B2B-Marketing-Agentur gesucht? Agenturen für die Zielgruppe Geschäftskunden im Vergleich
Agenturen für die Zielgruppe Geschäftskunden im Vergleich
Du verkaufst Maschinen, Software oder Dienstleistungen an andere Unternehmen und fragst dich, wie du dort die Menschen erreichst, die über einen Kauf mitentscheiden? Darum geht es auf dieser Seite: um Marketing, das sich an Einkauf, Fachabteilung und Geschäftsleitung richtet und nicht an Privatleute. Hier stehen 3 gelistete Agenturen für die Zielgruppe Geschäftskunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ihre Einträge kannst du selbst durchsehen, vergleichen und dann entscheiden, mit wem du sprichst.
seoCon - Online Marketing Agentur
Baar 10 bis 25 Mitarbeiter 2018
Ob Suchmaschinenoptimierung (SEO), Suchmaschinenmarketing (SEM) oder ansprechendes Webdesign, seoCon unterstützt Sie in allen Belangen des Online...
Details anzeigenLöwenstark Online-Marketing GmbH
Braunschweig 100 bis 250 Mitarbeiter 2001
Über 2.500 erfolgreiche Kundenprojekte sprechen für uns: Digitaler Erfolg ist kein Zufall, sondern Erfahrung, Lernbereitschaft, Wissen, Teamgeist und...
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cloudWEB GmbH
Winterthur 10 bis 25 Mitarbeiter 2013
Die cloudWEB GmbH aus Winterthur ist die Nummer #1 Online Marketing Agentur. Der Online-Marketing Plan der cloudWEB hilft Kunden dabei mehr Umsatz,...
Details anzeigenMit einer B2B-Marketing-Agentur Geschäftskunden erreichen
Wie kommt ein Angebot bis zu den Menschen, die in einem Unternehmen über einen Kauf entscheiden? Diese Frage steht am Anfang jedes Auftrags im Geschäftskundenmarketing, und die Antwort fällt anders aus als bei Werbung für Privatleute. Gekauft wird selten spontan, oft erst nach Budgetfreigabe, Ausschreibung oder Vergleichsangeboten, und fast immer sind mehrere Personen beteiligt. Eine B2B-Marketing-Agentur richtet Botschaften, Inhalte und Kanäle auf genau diese Lage aus. Die folgenden Abschnitte zeigen, worauf es dabei ankommt und welche Fragen du vor einem Auftrag klären solltest.
Einkauf, Technik, Geschäftsleitung: wer bei einer Kaufentscheidung mitredet
Im Endkundengeschäft entscheidet meist eine Person. Bei Geschäftskunden sitzen oft mehrere am Tisch: die Fachabteilung, die das Problem hat, die Technik, die eine Lösung beurteilt, der Einkauf, der Konditionen verhandelt, und die Geschäftsleitung, die freigibt. Jede dieser Rollen stellt andere Fragen. Die Anwenderin will wissen, ob das Produkt ihren Arbeitsalltag erleichtert, der Einkäufer interessiert sich für Lieferfähigkeit und Vertragsbedingungen, die Leitung für Risiko und Wirtschaftlichkeit. Geschäftskundenmarketing beantwortet diese Fragen getrennt, statt alle mit derselben Botschaft anzusprechen. Für den Auftrag heißt das: Kläre mit dem Team zuerst, wer in deinem Markt typischerweise beteiligt ist und wer davon am Ende unterschreibt.
Wo informieren sich Fachleute, bevor sie anfragen?
Viele Entscheiderinnen und Entscheider recherchieren lange, bevor sie Kontakt aufnehmen. Sie lesen Fachzeitschriften und Branchenportale, suchen gezielt nach Lösungen für ein konkretes Problem, besuchen Messen und Fachkongresse, folgen Kolleginnen und Kollegen in beruflichen Netzwerken und abonnieren Newsletter von Verbänden. Welche dieser Kanäle in deiner Branche zählen, ist sehr unterschiedlich: Im Anlagenbau kann die Leitmesse mehr Gewicht haben als jede Anzeige, bei Software eher Webinare und Vergleichsseiten. Im DACH-Raum kommt hinzu, dass Fachmedien und Messen in Österreich und der Schweiz teils eigene Märkte bilden und in der Schweiz neben Deutsch weitere Landessprachen gefragt sein können.
Sachlich heißt nicht trocken
Geschäftskunden erwarten Fakten: technische Daten, Einsatzbereiche, Schnittstellen, Lieferbedingungen. Daraus folgt aber keine Pflicht zu Datenblattprosa. Auch im B2B lesen Menschen, und sie merken sich Beispiele, klare Vergleiche und eine verständliche Sprache. Die Kunst liegt darin, Fachbegriffe dort zu verwenden, wo die Zielgruppe sie erwartet, und sie wegzulassen, wo sie nur Eindruck machen sollen. Übertreibungen schaden hier eher als im Privatkundengeschäft, weil Einkäufer und Technikerinnen Aussagen nachrechnen und mit anderen Angeboten vergleichen. Eine Tonalität, die Behauptungen belegt und die Grenzen des eigenen Produkts offen nennt, wirkt in diesem Umfeld meist glaubwürdiger als lauter Werbeton.
Wenn Marketing und Vertrieb nicht dieselbe Sprache sprechen
Im Geschäftskundenmarketing endet die Arbeit selten mit der Anfrage. Ein Kontakt aus einem Fachbeitrag oder vom Messestand geht an den Vertrieb, und dort entscheidet sich, ob daraus ein Gespräch und später ein Auftrag wird. Häufig hakt es an dieser Übergabe: Das Marketing meldet viele Kontakte, der Vertrieb hält die meisten für unbrauchbar. Hilfreich ist eine gemeinsame Festlegung, ab wann ein Kontakt als ernsthaftes Interesse gilt und wer ihn wann weiterverfolgt. Eine B2B-Marketing-Agentur kann diese Abstimmung moderieren und Material für Vertriebsgespräche liefern, etwa Präsentationen, Anwendungsbeispiele oder Argumentationshilfen. Wie der Vertrieb damit arbeitet, entscheidet am Ende dein Haus.
Was eine B2B-Marketing-Agentur aus deinem Unternehmen braucht
Erklärungsbedürftige Produkte lassen sich nur mit Wissen aus dem eigenen Haus vermarkten. Rechne damit, dass das Team Zugang zu Fachleuten aus Entwicklung, Anwendungstechnik oder Kundendienst braucht, die Fragen beantworten und Texte fachlich freigeben. Dazu kommen Informationen über deine Kundschaft: welche Branchen kaufen, welche Einwände im Vertrieb immer wieder fallen, welche Projekte sich als Referenz eignen und ob die betreffenden Kunden einer Nennung zugestimmt haben. Kläre früh, wer intern freigibt und wie viele Abstimmungsrunden vorgesehen sind. Gerade in Unternehmen mit Produktmanagement, Vertrieb und Rechtsabteilung hängt der Fortschritt oft eher an den Freigaben als an der eigentlichen Umsetzung.
Darf man Unternehmen einfach anschreiben oder anrufen?
Ein verbreiteter Irrtum lautet, bei Geschäftskunden sei jede Form der Kontaktaufnahme erlaubt. Auch gegenüber Unternehmen ist Werbung per E-Mail, Telefon oder Fax nicht ohne Weiteres zulässig, und die Voraussetzungen unterscheiden sich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ähnlich heikel sind gekaufte Adresslisten, Tracking auf der eigenen Website und vergleichende Aussagen über Wettbewerber. Frag im Gespräch mit einer Agentur, woher Kontaktdaten stammen sollen, wie Einwilligungen dokumentiert werden und wer Werbeaussagen rechtlich absichert. Diese Hinweise sind allgemein und keine Rechtsberatung; die Vorgaben weichen je nach Land und Einzelfall ab, und im Zweifel gehört die Frage zu einer Fachanwältin oder einem Fachanwalt.
Lange Kaufzyklen und die Frage, was sich messen lässt
Zwischen dem ersten Kontakt und einem unterschriebenen Vertrag kann bei Geschäftskunden viel Zeit vergehen. Reichweite, Klicks oder Downloads zeigen deshalb nur einen Ausschnitt. Aussagekräftiger ist, wie viele Kontakte der Vertrieb als ernsthaft einstuft, wie viele davon zu Angeboten werden und woher spätere Aufträge ursprünglich kamen. Dafür braucht es eine Rückmeldung aus dem Vertrieb, meist über ein System zur Kundenverwaltung, und eine Vereinbarung darüber, welche Kennzahlen gelten, bevor die Arbeit beginnt. Ein seriöses Angebot einer B2B-Marketing-Agentur verspricht keine bestimmte Zahl an Abschlüssen, sondern beschreibt, was gemessen wird und wie oft ihr gemeinsam auf die Ergebnisse schaut.
Spezialisiertes Büro oder breit aufgestellter Dienstleister?
Manche Agenturen arbeiten ausschließlich für Geschäftskunden, oft mit Schwerpunkt auf Branchen wie Industrie, Technologie oder unternehmensnahe Dienstleistungen. Andere betreuen Privat- und Geschäftskunden gleichermaßen und ordnen B2B-Aufträge in ein breiteres Leistungsspektrum ein. Beides kann funktionieren. Entscheidend ist, ob das Team bereit ist, sich in dein Produkt einzuarbeiten, und ob seine Arbeitsproben erklärungsbedürftige Themen zeigen; das klärst du an Beispielen und im Gespräch. Angrenzende Aufgaben wie Messestand, Fachpressearbeit, Website-Entwicklung oder Anzeigen in Suchmaschinen vergeben viele Unternehmen getrennt. Frag deshalb nach, welche davon im Angebot einer B2B-Marketing-Agentur enthalten sind und welche nicht.
Wer meldet sich zuerst, du oder ein Anbieter?
Du kannst die gelisteten Einträge selbst durchgehen, nach Leistungen und Standort eingrenzen und die Büros, die dich interessieren, direkt kontaktieren. So behältst du die Auswahl vollständig in der Hand. Alternativ schilderst du dein Vorhaben einmal in einer kostenlosen und unverbindlichen Anfrage; interessierte Anbieter können sich daraufhin bei dir melden, und du musst nicht jeden einzeln ansprechen. In beiden Fällen entscheidest du, mit wem du weiterredest. Plätze in der Liste sind nicht käuflich, die Reihenfolge folgt keinem Werbebudget. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt. Was ein Büro kann, klärst du im Gespräch und an seinen Arbeitsproben.