Content erstellen lassen? Agenturen für Content-Erstellung im Vergleich
Agenturen für Content-Erstellung im Vergleich
Wer Content erstellen lassen will, meint hier das einzelne Stück, nicht eine dauerhaft besetzte Redaktion: einen Fachartikel, eine Fotostrecke, ein Erklärvideo oder eine Podcastfolge, die du einmal beauftragst und abnimmst. Themenplanung über Monate und die Verbreitung auf Kanälen sind eigene Aufgaben. Unten stehen 7 gelistete Agenturen für Content-Erstellung aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Plätze in der Liste sind nicht käuflich, die Reihenfolge folgt keinem Werbebudget.
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Details anzeigenContent erstellen lassen: vom Auftrag zum abgenommenen Stück
Content-Erstellung als Leistung heißt: Ein Anbieter produziert ein klar umrissenes Stück Inhalt, das du in Auftrag gibst, abnimmst und danach selbst einsetzt. Das kann ein Text sein, eine Bildserie, ein kurzer Film oder eine Audiofolge. Der Auftrag hat einen Anfang, ein vereinbartes Ergebnis und ein Ende. Wer Content erstellen lassen will, kauft also kein Dauerabo, sondern ein Werkstück mit Eigenschaften, die sich vorher festlegen lassen.
Themenplanung über viele Monate, Redaktionskalender und die laufende Verbreitung auf Kanälen sind eigene Aufgaben mit eigenen Angeboten. Hier geht es um die Produktion: was du beauftragen kannst, wie ein Stück entsteht, wie du es abnimmst und was du danach damit darfst.
Vom Fachartikel bis zur Podcastfolge: was sich einzeln beauftragen lässt
Im Textbereich reicht das Spektrum von Produktbeschreibungen und Fachartikeln über Whitepaper, Kundenmagazine und Interviews bis zu Texten für einzelne Landingpages. Bei Bildern sind es Fotostrecken von Produkten, Räumen oder Menschen, dazu Illustrationen, Infografiken und Motive für Präsentationen. Im Bewegtbild geht es um Erklärfilme, Interviews, kurze Clips im Hochformat oder Mitschnitte von Veranstaltungen. Audio umfasst Podcastfolgen, Sprecheraufnahmen und Hörfassungen von Texten. Manche Anbieter decken mehrere Gattungen ab, andere arbeiten in einer einzigen. Was ein Büro produziert, steht in seinem Eintrag; ob seine Arbeitsproben deinem Vorhaben nahekommen, beurteilst du selbst.
Wer Content erstellen lassen will, schreibt zuerst den Auftrag
Ein Briefing für ein einzelnes Stück muss nicht lang sein, aber es sollte die Fragen beantworten, die sonst erst in einer späten Korrekturrunde auftauchen. Für wen ist der Inhalt gedacht, und was soll diese Person danach wissen oder tun? Wo erscheint er, in welcher Länge oder Laufzeit, in welchem Format? Welche Fakten und Aussagen sind gesetzt, welche sind tabu? Wer gibt frei, und gibt es Vorgaben zu Tonalität, Schreibweisen oder Gestaltung? Hilfreich sind ein paar Beispiele, die dir gefallen, und eines, das du ausdrücklich nicht willst. Je genauer der Auftrag beschrieben ist, desto eher lassen sich Angebote verschiedener Anbieter vergleichen, weil alle dasselbe Stück kalkulieren.
In welchen Schritten entsteht ein einzelnes Stück?
Am Anfang steht meist ein kurzes Gespräch, in dem der Anbieter offene Punkte des Briefings klärt. Danach folgt die Recherche: Unterlagen sichten, Interviewpartner befragen, Motive oder Drehorte ansehen. Bei Texten kommt dann eine Gliederung oder ein erster Entwurf, bei Fotos und Filmen ein Konzept mit Bildideen oder ein Ablaufplan für den Aufnahmetag. Es folgt die eigentliche Produktion, anschließend eine Rohfassung, die du kommentierst. Wie viele Korrekturrunden im Preis enthalten sind und was eine weitere kostet, gehört vorher in das Angebot. Wie lange das Ganze dauert, hängt am Umfang und daran, wie zügig Freigaben und Zulieferungen aus deinem Haus kommen.
Content erstellen lassen mit Kamera oder Mikrofon: was sich am Ablauf ändert
Sobald gedreht oder aufgenommen wird, verschiebt sich viel Arbeit nach vorn. Ein Aufnahmetag lässt sich schlecht wiederholen, deshalb wird vorher festgelegt, wer vor der Kamera oder am Mikrofon steht, wo aufgenommen wird und welche Genehmigungen dafür nötig sind. Mitwirkende sollten wissen, wofür ihre Aufnahmen verwendet werden, und dem zustimmen. Bei Musik, Geräuschen und Sprecherstimmen kommen Lizenzen hinzu, die eigene Bedingungen haben. Im Angebot tauchen dann Posten auf, die es beim Text nicht gibt: Aufnahmetage, Technik, Reisekosten, Schnitt, Tonbearbeitung, Untertitel. Frag nach, welche davon fest kalkuliert sind und welche nach Aufwand abgerechnet werden.
Abnahme gegen das Briefing, nicht gegen die Tagesform
Mit der Abnahme erklärst du, dass das Stück dem Auftrag entspricht. Deshalb lohnt es sich, sie am Briefing entlang zu führen: Stimmen Länge, Format und Zielgruppe? Sind die gesetzten Aussagen enthalten und sachlich richtig? Trifft die Tonalität deine Vorgaben? Geschmacksfragen, die erst beim Lesen entstehen, sind legitim, aber sie ändern den Auftrag und korrigieren keinen Fehler. Bündele deine Anmerkungen, statt sie aus mehreren Abteilungen einzeln zu schicken, und leg fest, wer das letzte Wort hat. Ein kurzer schriftlicher Vermerk über die Abnahme hilft später, wenn Fragen zu Nacharbeiten oder zur Rechnung aufkommen.
Was ein Angebot zu Recherche, Korrekturen und Fremdkosten ausweisen sollte
Wenn du Content erstellen lassen willst, bekommst du Angebote nach Stück, nach Umfang oder nach Aufwand. Vergleichbar werden sie erst, wenn klar ist, was jeweils enthalten ist. Achte darauf, ob Recherche und Interviews eingerechnet sind, wie viele Korrekturrunden gelten, ob Bildmaterial aus Datenbanken lizenziert oder eigens produziert wird und wer diese Lizenzen bezahlt. Bei Aufnahmen gehören Reise, Technik, Studiomiete, Honorare für Mitwirkende und Musik als eigene Zeilen dazu. Fehlt eine Position, frag nach, ob sie nicht anfällt oder nur nicht genannt ist. Ein niedriger Stückpreis mit vielen offenen Nebenkosten ergibt am Ende nicht unbedingt den niedrigeren Gesamtbetrag.
Wofür darfst du ein Foto verwenden, das du bezahlt hast?
Die Rechnung für ein Foto, einen Text oder einen Film sagt noch nichts darüber, wo du ihn einsetzen darfst. Das regeln die vereinbarten Nutzungsrechte, und die können eng oder weit gefasst sein: nur für die Website oder auch für Druck, Anzeigen und Messen, nur in einem Land oder im gesamten deutschsprachigen Raum, zeitlich begrenzt oder unbefristet. Klär im Angebot, welche Nutzungen du brauchst, ob du Inhalte bearbeiten oder kürzen darfst und ob der Anbieter sie selbst als Arbeitsprobe zeigen möchte. Bei abgebildeten Personen und lizenzierter Musik gelten zusätzliche Bedingungen. Das ist keine Rechtsberatung; die Vorgaben unterscheiden sich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz und hängen vom Einzelfall ab.
Endfassung, offene Dateien, Untertitel: was zur Lieferung gehört
Wer Content erstellen lassen will, legt vor Auftragsbeginn fest, in welcher Form das Ergebnis ankommt. Bei Texten ist das meist ein bearbeitbares Dokument, gegebenenfalls mit Zwischenüberschriften, Bildvorschlägen und Metaangaben. Bei Fotos geht es um Auflösung, Bildausschnitte und Dateiformate für Web und Druck. Bei Filmen und Audio solltest du klären, ob du nur die Endfassung erhältst oder auch Projektdateien, Rohmaterial, Untertiteldateien und Versionen in verschiedenen Seitenverhältnissen. Später fallen oft Aktualisierungen an: eine neue Produktgeneration, ein geänderter Ansprechpartner, eine weitere Sprachfassung. Wer die offenen Dateien hat, kann solche Änderungen selbst vornehmen oder bei einem anderen Anbieter in Auftrag geben.
Wie der erste Auftrag an einen Anbieter zustande kommt
Du kannst dein Vorhaben in einer kostenlosen Anfrage beschreiben, möglichst mit den Punkten aus deinem Briefing. Interessierte Anbieter können sich daraufhin bei dir melden, und du musst nicht jeden einzeln ansprechen. Genauso kannst du die gelisteten Einträge selbst durchgehen, sie nach Leistungen und Standort eingrenzen und direkt Kontakt aufnehmen; dann hältst du die Auswahl von Anfang an vollständig in der Hand. In beiden Fällen entscheidest du, mit wem du sprichst und wen du beauftragst. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt. Was ein Anbieter leisten kann, klärst du im Gespräch und an seinen Arbeitsproben.