Erklärvideo Agentur gesucht? Agenturen für Erklärvideos im Vergleich
Agenturen für Erklärvideos im Vergleich
Du willst ein Produkt, eine Software oder einen Arbeitsablauf so zeigen, dass ihn jemand ohne Vorwissen beim ersten Ansehen versteht, und fragst dich, wer daraus einen animierten Film macht und was du dafür vorbereiten musst? Hier stehen 2 gelistete Agenturen für Erklärvideos aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Darunter liest du, wie ein solcher Auftrag abläuft, welche Posten ein Angebot zeigen sollte und welche Rechte du für spätere Änderungen brauchst.
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Details anzeigenWas eine Erklärvideo Agentur für dein Thema tun kann
Wie bringt man einen Sachverhalt so auf den Bildschirm, dass ihn ein Fremder nach einmaligem Ansehen nacherzählen kann? An dieser Frage arbeitet eine Erklärvideo Agentur. Sie verdichtet ein Thema auf seinen Kern, schreibt dazu einen gesprochenen Text und setzt ihn in Bilder um, meist als Animation, manchmal mit Bildschirmaufnahmen kombiniert. Typische Anlässe sind eine neue Software, ein erklärungsbedürftiges Produkt, ein interner Ablauf oder ein Antrag, bei dem Kunden immer an derselben Stelle hängen bleiben.
Skript, Illustration, Animation, Ton: das Handwerk einer Erklärvideo Agentur
Am Anfang steht die Konzeption: Welche Botschaft soll hängen bleiben, wer schaut zu, an welcher Stelle wird das Video eingesetzt? Daraus entsteht das Skript, also der Sprechertext mit Hinweisen, was jeweils zu sehen ist. Es folgen Gestaltung und Animation. Je nach Ansatz sind das flache Illustrationen, Figuren mit eigener Mimik und Bewegung, eine Whiteboard-Optik mit zeichnender Hand, animierte Infografiken oder dreidimensionale Darstellungen eines Geräts. Zum Schluss kommen Sprecheraufnahme, Musik, Geräusche und die Endmischung. Manche Studios erledigen alles im eigenen Haus, andere arbeiten mit freien Illustratoren und Sprechern. Frag nach, wer welchen Schritt verantwortet.
Wo Erklären aufhört und andere Filmarbeit beginnt
Ein Erklärvideo vereinfacht. Es lässt Details weg, damit ein Zusammenhang sichtbar wird, und lebt von einer klaren Reihenfolge der Gedanken. Damit unterscheidet es sich vom Imagefilm, der Stimmung und Haltung eines Unternehmens vermitteln soll, und vom Werbespot, der in kurzer Zeit Aufmerksamkeit erzeugen muss. Sollen echte Menschen vor die Kamera oder soll eine Halle gefilmt werden, braucht es ein Drehteam mit Kamera, Licht und Drehtag; das ist ein anderer Auftrag mit eigener Planung. Auch die Verbreitung gehört meist nicht dazu: Wer das fertige Video als Anzeige ausspielen oder in Kanälen betreuen lassen will, beauftragt dafür eigene Dienstleister.
Bevor animiert wird, steht jedes Wort fest
Eine Änderung kostet umso mehr Arbeit, je weiter das Projekt fortgeschritten ist. Deshalb wird zuerst das Skript abgestimmt, bis Inhalt und Formulierung sitzen. Danach entsteht ein Storyboard, eine Folge von Skizzen, die jede Szene zeigt. Häufig folgt ein Styleframe, ein ausgearbeitetes Einzelbild, an dem du Farben, Figuren und Schrift beurteilst. Erst dann beginnt die eigentliche Animation, oft zu einer vorläufigen Tonspur. Wer im fertigen Film noch einen Satz umstellt, löst eine Kette von Änderungen aus. Lass dir deshalb vorab erklären, an welchen Stellen du freigibst und wie viele Korrekturrunden je Phase vorgesehen sind. Wie lange das dauert, hängt am Umfang und an deinen Freigaben.
Was musst du über deine Zuschauer wissen, bevor das Skript entsteht?
Ein Studio kann erzählen, aber es kennt dein Produkt nicht so wie du. Von dir kommen das Fachwissen und die Antworten auf Fragen, die nur dein Haus beantworten kann: Wer sieht das Video, in welcher Situation und mit welchem Vorwissen? Welche Frage stellen Kunden am Telefon immer wieder? Was soll der Zuschauer danach tun? Hilfreich sind vorhandene Präsentationen, Handbücher, Bildschirmfotos und Gestaltungsrichtlinien samt Logos in bearbeitbarer Form. Kläre intern, wer fachlich freigibt und wer das letzte Wort zur Gestaltung hat.
Was den Aufwand treibt: Stil, Figuren, Korrekturrunden und Fassungen
Beträge lassen sich ohne konkretes Vorhaben nicht nennen, die Logik schon. Die Länge ist ein Faktor, oft nicht der entscheidende. Ein Film mit schlichten Formen und eingeblendetem Text braucht weniger Gestaltungsarbeit als einer mit eigens entworfenen Figuren, die gehen, sprechen und gestikulieren. Hinzu kommen Posten, die man leicht übersieht: die Gage des Sprechers und der vereinbarte Nutzungsumfang, die Lizenz für die Musik, zusätzliche Sprachfassungen, Untertitel, Kurzversionen und abweichende Bildformate. Bitte darum, Konzeption, Gestaltung, Animation, Ton und Lizenzen im Angebot getrennt auszuweisen und die Zahl der enthaltenen Korrekturrunden zu nennen. Dann erkennst du, ob zwei Angebote denselben Umfang beschreiben, und kannst gezielt dort nachfragen, wo sie sich unterscheiden.
Wenn sich das Produkt ändert und der Film nachziehen muss
Software bekommt neue Oberflächen, und irgendwann zeigt der Film etwas, das es so nicht mehr gibt. Ob sich das mit vertretbarem Aufwand anpassen lässt, entscheidet sich bei der Übergabe. Neben der fertigen Videodatei sind die offenen Projektdateien, die Illustrationen als Einzelteile und getrennte Tonspuren für Sprache und Musik wertvoll. Kläre im Angebot, ob diese Dateien mitgeliefert werden oder beim Studio bleiben. Ebenso wichtig sind die Nutzungsrechte: Für welche Kanäle, Länder und welchen Zeitraum darfst du das Video einsetzen, auch als Anzeige oder auf Messen? Gilt das auch für Stimme und Musik, die oft eigenen Lizenzbedingungen unterliegen? Das ist keine Rechtsberatung; die Vorgaben weichen je nach Land und Einzelfall ab.
Hochdeutsch, Schweizer Schreibweise, zweite Landessprache: die Fassungsfrage
Eine Stimme, die in Norddeutschland unauffällig wirkt, kann in Wien oder Zürich fremd klingen, und umgekehrt. Manche Unternehmen wählen deshalb eine Stimme ohne regionale Färbung, andere lassen je Markt eigene Tonspuren aufnehmen. Bei eingeblendetem Text kommt die Schreibweise hinzu: In der Schweiz wird kein ß verwendet, das betrifft Untertitel und Grafiken. Wer auch die französisch- oder italienischsprachige Schweiz erreichen will, braucht übersetzte Skripte, neue Aufnahmen und häufig angepasste Szenen, weil derselbe Inhalt in einer anderen Sprache mehr oder weniger Zeit braucht. Ein Studio kann Texte im Bild als austauschbare Ebenen anlegen, wenn es früh davon weiß.
Ein Film zum Produktstart oder eine Reihe für Schulung und Support?
Viele Vorhaben beginnen mit einem einzelnen Film, etwa für die Startseite oder eine Produkteinführung. Das ist ein Projekt mit festem Umfang und einer Schlussabnahme. Anders liegt es, wenn ein ganzer Satz an Videos entstehen soll, zum Beispiel Anleitungen zu einzelnen Funktionen oder eine Reihe für die Einarbeitung. Dann ist es sinnvoll, zuerst einen gemeinsamen Gestaltungsrahmen zu entwickeln, mit Figuren, Farben, Schrift und Tonalität, auf den jede weitere Folge zurückgreift. Manche Studios bieten dafür Kontingente an, andere rechnen jeden Film einzeln ab. Frag in beiden Fällen, wie spätere Folgen kalkuliert werden und ob du den Rahmen weiter nutzen darfst, wenn die Zusammenarbeit endet.
Wie du mit deinem Thema auf eine Erklärvideo Agentur zugehst
Für den ersten Kontakt mit einer Erklärvideo Agentur gibt es zwei gleichwertige Wege. Du kannst dein Vorhaben einmal in einer kostenlosen Anfrage schildern: Thema, Zielgruppe, Einsatz, ungefähre Länge und Sprachfassungen. Interessierte Anbieter können sich daraufhin bei dir melden, und du musst nicht jedes Studio einzeln ansprechen. Oder du gehst die gelisteten Einträge selbst durch, grenzt sie nach Leistungen und Standort ein und schreibst Studios direkt an; so behältst du die Auswahl vollständig in der Hand. Mit wem du weiterredest, entscheidest in beiden Fällen du. Was ein Studio anbietet, steht in seinem Eintrag; ob seine Arbeitsweise zu deinem Thema taugt, zeigt sich im Gespräch und an Beispielfilmen, die du dir vorführen lässt. Plätze in der Liste sind nicht käuflich, und die Reihenfolge folgt keinem Werbebudget. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt.