Branding-Agentur gesucht? Agenturen für Branding & Rebranding im Vergleich
Agenturen für Branding & Rebranding im Vergleich
Ein Familienunternehmen übernimmt einen Wettbewerber, und plötzlich stehen zwei Namen, zwei Versprechen und zwei Kundenkreise nebeneinander. Ob daraus eine gemeinsame Marke wird, welcher Name bleibt und wie der Wechsel nach innen und außen erklärt wird, ist ein typisches Markenprojekt. Unten stehen 52 gelistete Agenturen für Branding & Rebranding aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Plätze in der Liste sind nicht käuflich, die Reihenfolge folgt keinem Werbebudget.
A,S,M, Werbeagentur GmbH und B2B-Markenberatung für HighTech, Industrie, Energie, Umwelt. Corporate Design, Textredaktion, Employer Branding, Full-Service-Netzwerk
München 2 bis 5 Mitarbeiter 1977
Statt gleich aus der Eigensicht zu starten, wechseln wir die Personaperspektive und geben sinngemäß wieder, was B2B-Kunden berichten, die gerne mit...
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quso. brands - Fullservice Branding Agentur
Köln 5 bis 10 Mitarbeiter 2021
Branding & Kreativ-Agentur aus Köln
quso. ist Dreh- und Angelpunkt rund um das Thema kreatives Branding und erfolgsorientierter...
R211 – Agentur für Kommunikation
Düsseldorf 5 bis 10 Mitarbeiter 2012
For a successful and emotionally resonant brand identity, our interdisciplinary team based in Düsseldorf develops brand strategies that start from the...
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NEUE FORMEN Ad Group GmbH
Köln 10 bis 25 Mitarbeiter 2002
Die NEUE FORMEN Ad Group GmbH ist „Die Werbeagentur“ für systematisierte Markenführung.
Mithilfe einer eigens entwickelten und preisgekrönten...
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Marke Mensch Natur GmbH – Gesellschaftsdesign
Karlsruhe 2 bis 5 Mitarbeiter 2002
Gründer – Marke Mensch Natur
Toby O. Rink, Gründer der Agentur »Marke Mensch Natur« lebt in Karlsruhe, ist verheiratet und hat einen Sohn....
ZWEIPRO Kommunikationsdesign
Düsseldorf 5 bis 10 Mitarbeiter 2006
Den besten Eindruck schaffen Referenzen mit langfristigen Erfolgsgeschichten. Das können wir auch für Sie und mit Ihnen. Neu erfinden und neu...
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farbenkollektiv Kreativagentur GmbH
Köln 10 bis 25 Mitarbeiter 2013
Wir bringen deine Marke ins Kopfkino deiner Zielgruppe. Wir fallen aus dem Rahmen, tanzen unseren Namen und glänzen in der A- sowie B- Note. Wir...
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annodare GmbH
Leipzig 5 bis 10 Mitarbeiter 2011
Ihr Agenturpartner aus Leipzig für Marken, Marketing und Kommunikationslösungen – analog und digital.
Sie suchen den kommunikativen Weg zu...
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Werbeagentur Hannover - Blacklime GmbH
Hannover 2 bis 5 Mitarbeiter 2010
Seit über 10 Jahren gestalten wir einzigartige Unternehmensidentitäten, die sich von Mitbewerbern abheben. Mit der Entwicklung einzigartiger Marken...
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grafox kreativ agentur GmbH
Dresden 2 bis 5 Mitarbeiter 2017
Wir sind Ihre Kommunikationsagentur aus Dresden.
Der Fokus unserer Arbeit liegt darin den Kern und die USPs Ihres Unternehmens oder Ihres Produktes...
Details anzeigenBevor eine Branding-Agentur loslegt: dein Teil der Arbeit
Den ersten Schritt kann dir kein Büro abnehmen: Du musst in eigenen Worten sagen, was mit deiner Marke nicht mehr stimmt oder was es noch gar nicht gibt. Schreib auf, wer heute bei dir kauft und wer künftig kaufen soll, welche Wettbewerber du ernst nimmst, was Kundinnen und Kunden über dein Unternehmen erzählen und wo der heutige Auftritt diesem Bild widerspricht. Sammle, was vorhanden ist: alte Präsentationen, Verpackungen, Prospekte, Rückmeldungen aus dem Vertrieb, frühere Namensideen. Und leg intern fest, wer am Ende über Name und Positionierung entscheidet und wer nur gehört wird.
Mit diesem Material kann eine Branding-Agentur unterscheiden, was du dir wünschst und was dein Markt dir tatsächlich abnimmt.
Neue Marke oder Umbau einer vorhandenen?
Branding im engeren Sinn heißt, eine Marke von Grund auf zu entwickeln: für eine Gründung, ein neues Geschäftsfeld oder ein Produkt, das eigenständig auftreten soll. Rebranding setzt dort an, wo schon eine Marke existiert und Menschen etwas mit ihr verbinden. Typische Anlässe sind Fusionen und Übernahmen, ein Generationswechsel, ein Angebot, das dem alten Namen entwachsen ist, der Schritt in weitere Länder oder ein Ruf, der die heutige Leistung nicht mehr wiedergibt. Der Unterschied ist mehr als ein Wort: Beim Rebranding arbeitest du mit Erinnerungen, die sich nicht löschen lassen, und musst entscheiden, was davon bleiben soll. Die Ausarbeitung von Zeichen, Schrift und Farbsystem folgt erst danach und gehört nicht zum Kern dieses Auftrags; das ist die Aufgabe einer Corporate Design Agentur.
Der Markenkern als Maßstab für jede spätere Entscheidung
Eine Branding-Agentur beginnt in der Regel mit einer Bestandsaufnahme: Markt und Wettbewerb, Gespräche mit Kunden und Mitarbeitenden, ein ehrlicher Blick auf den eigenen Auftritt. Daraus entsteht in Workshops der Markenkern, also wenige Sätze darüber, wofür die Marke steht, für wen sie gedacht ist und worin sie sich unterscheidet. Die Positionierung beschreibt den Platz, den die Marke gegenüber Wettbewerbern einnehmen soll. Ob das Ergebnis trägt, kannst du selbst testen: Könnte ein Konkurrent denselben Satz unverändert übernehmen, ist er zu allgemein. Hilft er deinem Vertrieb, auch einmal Nein zu einem Auftrag zu sagen, ist er brauchbar. Erst wenn Kern und Positionierung freigegeben sind, lohnt die Arbeit an Name und Auftritt.
Wie wird aus vielen Einfällen ein Name, der hält?
Namensfindung beginnt mit Kriterien, nicht mit Ideen: Der Name soll sich aussprechen und merken lassen, darf das Angebot nicht bloß beschreiben und sollte Raum für künftiges Wachstum lassen. Aus einer langen Liste wird in mehreren Runden eine kurze, die du an Menschen aus deiner Zielgruppe ausprobieren kannst. Im deutschsprachigen Raum lohnt der Blick auf Klang und Bedeutung in Deutschland, Österreich und der Schweiz, dort auch in den französisch- und italienischsprachigen Landesteilen. Ob ein Name als Marke eintragungsfähig und frei ist und ob die gewünschte Domain verfügbar ist, muss vor der Entscheidung feststehen. Das berührt Rechtsfragen; dieser Text ist keine Rechtsberatung, und die Vorgaben weichen je nach Land und Einzelfall ab. Frag deshalb, wer die Recherche übernimmt und ob eine anwaltliche Einschätzung vorgesehen ist.
Dachmarke, Untermarke, Produktname: wer trägt wen?
Sobald ein Unternehmen mehr als ein Angebot führt, stellt sich die Frage nach der Markenarchitektur. Eine Möglichkeit ist eine einzige Dachmarke, unter der alle Produkte auftreten und vom gemeinsamen Ruf profitieren. Eine andere sind eigenständige Marken, die nichts miteinander zu tun haben scheinen und sich gegenseitig vor Fehlern schützen. Dazwischen liegen Mischformen, bei denen eine Untermarke ihren eigenen Namen trägt und das Unternehmen als Absender sichtbar bleibt. Kläre diese Frage vor der Namensfindung, denn erst die Architektur zeigt, ob überhaupt ein neuer Name gebraucht wird oder ob eine vorhandene Marke den Platz übernehmen kann.
Wenn ein Rebranding mehr kostet, als es klärt
Jeder Wechsel gefährdet, was eine Marke bisher aufgebaut hat. Stammkunden erkennen dich nicht sofort wieder, Mitarbeitende hängen am alten Namen, und wer online nach der früheren Bezeichnung sucht, sollte trotzdem bei dir landen. Dazu kommt die Umstellung selbst: Schilder, Fahrzeuge, Verpackungen, Formulare, Verträge, Registereinträge und Konten tragen den alten Auftritt. Mach deshalb vor dem Start eine Liste aller Stellen, an denen deine Marke heute erscheint, und schätze ab, was eine Umstellung jeweils bedeutet. Nicht jedes Unbehagen mit dem eigenen Auftritt verlangt einen neuen Namen. Manchmal genügt es, Positionierung und Sprache zu schärfen und Vertrautes zu behalten; auch das sollte eine Branding-Agentur dir offen sagen können.
Was eine Branding-Agentur dir schriftlich anbieten und am Ende übergeben sollte
Ein Angebot sollte die Phasen einzeln aufführen: Analyse, Workshops zu Kern und Positionierung, Namensfindung mit der Zahl der vorgesehenen Runden, Recherchen, Markenarchitektur und die Planung der Einführung. Steht die Gestaltung mit darin, gehört sie in einen eigenen Abschnitt. Gebühren für Anmeldungen, externe Recherchen oder anwaltliche Prüfungen sind Fremdkosten und sollten getrennt ausgewiesen werden. Klär im Angebot, welche Nutzungsrechte du an Name, Claim und Texten erhältst und was mit den Namensvorschlägen geschieht, die du nicht nimmst. Am Ende sollten bei dir liegen: das Positionierungspapier, die Dokumentation der Namensfindung samt Rechercheergebnissen, die Beschreibung der Markenarchitektur und ein Einführungsplan, alles in Formaten, die du selbst weiterbearbeiten kannst.
Stichtag oder Übergangszeit: wie die neue Marke an den Start geht
Eine Marke wird zuerst innen eingeführt. Wer im Kundengespräch steht, muss erklären können, warum sich etwas ändert und was gleich bleibt, bevor die Öffentlichkeit davon erfährt. Danach folgen wichtige Kunden, Lieferanten und Partner, erst dann der breite Auftritt. Manche Unternehmen stellen an einem festen Tag alles um, andere führen den neuen Namen eine Zeit lang mit dem Hinweis auf den alten. Was davon sinnvoll ist, hängt davon ab, wie bekannt die alte Marke ist und wie viele Kontaktpunkte umgestellt werden müssen. Wie lange die Einführung dauert, hängt am Umfang und daran, wie schnell du Entscheidungen triffst; frag im Angebot danach. Nach dem Start braucht die Marke jemanden in deinem Haus, der darauf achtet, dass Kern und Name im Alltag nicht verwässern.
Bevor du das erste Gespräch vereinbarst
Du kannst die Einträge unten selbst durchgehen, sie nach Leistungen und Standort eingrenzen und direkt Kontakt aufnehmen; so behältst du die Auswahl vollständig in der Hand. Oder du schilderst dein Vorhaben einmal in einer kostenlosen und unverbindlichen Anfrage: Anlass, Unternehmensgröße, beteiligte Länder, ob ein neuer Name im Raum steht und was am Ende vorliegen soll. Interessierte Anbieter können sich daraufhin bei dir melden, und du musst nicht jedes Büro einzeln ansprechen. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt. Was ein Büro anbietet, steht in seinem Eintrag; ob es für dein Markenprojekt taugt, klärst du im Gespräch und an Arbeitsproben, die du dir zeigen lässt. Mit wem du arbeitest, entscheidest du.