraus, gehört eine Vereinbarung über deren Verarbeitung und Löschung dazu.

Wer nimmt die Antworten entgegen?

Eine Aktion erzeugt Rückläufe, und die landen meist bei dir: Bestellungen im Shop, Anrufe in der Zentrale, Antworten im Postfach, Nachrichten auf dem Messenger. Vor dem Start solltest du festlegen, wer sie bearbeitet, in welcher Frist und mit welchen Informationen. Bekommt dein Vertrieb eine Liste der Angeschriebenen? Kennt die Zentrale den Aktionscode und das Angebot? Darüber hinaus steuerst du das Wissen über dein Produkt bei, die Ziele der Aktion, eine Vorstellung davon, was eine gewonnene Antwort wert ist, und die Freigaben für Texte und Zielgruppen. Je klarer diese Punkte vorab geklärt sind, desto weniger Antworten bleiben liegen.

Gemessen wird, wer reagiert hat, und wer es auch ohne Ansprache getan hätte

Damit sich eine Antwort zuordnen lässt, bekommt jeder Kanal ein eigenes Merkmal: einen Code, eine eigene Rufnummer, einen eigenen Link oder eine Kennung in der Nachricht. Daraus lassen sich Rücklaufquote, Kosten je Antwort und der Umsatz je angesprochener Gruppe ablesen. Aufschlussreicher wird die Auswertung mit einer Kontrollgruppe, die bewusst nicht angesprochen wird: Erst der Vergleich zeigt, welcher Teil der Bestellungen auf die Aktion zurückgeht und welcher ohnehin gekommen wäre. Lege vorher fest, welche Kennzahlen zählen und über welchen Zeitraum nachgemessen wird. Jede Prognose beruht auf Annahmen; frag, welche das sind.

Wenn Konzept, Versandgebühren und Gesprächszeit in einem Angebot stehen

Die Kosten im Direktmarketing setzen sich aus sehr verschiedenen Posten zusammen. Konzept, Text, Gestaltung und Datenaufbereitung sind Agenturhonorar. Gebühren für den E-Mail-Versand, Telefonzeit, die Miete zusätzlicher Adressen, Druck und Porto entstehen oft bei Dritten oder wachsen mit der Zahl der Kontakte. Vergleichbar werden Angebote, wenn feste und mengenabhängige Posten getrennt ausgewiesen sind und klar ist, wofür ein Stück- oder Minutenpreis gilt. Bei Telefonaktionen kommen Abrechnungen je Gespräch oder je erreichtem Kontakt vor. Neben dem einzelnen Projekt gibt es die laufende Betreuung gegen einen festen Monatsbetrag mit vereinbartem Umfang, Laufzeit und Kündigungsfrist. Ergebnisabhängige Anteile setzen eine Messung voraus, auf die sich beide Seiten vorab geeinigt haben.

Was bei einem Wechsel der Direktmarketing Agentur in deinem Haus bleibt

Kontaktbestände, Einwilligungsnachweise und Widerspruchslisten gehören zu deinem Unternehmen, nicht zur Agentur. Halte im Vertrag fest, in welchem Format du sie zurückbekommst und dass Kopien nach Ende des Auftrags gelöscht werden. Dasselbe gilt für Absenderkennungen: Versandkonten, die Absenderadresse für E-Mails, Rufnummern für Antworten und Geschäftskonten bei Messenger-Diensten sollten auf deinen Namen laufen. Für Texte, Gesprächsleitfäden und Gestaltung klärst du im Angebot, welche Nutzungsrechte du erhältst und ob du die Vorlagen mit einem anderen Dienstleister weiterverwenden darfst. Auswertungen lässt du dir mit den Rohdaten übergeben, damit eine spätere Aktion daran anknüpfen kann.

Wer den ersten Schritt macht: die Anbieter oder du

Du kannst dein Vorhaben in einer kostenlosen, unverbindlichen Anfrage einmal beschreiben: Ziel der Aktion, gewünschte Kanäle, ob Einwilligungen vorliegen, ungefähre Zahl der Kontakte, Länder und Zeitraum. Interessierte Anbieter können sich daraufhin bei dir melden, und du musst nicht jeden einzeln ansprechen. Oder du gehst die gelisteten Einträge selbst durch, grenzt sie nach Leistungen und Standort ein und nimmst direkt Kontakt zu den Büros auf, die dich ansprechen; so behältst du die Auswahl vollständig in der Hand. Die Entscheidung, wen du beauftragst, triffst in beiden Fällen du. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt. Was ein Büro taugt, klärst du im Gespräch und an Arbeitsproben.