Designagentur gesucht? Design Agenturen im Vergleich
Design Agenturen im Vergleich
Hier geht es um Gestaltung als eigenständige Disziplin: um die visuelle Sprache einer Marke und ihre Anwendung in Publikationen, auf Verpackungen, auf Bildschirmen und im Raum. Nicht gemeint sind reine Druckaufträge, die Programmierung von Software oder die Planung von Werbekampagnen. Unten stehen 2 gelistete Design Agenturen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Plätze in der Liste sind nicht käuflich, die Reihenfolge folgt keinem Werbebudget, und die Auswahl triffst du selbst.
Kreativagentur LAUTHALS GmbH
Berlin 2 bis 5 Mitarbeiter 2013
LAUTHALS ist eine junge Kreativagentur mit Sitz in Berlin. Wir machen Werbung, die »laut« ist. Laut, so laut wie nötig, aber nie so laut, dass es...
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New Communication GmbH & Co. KG
Kiel 25 bis 50 Mitarbeiter 2000
New Communication - der Name ist Programm. Die Werbe- und Marketingagentur aus Kiel setzt die neuesten und innovativsten Kommunikationstechniken,...
Details anzeigenEine Designagentur beauftragen: Felder, Ablauf, Honorar und Rechte
Am Anfang steht eine Aufgabe, die bei dir liegt: zu benennen, wo du überhaupt Gestaltung brauchst. Geht es um das Gesicht der Marke, um ein Magazin für Kunden, um eine neue Packungsreihe, um die Oberfläche einer Anwendung oder um einen Showroom? Berührt ein Vorhaben mehrere dieser Felder zugleich, lohnt der Blick auf ein Büro, das sie gemeinsam denkt.
Eine Designagentur versteht Gestaltung als eigene Disziplin, unabhängig vom Medium. Sie entwickelt eine visuelle Sprache und überträgt sie auf Papier, Packung, Bildschirm und Raum. So gehört erkennbar zusammen, was an verschiedenen Orten erscheint.
Fünf Felder, ein Handwerk: Marke, Editorial, Verpackung, Screen und Raum
Zur Markengestaltung gehören Zeichen, Farben, Schriften und Bildsprache, also das Vokabular, aus dem später alles andere gebaut wird. Editorial meint Publikationen mit viel Text und Bild: Kundenmagazine, Bücher, Berichte und Kataloge, bei denen Typografie, Raster und Lesefluss die eigentliche Arbeit sind. Bei Verpackungen kommen Form, Material, Wirkung im Regal und die vielen Pflichtangaben hinzu. Screen umfasst die visuelle Gestaltung von Websites, Anwendungen und Präsentationen, meist als Entwurf und Komponentenbibliothek für ein Entwicklerteam. Raum schließlich heißt Leitsysteme, Beschriftung von Gebäuden, Ausstellungen und Verkaufsflächen. Nicht jedes Büro bedient alle fünf Felder. Was es anbietet, steht in seinem Eintrag; ob es die Disziplin beherrscht, die du brauchst, zeigen dir Arbeitsproben aus genau diesem Feld.
Für engere Aufgaben gibt es eigene Rubriken
Für Ausschnitte dieses Feldes gibt es Nachbarrubriken. Die Rubrik Grafikdesign & Design Agentur ist auf Drucksachen und einzelne grafische Arbeiten ausgerichtet, die Corporate Design Agentur auf das Erscheinungsbild als Regelwerk mit Manual, die Webdesign Agentur auf die Website von der Gestaltung bis zur technischen Umsetzung. Eine Designagentur im Sinn dieser Seite bespielt dagegen mehrere Medien mit einer Handschrift. Nicht zum Kern der Gestaltung gehören in der Regel Programmierung, Druck und Produktion, das Schreiben von Werbetexten und die Planung von Werbeflächen; das Büro liefert Vorlagen und Daten, andere setzen sie um. Frag deshalb im Angebot, was selbst erledigt und was an Dritte weitergegeben wird.
Bestand, Inhalte und eine Stimme, die freigibt
Dein Anteil beginnt mit einer Bestandsaufnahme. Sammle, was heute im Umlauf ist, vom Briefbogen bis zu Fotos von Schildern und Räumen, und markiere, was bleiben soll. Beschreibe, wen du erreichen willst, wo die Gestaltung eingesetzt wird und welche Vorgaben feststehen: Formate, Materialien, technische Plattformen, vorhandene Schriftlizenzen. Texte und Bilder liefert oft der Auftraggeber; soll das Büro sie beschaffen, ist das ein eigener Posten im Angebot. Besonders wichtig ist eine Person, die Rückmeldungen intern bündelt und am Ende entscheidet. Jede Runde, die aus widersprüchlichen Anmerkungen verschiedener Abteilungen entsteht, kostet Zeit und meist auch Honorar.
Wie wird aus einer Gestaltungsidee ein Satz einsatzfähiger Dateien?
Bei einer Designagentur beginnt die Arbeit üblicherweise mit einer Analyse von Bestand, Markenumfeld und Einsatzorten. Daraus entstehen ein oder mehrere Gestaltungsansätze, oft als Skizzen oder Bildcollagen. Nach deiner Wahl folgt die Ausarbeitung, und hier unterscheiden sich die Felder deutlich. Eine Packung wird als Muster gebaut und in die Hand genommen, ein Magazin an Probeseiten mit echtem Text beurteilt, eine Bildschirmoberfläche als klickbarer Entwurf getestet, ein Leitsystem an Plänen und vor Ort auf Sichtweite und Lesbarkeit. Nach der Freigabe kommt die Reinzeichnung: druckfähige Daten, Exporte für digitale Kanäle, Vorlagen für dein Team. Wie lange das dauert, hängt am Umfang und daran, wie zügig Inhalte und Entscheidungen von dir kommen.
Wofür eine Designagentur Honorar berechnet
Ohne konkretes Vorhaben gibt es keine Beträge, wohl aber eine Angebotslogik. Typische Posten sind Analyse und Konzept, Entwurf in einer festgelegten Zahl von Richtungen, Korrekturrunden, Ausarbeitung und Reinzeichnung, Projektleitung und die Einräumung von Nutzungsrechten. Getrennt davon stehen Fremdkosten wie Bild- und Schriftlizenzen, Fotografie, Illustration, Muster, Druck oder Modellbau. Manche Büros kalkulieren pauschal je Leistung, andere nach Aufwand mit Stunden- oder Tagessätzen. Damit du Angebote vergleichen kannst, bitte alle Anbieter um dieselbe Gliederung und frag, was eine zusätzliche Runde, ein weiteres Format oder eine weitere Sprachfassung kostet.
Schriften, Arbeitsdateien und Nutzungsumfang: die Fragen zur Übergabe
Mit der Schlussrechnung ist nicht automatisch geklärt, was du mit den Ergebnissen tun darfst. Frag vorab, für welche Medien, Gebiete und Zeiträume du die Gestaltung nutzen kannst, ob du sie selbst weiterentwickeln oder von Dritten anpassen lassen darfst und ob die offenen Arbeitsdateien zur Übergabe gehören oder nur die fertigen Exporte. Schriften sind ein eigener Punkt: Kläre, auf wen die Lizenz läuft und ob sie Druck, Website und App gleichermaßen abdeckt. Lass dir außerdem die Angaben zu verwendeten Bildern und ein kurzes Regelwerk für den Alltag mitgeben. Das alles ist keine Rechtsberatung; die Vorgaben weichen je nach Land und Einzelfall ab.
Ein Projekt mit Ende oder ein Büro auf Abruf?
Viele Aufträge sind klassische Projekte: ein neues Erscheinungsbild, eine Packungsreihe, die Gestaltung eines Showrooms, jeweils mit Angebot, Abnahme und Schlussrechnung. Wo laufend neue Gestaltung anfällt, etwa für ein Magazin mit festen Ausgaben, für Erweiterungen des Sortiments oder für die Pflege eines Designsystems, vereinbaren Auftraggeber häufig einen Rahmen mit festem Kontingent oder eine monatliche Pauschale, oft Retainer genannt. Kläre dabei, was mit nicht genutzten Stunden geschieht und wer im Büro dauerhaft für dich zuständig ist. Eine dritte Form ist die geplante Übergabe: Die Designagentur baut Vorlagen, schult deine Leute, und der Alltag läuft danach im eigenen Haus.
Ein Layout, das auch auf Französisch noch trägt
Wer in Deutschland, Österreich und der Schweiz auftritt, gestaltet selten nur für eine Fassung. In der Schweiz entfällt das ß, und in mehrsprachigen Gebieten braucht eine Packung, ein Schild oder eine Broschüre oft Platz für Deutsch, Französisch und Italienisch zugleich. Französische und italienische Texte laufen oft länger als die deutschen, was Raster, Schriftgrößen und Etiketten von Anfang an berücksichtigen sollten. Auch Kennzeichnungs- und Pflichtangaben auf Verpackungen können sich zwischen den Ländern unterscheiden; welche für dein Produkt gelten, klärst du mit fachkundiger Beratung. Sprich die Märkte deshalb im ersten Gespräch an, damit Mehrsprachigkeit von Beginn an im Konzept steckt.
Arbeitsproben ansehen, anschreiben oder einmal das Vorhaben schildern
Der erste Weg führt durch die Liste auf dieser Seite. Grenze die Einträge nach Leistungen und Standort ein, lies, welche Felder ein Büro selbst angibt, und nimm direkt Kontakt mit denen auf, deren Arbeitsproben du sehen willst. So behältst du jede Auswahl vollständig in der eigenen Hand. Der zweite Weg ist eine kostenlose Anfrage: Du schilderst dein Vorhaben einmal, mit den betroffenen Feldern, dem Umfang, den Sprachfassungen und deinem Zeitrahmen, und interessierte Anbieter können sich daraufhin bei dir melden. So musst du nicht jedes Studio einzeln ansprechen. Für wen du dich entscheidest, liegt in beiden Fällen bei dir. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt.