Corporate Blogging Agentur gesucht? Agenturen für Corporate Blogging im Vergleich
Agenturen für Corporate Blogging im Vergleich
Einen Unternehmensblog betreuen sehr verschiedene Anbieter: die freie Redakteurin mit eigenem Einzelbüro, das kleine Studio aus Text und Gestaltung, die große Agentur mit Redaktion, Lektorat und Technik unter einem Dach. Auf dieser Seite stehen 1 gelistete Agenturen für Corporate Blogging aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Jeder Eintrag zeigt, welche Leistungen das Büro selbst angibt; ob Arbeitsweise und Tonfall deinem Blog entsprechen, klärst du im Gespräch und an Textproben. Plätze in der Liste sind nicht käuflich.
Content König
Freiburg im Breisgau 2 bis 5 Mitarbeiter 2016
Content-König ist der Markenauftritt der Better Service Freiburg UG, die sich auf Suchmaschinenoptimierung (SEO) für Unternehmen spezialisiert hat....
Details anzeigenCorporate Blogging Agentur: was ein Unternehmensblog als Format verlangt
Ein Unternehmensblog beginnt nicht mit dem ersten Text, sondern mit einer Zusage, die du selbst gibst: dass über lange Zeit jemand in deinem Haus Fragen beantwortet, Entwürfe freigibt und Fachwissen hergibt. Eine Corporate Blogging Agentur übernimmt Planung, Schreiben, Redigieren und oft auch das Einpflegen ins System. Was sie nicht mitbringen kann, ist dein Wissen über Kunden, Produkte und die Fragen, die im Vertrieb jeden Tag fallen. Wer vorab klärt, wie viel davon intern verfügbar ist, bekommt Angebote, die sich vergleichen lassen.
Diese Seite behandelt den Blog als eigenes Format: Themen, Autorenschaft, Rhythmus, Anbindung an Suche und Newsletter, Kommentare und die Pflege älterer Beiträge. Um Inhalte für viele Kanäle zugleich geht es hier nicht; das ist die Aufgabe einer Content Agentur.
Woher die Themen kommen: aus Kundenfragen, nicht aus der Pressemappe
Tragfähige Themen entstehen aus den Fragen, die deine Zielgruppe tatsächlich stellt – im Kundenservice, in Ausschreibungen, am Messestand, im Bewerbungsgespräch. Im Auftaktgespräch sammelt eine Corporate Blogging Agentur diese Fragen, ergänzt sie um häufige Suchanfragen und bündelt sie zu Themenfeldern, damit der Blog nicht zur Sammlung loser Einzelstücke wird. So entsteht ein Themenpool, der über die ersten Beiträge hinausreicht. Dein Teil sind die Hinweise, die von außen niemand kennt: welche Themen heikel sind, worüber du aus Vertraulichkeitsgründen nicht schreiben willst und welche Fragen Mitbewerber längst ausführlich beantwortet haben. Ein Blog, der nur Pressemitteilungen in längerer Form wiederholt, liest sich wie ein zweiter Newsroom; einer, der echte Fragen beantwortet, wird zum Nachschlagewerk.
Wer steht als Autor über dem Beitrag?
Die Frage klingt formal, entscheidet aber über Ton und Aufwand. Erscheinen Beiträge unter dem Namen deiner Fachleute, entstehen sie meist aus Interviews: Die Agentur fragt, schreibt und gibt den Entwurf zur Freigabe zurück, und die genannte Person muss den Text als ihren eigenen vertreten können. Erscheinen sie unter dem Firmennamen oder einem Redaktionskürzel, wird der Ton einheitlicher, aber weniger persönlich. Gastbeiträge von Kunden oder Partnern brauchen eigene Absprachen zu Freigabe und Namensnennung. Lege fest, wer inhaltlich verantwortet, wer sprachlich glättet und wer das letzte Wort hat. Ob und wie die Mitarbeit eines Dienstleisters kenntlich gemacht wird, solltest du offen besprechen, bevor der erste Name über einem Text steht.
Wie oft erscheint ein neuer Beitrag, und wer hält den Plan?
Eine feste Zahl gibt es nicht. Der Rhythmus hängt davon ab, wie viel Stoff dein Themenpool hergibt, wie schnell Freigaben in deinem Haus laufen und ob ein Beitrag tiefe Recherche oder eine kurze Einordnung ist. Ein Takt, den du über Urlaubszeit und Messesaison hinweg hältst, trägt weiter als ein Start mit vielen Beiträgen und anschließender Funkstille. Der Redaktionsplan verzeichnet für jeden Beitrag Thema, Autor, Abgabe des Entwurfs, Freigabe und Veröffentlichung, dazu Verweise auf Newsletter und Social Posts. Kläre, wer ihn führt und wer ihn ändern darf, wenn ein aktuelles Thema dazwischenkommt. Ein kleiner Vorrat an fertigen, zeitlosen Beiträgen überbrückt Wochen, in denen intern niemand Zeit für Interviews hat.
Verzahnt mit Suche und Newsletter
Ein Blogbeitrag wird auf mehreren Wegen gelesen: über Suchmaschinen, über den Newsletter, über Verweise von Produkt- und Leistungsseiten und über Weiterleitungen in sozialen Netzwerken. Für die Suche zählt, dass jeder Beitrag eine klar umrissene Frage beantwortet, eine aussagekräftige Überschrift und Kurzbeschreibung trägt und mit verwandten Beiträgen verlinkt ist. Für den Newsletter hilft es, Beiträge so anzulegen, dass ein kurzer Anriss mit Link für sich allein verständlich ist. Kläre vorab, ob Überschriften, Beschreibungen, Bilder samt Alternativtexten und interne Links zur Lieferung gehören oder bei deinem Team bleiben. Die technische Optimierung der gesamten Website ist in der Regel nicht Teil eines Blogauftrags und sollte gesondert besprochen werden.
Kommentare freischalten, beantworten oder abschalten?
Eine Kommentarfunktion lädt zum Austausch ein und verlangt Betreuung: Spam aussortieren, Rückfragen beantworten, kritische Stimmen sachlich aufnehmen. Unbeantwortete Kommentare unter einem Fachbeitrag wirken nach außen ungünstiger als eine geschlossene Funktion. Entscheide, ob Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden, wer antwortet, in welchem Zeitfenster, und wie mit beleidigenden oder werblichen Einträgen umgegangen wird. Häufig bleibt die Moderation bei der Corporate Blogging Agentur, die Antwort in der Sache aber bei deinen Fachleuten. Werden Namen, E-Mail-Adressen und Kommentarinhalte gespeichert, gelten Datenschutzvorgaben, die sich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz unterscheiden können. Das ist keine Rechtsberatung; lass die Einstellungen im Einzelfall klären.
Ältere Beiträge aktualisieren, zusammenlegen oder umleiten
Je länger ein Blog läuft, desto mehr Pflege braucht sein Archiv. Beiträge veralten, Produkte ändern ihren Namen, Ansprechpartner verlassen das Unternehmen, Links führen ins Leere. Eine regelmäßige Durchsicht zeigt, welche Beiträge noch gelesen werden und welche überarbeitet, mit ähnlichen Texten zusammengeführt oder entfernt werden sollten. Wird ein Beitrag gelöscht oder in einen anderen überführt, gehört eine Weiterleitung dazu, damit Verweise von außen und aus dem Newsletter nicht auf eine Fehlerseite zeigen. Kategorien und Schlagwörter halten das Archiv durchsuchbar, solange sie sparsam vergeben werden. Ein sichtbares Aktualisierungsdatum zeigt Lesern, ob ein Text noch gilt. Frag, ob diese Arbeit zur laufenden Betreuung gehört oder als eigener Posten angeboten wird.
Wenn du eine Corporate Blogging Agentur beauftragst, gehört der Blog trotzdem dir
Damit Angebote vergleichbar werden, sollten sie dieselben Posten ausweisen: Zahl und Umfang der Beiträge je Zeitraum, Recherche und Interviews, Korrekturschleifen, Bildauswahl und Bildlizenzen, Einpflegen ins Content-Management-System, Kommentarbetreuung und Archivpflege. Abgerechnet wird pro Beitrag, als laufende Pauschale oder nach Aufwand; frag, was mit einem verschobenen oder gestrichenen Beitrag geschieht. Klär im Angebot, welche Nutzungsrechte du an Texten und Bildern bekommst und ob du Beiträge nach Ende der Zusammenarbeit weiter verwenden und ändern darfst. Zugänge zum Blog, zur Domain und zum Newsletter-Werkzeug sollten auf dein Unternehmen laufen, nicht auf den Dienstleister. Halte fest, in welcher Form fertige und halbfertige Entwürfe bei einer Kündigung übergeben werden. Wie lange der Aufbau dauert, hängt am Umfang und daran, wie schnell du Inhalte und Freigaben lieferst.
Wo die Suche nach einem Blogteam anfängt
Du kannst die gelisteten Einträge selbst durchgehen, sie nach Leistungen und Standort eingrenzen und die Büros, die dich ansprechen, direkt kontaktieren; so behältst du die Auswahl von Anfang an vollständig in der Hand. Du kannst dein Blogvorhaben auch einmal in einer kostenlosen, unverbindlichen Anfrage schildern, mit Ziel, Themenfeldern, gewünschtem Rhythmus und den Zuständigkeiten in deinem Haus; interessierte Anbieter können sich darauf bei dir melden, und du musst nicht jeden einzeln ansprechen. Die Entscheidung triffst in beiden Fällen du. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt. Die Reihenfolge folgt keinem Werbebudget. Frag im ersten Gespräch nach Textproben aus laufenden Blogs, nach dem Ablauf von Interview und Freigabe und danach, wer bei Ausfall vertritt.