Broschüre gestalten lassen? Agenturen für Broschüren-Design im Vergleich
Agenturen für Broschüren-Design im Vergleich
Wer eine Broschüre gestalten lassen möchte, fragt meist zuerst, wer aus losen Texten, Fotos und einem Logo ein Heft mit klarer Seitenfolge macht, das gedruckt in der Hand funktioniert und als PDF ebenso. Um genau dieses mehrseitige Druckstück geht es hier, von der Gliederung bis zur Druckfreigabe. Unten stehen 7 gelistete Agenturen für Broschüren-Design aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Plätze in der Liste sind nicht käuflich, und die Reihenfolge folgt keinem Werbebudget.
Firmenlogo.com
Bielefeld 2 bis 5 Mitarbeiter 2023
Firmenlogo.com ist Ihre Lösung für erstklassiges und individuelles Logo-Design und Grafikdienstleistungen. Unser Fokus liegt auf der Erstellung...
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MarkenSieger UG (haftungsbeschränkt)
Kürten 2 bis 5 Mitarbeiter 2022
Als Design & Digitalagentur unterstützen wir Sie bei der Analyse und Etablierung nachhaltiger Marketingstrategien. Unser Fokus liegt dabei...
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K6 Medien
Dortmund 2 bis 5 Mitarbeiter 2013
K6 Medien – Ihre Agentur für Webdesign, Onlineshops & Grafik in Dortmund
Sie möchten eine moderne Website erstellen lassen, einen professionellen...
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LEWO Media GmbH
Trier 10 bis 25 Mitarbeiter 2022
LEWO ist eine Online-Marketing-Agentur / Medien Agentur, die im Kern Full-Service Social-Media-Marketing anbietet, sowie Content und...
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foerster fotografie & werbung
Mettmann 2 bis 5 Mitarbeiter 1999
STRATEGISCHES DENKEN UND KOSTENBEWUSSTE UMSETZUNG
Eine kraftvolle Vision und eine zielführende Strategie, gepaart mit ambitionierten Zielen, sind...
Details anzeigenOliver Stamm - Werbefotograf Fotodesigner Grafikdesigner
Mönchengladbach 2 bis 5 Mitarbeiter 2000
Ich bin Oliver Stamm, Werbefotograf und Grafikdesigner
Seit über 28 Jahren bin ich als Fotograf in den Bereichen Werbung, Produkt/Stills,...
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tokati GmbH
Schwerin 10 bis 25 Mitarbeiter 2001
<footer> bei die Fische: An dieser Stelle könnten blumige Worte stehen, mit denen wir uns in den siebten Himmel loben. Oder Fach-Slang-Pogo im Moshpit...
Details anzeigenBroschüre gestalten lassen: was zwischen Idee und Druckbogen passiert
Was macht aus losen Textseiten eine Broschüre, die jemand gern durchblättert? Eine Kette aufeinander aufbauender Entscheidungen: wie viele Seiten das Heft hat, was auf welcher Doppelseite steht, wie viel Bild der Text braucht, auf welchem Papier gedruckt wird und wie die Daten zur Druckerei kommen. Wer eine Broschüre gestalten lassen will, kauft deshalb nicht nur ein Layout, sondern einen Ablauf mit mehreren Freigaben.
Gemeint ist hier das mehrseitige, gebundene Druckstück: Imagebroschüre, Leistungsbroschüre, Informationsheft für Mitglieder oder Gäste. Ein einzelnes gefaltetes Blatt ist eine eigene Aufgabe mit eigenem Ablauf, ebenso ein Sortimentsverzeichnis mit Artikelnummern und Preistabellen.
Warum muss der Umfang vor dem ersten Entwurf feststehen?
Bei einer gehefteten Broschüre liegen gefalzte Bogen ineinander und werden im Rücken geklammert. Die Seitenzahl ist deshalb immer durch vier teilbar. Fehlt am Ende eine Seite, hilft keine einzelne Leerseite, sondern nur vier Seiten mehr oder vier weniger. Wird das Heft so dick, dass die Klammern nicht mehr sauber halten, kommt eine Klebebindung infrage, deren Rücken mitgestaltet wird. Ein sauberer Auftrag legt darum früh Seitenzahl, Umschlag und Endformat fest. Sonst muss die Seitenfolge später umgebaut werden.
Was auf dem Tisch liegen sollte, bevor du eine Broschüre gestalten lassen kannst
Gestaltung ordnet Inhalte, sie erfindet sie nicht. Bevor das erste Layout entsteht, braucht das Team eine Gliederung: welche Kapitel, in welcher Reihenfolge, mit welchem Gewicht. Dazu kommen Rohtexte, auch wenn sie noch nicht endgültig sind, vorhandene Fotos in voller Auflösung, Logo und Hausschrift, falls es ein Erscheinungsbild gibt, und eine Vorstellung davon, wer das Heft in die Hand bekommt. Sollen Texte oder Fotos erst entstehen, gehört das in die Anfrage, weil es den Aufwand verschiebt. Kläre außerdem intern, wer freigibt: Bei mehreren Abteilungen als Absendern braucht es eine Person, die Korrekturwünsche bündelt.
Wie viel Text verträgt eine Doppelseite?
Gelesen wird eine Broschüre nicht Seite für Seite, sondern Doppelseite für Doppelseite: links und rechts ergeben ein Bild. Gute Gestaltung plant deshalb in Doppelseiten und entscheidet für jede, ob Text oder Bild führt. Ein Heft, das auf jeder Seite gleich viel Text trägt, wirkt schnell wie ein ausgedrucktes Dokument; eines mit lauter ganzseitigen Fotos sagt zu wenig. Zwischenüberschriften, Zitate und Bildunterschriften geben eiligen Lesern einen Weg durch das Heft. Erscheint eine Schweizer Ausgabe zusätzlich auf Französisch, laufen die Texte unterschiedlich lang, und das Layout braucht dafür Luft. Für Schweizer Ausgaben wird zudem ohne ß gesetzt.
Seitenplan, Musterdoppelseite, Vollsatz: in dieser Folge setzt das Team das Heft
Am Anfang steht meist ein Seitenplan, eine verkleinerte Übersicht aller Seiten mit Kapiteln, Bildflächen und Tabellen. Darauf folgen eine oder zwei Musterdoppelseiten mit Satzspiegel, Schriften, Farben und Bildstil. Erst wenn diese Muster freigegeben sind, wird das ganze Heft gesetzt. Wer die Schrift erst ändert, wenn alle Seiten stehen, verschiebt Umbrüche auf jeder Seite. Danach folgen Korrekturläufe mit Text- und Bildänderungen und schließlich die Reinzeichnung, in der die Daten druckfertig gemacht werden. Wie lange das dauert, hängt am Umfang und daran, wie schnell Texte, Bilder und Freigaben bei dir fertig sind. Frag im Angebot nach einem Zeitplan mit Freigabepunkten.
Was ändert sich am Layout, wenn das Papier wechselt?
Gestrichenes Papier gibt Fotos Brillanz, ungestrichenes wirkt matter und griffiger, nimmt die Farbe aber anders auf; dieselbe Datei sieht auf beiden verschieden aus. Ein dünnes Papier kann durchscheinen, sodass dunkle Flächen der Rückseite durchschlagen. Ein schwerer Umschlag braucht eine Rillung, damit er beim Falzen nicht bricht. Prägung, partieller Lack oder eine Folienkaschierung kommen als eigene Posten dazu und verlangen in den Druckdaten oft eigene Ebenen. Lass dir vorher ein Blindmuster geben: Ein unbedrucktes Heft im Originalumfang zeigt Gewicht und Haptik besser als jede Beschreibung. Ob Recyclingpapier infrage kommt, klärst du früh mit der Druckerei.
Die Druckvorstufe: Arbeit des Studios, die man im fertigen Heft nicht sieht
Zwischen fertigem Layout und Druckmaschine liegt die Druckvorstufe. Hier wird kontrolliert, ob Bilder genug Auflösung haben, ob Farben im richtigen Farbraum liegen und ob randabfallende Flächen über das Endformat hinausreichen, damit nach dem Schneiden kein weißer Rand stehen bleibt. Texte und wichtige Elemente halten Abstand zum Außenrand und zum Bund, wo die Seiten zusammenlaufen; bei Klebebindung verschwindet dort sonst ein Teil der Seite. Farbprofil und Datenanforderungen gibt die Druckerei vor, deshalb sollte früh feststehen, wo gedruckt wird. Vor dem Auflagendruck steht ein Proof oder ein Andruck, an dem du Farben und Seitenfolge ein letztes Mal freigibst. Kläre vorher, wie mit Fehlern umgegangen wird, die erst nach dieser Freigabe auffallen.
Welche Zeilen das Angebot einer Agentur für ein gedrucktes Heft braucht
Ein Angebot wird vergleichbar, wenn es die Gestaltung von den Fremdkosten trennt. Zur Gestaltung gehören Konzept, Musterseiten, Satz der vereinbarten Seitenzahl und eine bestimmte Zahl an Korrekturläufen; was darüber hinausgeht, sollte mit eigenem Satz ausgewiesen sein. Die Druckkosten hängen an Auflage, Papier, Umfang, Bindung und Veredelung. Kleine Auflagen laufen oft im Digitaldruck, größere im Offsetdruck, bei dem die Einrichtung der Maschine einmal anfällt. Wo die Grenze liegt, sagt dir die Druckerei. Kläre, ob das Studio den Druck einkauft oder du direkt mit der Druckerei abrechnest. Gekaufte Fotos sind oft nur für bestimmte Nutzungen lizenziert; frag, ob Druckauflage und PDF beide abgedeckt sind. Das ist keine Rechtsberatung, und die Vorgaben können je nach Land und Einzelfall abweichen.
Broschüre gestalten lassen mit Blick auf die zweite Auflage
Eine Broschüre wird selten nur einmal gedruckt. Ansprechpartner wechseln, Angaben veralten, ein Kapitel kommt hinzu. Für diesen Fall zählt, was du am Ende in der Hand hast: das druckfertige PDF für die Druckerei, ein leichteres PDF für Website und E-Mail und die offenen Layoutdateien samt verwendeter Bilder und Angaben zu den Schriften. Ob offene Dateien zur Übergabe gehören, regelt das Angebot. Schriftlizenzen gehören oft dem, der sie gekauft hat, und wandern nicht automatisch mit. Sauber angelegte Absatz- und Zeichenformate erlauben spätere Änderungen ohne neues Layout, auch durch ein anderes Team. Soll das PDF barrierearm sein, etwa für Vorleseprogramme, ist das eine eigene Anforderung, die du zu Beginn nennst.
Seitenzahl, Auflage, Termin: mit diesen Angaben gehst du auf Anbieter zu
Du kannst dein Vorhaben einmal in einer kostenlosen Anfrage schildern: Umfang, Format, Auflage, Termin und was an Text und Bildern schon vorliegt. Interessierte Anbieter können sich daraufhin bei dir melden, und du musst nicht jeden einzeln ansprechen. Ebenso kannst du die gelisteten Einträge selbst durchsehen, sie nach Leistungen und Standort eingrenzen und direkt Kontakt aufnehmen; dann behältst du die Auswahl vollständig in der Hand. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt. Was ein Büro anbietet, steht in seinem Eintrag. Wie es mehrseitige Hefte löst, zeigen gedruckte Arbeitsproben, um die du im ersten Gespräch bittest. Die Entscheidung triffst du.