Corporate Publishing Agentur gesucht? Agenturen für Corporate Publishing im Vergleich
Agenturen für Corporate Publishing im Vergleich
Du verantwortest die interne Kommunikation oder das Marketing deines Hauses und fragst dich, wer ein Kunden- oder Mitarbeitermagazin dauerhaft für dich machen kann: Themen planen, recherchieren, schreiben, fotografieren, gestalten, drucken lassen und digital ausspielen, Ausgabe für Ausgabe. Um genau diese Leistung geht es auf dieser Seite. Unten stehen 4 gelistete Agenturen für Corporate Publishing aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Plätze sind nicht käuflich, die Reihenfolge folgt keinem Werbebudget.
semper smile Werbeagentur GmbH
München 10 bis 25 Mitarbeiter 2000
Wir. 18 Profis. Kundenberatung, Grafik-Design, Office, Chef. Seit 2000 aktiv. Marketing, Design, Lösungen. Pragmatisch, vorausschauend,...
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Dr. Ladendorf PR GmbH
Frankfurt am Main 5 bis 10 Mitarbeiter 1998
Kommunikation ist unser Lebensgefühl, Mainstream nicht unser Ding!
Als inhabergeführte Full-Service-Agentur mit Sitz in Frankfurt am Main...
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Hamburg 5 bis 10 Mitarbeiter 2014
Ihr Partner für Markenauftritt und Marketing-Support
Seit 2014, ursprünglich unter dem Namen skvint gegründet, bietet NETWORK.HAMBURG umfassende...
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SWORDFISH PR
München 10 bis 25 Mitarbeiter 2008
Seit über 15 Jahren unterstützt SWORDFISH globale Marken und Startups gleichermaßen. Mit strategischer Kommunikationsberatung, operativer PR und...
Details anzeigenCorporate Publishing Agentur: Magazine, die im festen Rhythmus erscheinen
Eine Corporate Publishing Agentur macht Medien, die ein Unternehmen, ein Verband oder eine Einrichtung selbst herausgibt: das Kundenmagazin, das regelmäßig im Briefkasten liegt, die Mitarbeiterzeitung, die Mitgliederzeitschrift, das digitale Magazin mit eigener Adresse. Die Leistung umfasst die Redaktion mit Themenplanung, Recherche, Interviews und Texten, dazu Fotografie oder Illustration, Gestaltung, Korrektorat und die Steuerung von Druck und Versand. Kennzeichen ist die Wiederholung: Es geht nicht um ein einzelnes Druckstück, sondern um eine Reihe von Ausgaben, die wiedererkennbar bleibt.
Nicht gemeint sind ein einmaliger Jahresbericht, ein Unternehmensblog ohne Heftlogik oder Pressearbeit, die Themen in fremden Medien unterbringen will.
Kundenheft und Mitarbeitermagazin sprechen verschiedene Sprachen
Ein Kundenmagazin konkurriert mit allem, was sonst auf dem Tisch liegt. Es gewinnt Leser über Nutzwert, Geschichten aus der Anwendung und Menschen, nicht über Produktlisten. Ein Mitarbeitermagazin hat ein Publikum, das das Haus von innen kennt und jede geschönte Zeile bemerkt. Hier tragen Reportagen aus anderen Standorten und eine ehrliche Einordnung von Veränderungen. Für Beschäftigte ohne Schreibtisch, in Produktion, Pflege oder Außendienst, kann das gedruckte Heft das Medium sein, das sie tatsächlich erreicht. Leg vor dem ersten Gespräch fest, wer lesen soll und was diese Menschen nach der Lektüre wissen oder tun sollen.
Wer entscheidet, was ins nächste Heft kommt?
Ein Redaktionsstatut beantwortet diese Frage schriftlich, bevor sie im Streit gestellt wird. Es hält fest, wer Herausgeber ist, wer die Chefredaktion führt, ob ein Redaktionsbeirat mitberät und welche Themen die Redaktion eigenständig setzen darf. Ebenso wichtig sind die Freigabewege: Wer liest Zitate gegen, wer gibt die fertige Ausgabe frei, und wie viele Stellen müssen zustimmen? Aus deinem Haus kommen außerdem die Themenquellen, also Ansprechpersonen in den Abteilungen, Zugang zu Standorten und Menschen, die sich interviewen und fotografieren lassen. Klär früh, wie mit unbequemen Themen umgegangen wird, etwa einem Stellenabbau oder einem Produktrückruf. Ein Magazin, das sie verschweigt, verliert an Glaubwürdigkeit.
Vierteljährlich gedruckt, monatlich digital oder nach Anlass
Die Erscheinungsweise prägt alles Weitere. Ein Heft, das selten erscheint, braucht Themen, die über Monate tragen: Porträts, Hintergründe, Serien. Für Aktuelles eignen sich digitale Formate, die zwischen den Ausgaben laufen. Aus dem Rhythmus folgt der Redaktionsplan mit Themenkonferenz, Recherchephase, Redaktionsschluss, Korrekturläufen und Druckfreigabe. Wie viel Vorlauf eine Ausgabe braucht, hängt von Umfang, Bildproduktion und deinen Freigabewegen ab; lass dir im Angebot einen Musterzeitplan für eine Ausgabe zeigen. Ein fester Rhythmus ist auch ein Versprechen an die Leserschaft. Wähle deshalb eine Frequenz, die dein Haus mit Themen und Freigaben dauerhaft halten kann.
Wenn das Magazin ohne Anzeigen erscheint
Ein Unternehmensmagazin kann ganz auf bezahlte Anzeigen verzichten und sich aus dem Kommunikationsetat finanzieren. Das hat einen redaktionellen Vorteil: Kein Inserent erwartet ein freundliches Umfeld, und die Redaktion entscheidet ohne Rücksicht auf Anzeigenkunden. Sollen doch Anzeigen hinein, etwa von Partnern, Lieferanten oder Händlern, entsteht eine eigene Aufgabe mit Mediadaten, Akquise, Anzeigenschluss und Abrechnung. Klär dann, ob die Agentur das übernimmt oder ein Dritter. Unabhängig davon gehört eine Grundsatzfrage ins Statut: Wie deutlich werden Werbung und redaktioneller Inhalt getrennt, auch bei Beiträgen über eigene Produkte? Für Kennzeichnung und Werbung gelten je nach Land und Medium eigene Vorgaben. Das hier ist keine Rechtsberatung; was im Einzelfall gilt, klärst du mit fachkundiger Beratung.
Gedrucktes Heft, E-Paper, eigene Magazinseite
Print und digital sind zwei Ausgaben desselben Inhalts, aber nicht dieselbe Arbeit. Ein PDF zum Durchblättern ist schnell erzeugt und auf dem Smartphone mühsam zu lesen. Eine eigene Magazinseite mit einzelnen Artikeln, gut skalierenden Bildern, Suchfunktion und Archiv verlangt, dass Texte für den Bildschirm neu gegliedert und Überschriften neu gedacht werden. Für Mitarbeitermedien kommen Intranet oder Mitarbeiter-App hinzu. Leg fest, welches Medium führt: Entsteht zuerst das Heft und die Website folgt, oder erscheinen Beiträge laufend digital und das Heft bündelt sie? Bei einer Leserschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz spielt auch die Sprache mit: Für die Schweiz wird ohne ß geschrieben, und mehrsprachige Ausgaben brauchen eigene Korrekturläufe.
Wie kommt das Heft zu den Lesern?
Zwischen Druckfreigabe und Zustellung liegen Gewerke, die eine Agentur koordinieren kann, ohne sie selbst auszuführen: Druckerei, Weiterverarbeitung, Konfektionierung, Postversand oder Verteilung an Standorte. Papier, Format und Bindung wirken sich auch auf die Versandkosten aus. Entscheidend ist der Adressbestand. Kundenadressen kommen aus deinem System, werden vor jeder Ausgabe bereinigt und an einen Versanddienstleister übergeben. Bei Mitarbeitermagazinen ist zu klären, ob an Privatadressen oder in den Betrieb geliefert wird. Für die Weitergabe von Adressdaten braucht es klare Vereinbarungen, deren Anforderungen zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz abweichen; lass das intern oder durch eine Fachperson prüfen. Leg außerdem fest, wer Abmeldungen, Umzüge und unzustellbare Exemplare einpflegt.
Ein Jahresetat für mehrere Ausgaben: wie du Angebote einer Corporate Publishing Agentur liest
Angebote werden vergleichbar, wenn sie die Posten getrennt ausweisen: Konzept oder Relaunch einmalig, danach je Ausgabe Chefredaktion und Redaktion, Texte nach Umfang, Fotografie mit Produktionstagen, Illustration, Gestaltung und Satz, Korrektorat, Übersetzung und die digitale Aufbereitung. Druck, Papier und Porto sind Fremdkosten; klär, ob die Agentur sie einkauft und weiterberechnet oder ob du direkt mit Druckerei und Versanddienstleister abrechnest. Bei einem Etat für das ganze Jahr zählt, was geschieht, wenn eine Ausgabe mehr Seiten bekommt, ausfällt oder ein Sonderheft dazukommt. Frag auch, wie Reisekosten und Honorare freier Autorinnen und Fotografen abgerechnet werden, falls eine Corporate Publishing Agentur sie einbindet.
Archiv, Bildrechte, Leserbefragung: was über viele Ausgaben trägt
Klär im Vertrag, welche Nutzungsrechte du bekommst, für welche Medien und wie lange, auch für die Zweitverwertung auf der Website oder in einer Jubiläumsausgabe. Bei Fotos von Personen gehört dazu, was die Abgebildeten freigegeben haben. Zur Übergabe je Ausgabe zählen druckfertige und digitale Dateien, offene Layoutdaten, Vorlagen für wiederkehrende Rubriken und ein Bildarchiv mit Rechteangaben; Schriftlizenzen wandern nicht automatisch mit. Ob das Magazin wirkt, zeigt keine einzelne Kennzahl. Leserbefragungen, Zuschriften, Abmeldungen und Abrufe der digitalen Fassung ergeben gemeinsam ein Bild, das du vor dem nächsten Themenplan mit der Redaktion durchgehst.
Bevor die Nullnummer entsteht: Kontakt zu Redaktionsbüros aufnehmen
Du kannst die gelisteten Einträge selbst durchgehen, sie nach Leistungen und Standort eingrenzen und die Büros, die dich interessieren, direkt anschreiben. Dann behältst du die Auswahl vollständig in der Hand. Ebenso kannst du dein Vorhaben einmal in einer kostenlosen Anfrage schildern: Kunden- oder Mitarbeitermagazin, Erscheinungsweise, Print oder digital, Umfang und Sprachen. Interessierte Anbieter können sich daraufhin bei dir melden, und du musst nicht jedes Büro einzeln ansprechen. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt. Was ein Büro anbietet, steht in seinem Eintrag; wie es redaktionell arbeitet, zeigen frühere Ausgaben, die du dir im Gespräch vorlegen lässt. Wen du beauftragst, entscheidest du.