Amazon Advertising Agentur gesucht? Agenturen für Amazon Advertising im Vergleich
Agenturen für Amazon Advertising im Vergleich
Ein Hersteller von Küchenhelfern verkauft sein Sortiment auf Amazon, doch seine Artikel tauchen in der Suche erst weit hinten auf. Anzeigen sollen sie dorthin bringen, wo Käufer gerade suchen, ohne dass die Werbekosten den Ertrag aufzehren. Um solche Vorhaben geht es hier: Aufbau und Steuerung von Anzeigen im Marktplatz, dazu die Arbeit an Produktseiten und Auswertungen. Im Verzeichnis stehen 1 gelistete Agenturen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz; welche Teile davon ein Büro übernimmt, steht in seinem Eintrag.
amaflow - Full Service Amazon Agentur Flensburg
2 bis 5 Mitarbeiter
amaflow – Amazon Agentur Flensburg
Als spezialisierte Amazon Agentur aus Flensburg unterstützen wir Unternehmen dabei, ihre Produkte erfolgreich auf...
Amazon Advertising Agentur: Anzeigen, Produktseiten und Auswertung im Zusammenspiel
Amazon Advertising umfasst die Werbeformen, die der Marktplatz selbst anbietet: gesponserte Produktanzeigen in den Suchergebnissen und auf Produktseiten, Markenanzeigen mit Logo und mehreren Artikeln sowie Displayflächen. Eine Amazon Advertising Agentur richtet diese Kampagnen ein, steuert Gebote und Suchbegriffe und wertet aus, was die Anzeigen zum Umsatz beitragen. Weil eine Anzeige nur so gut verkauft wie die Seite, auf die sie führt, gehört die Arbeit an Titeln, Bildern und Beschreibungen häufig dazu.
Anzeigen in Suchmaschinen außerhalb des Marktplatzes, die eigene Website oder ein Onlineshop auf eigener Domain sind eigene Felder und kommen hier nur vor, wo sie den Verkauf auf der Plattform berühren.
Bestandsaufnahme, Kontoaufbau, laufende Steuerung: woraus sich der Auftrag zusammensetzt
Am Anfang steht ein Blick auf das Sortiment: welche Artikel Ertrag bringen, welche neu sind, wo Wettbewerber sichtbar sind und mit welchen Begriffen Käufer suchen. Daraus entsteht eine Kampagnenstruktur, die Produktgruppen, Ziele und Budgets voneinander trennt, damit sich später ablesen lässt, was wirkt. Danach beginnt die laufende Steuerung: Gebote anheben oder senken, Suchbegriffe ergänzen, unwirtschaftliche Begriffe ausschließen, Budgets zwischen Kampagnen verschieben. Manche Angebote einer Amazon Advertising Agentur umfassen auch Fotos, Grafiken für Markenseiten oder Texte für Produktdetailseiten; ob das enthalten ist, sollte ausdrücklich im Angebot stehen.
Was muss auf der Produktseite stimmen, bevor Geld in Anzeigen fließt?
Eine Anzeige bringt Käufer auf die Produktseite, und dort entscheidet sich, ob sie kaufen. Fehlen aussagekräftige Bilder, sind Titel und Stichpunkte unklar oder gibt es kaum Kundenbewertungen, bezahlst du Klicks, die selten zu einem Kauf führen. Deshalb gehört zu Beginn ein Blick darauf, ob Titel, Bilder, Beschreibung, Varianten und Lagerbestand tragen. Nicht jede Lücke kann die Agentur allein schließen: Produktfotos, technische Daten oder Antworten auf Kundenfragen kommen oft aus deinem Haus. Und ein Artikel, der immer wieder ausverkauft ist, verliert mit jeder Lücke an Sichtbarkeit, gleichgültig, wie die Kampagne eingestellt ist.
Wenn du selbst verkaufst oder an den Marktplatz lieferst
Grob gibt es zwei Modelle: Du verkaufst als Händler selbst und bestimmst deine Preise, oder du lieferst als Hersteller an den Marktplatz, der dann gegenüber den Käufern als Verkäufer auftritt. Beide Modelle arbeiten mit eigenen Zugängen, eigenen Berichten und teils unterschiedlichen Werbemöglichkeiten. Kläre deshalb zu Beginn, über welches Konto der Dienstleister arbeitet, welche Rechte er dort bekommt und wer bei Preis, Bestand und Lieferfähigkeit entscheidet. Vergib Nutzerzugänge mit eigenen Rollen, keine Passwörter. Bieten andere Händler deine Produkte ebenfalls an, kläre, wer für welche Artikel wirbt.
Verkaufst du in mehrere Länder, kommt die Frage hinzu, wohin du lieferst und wie Versand und Retouren organisiert sind. Für Käufer in der Schweiz fallen Zollformalitäten an, weil das Land nicht zum EU-Binnenmarkt gehört; das wirkt sich auf Lieferzeiten und Endpreise aus und damit darauf, ob Werbung dort trägt. In der Schweiz entfällt das „ß“, und die französisch- und italienischsprachigen Landesteile brauchen eigene Fassungen.
Aktionstage, Saison, Neuheiten: was das Team rechtzeitig von dir wissen muss
Vor saisonalen Spitzen, Aktionstagen oder einer Produkteinführung steigen Wettbewerb und Gebote oft an. Damit Budgets rechtzeitig verschoben werden, braucht das Team früh deine Planung: welche Neuheiten kommen, wann Preisaktionen laufen, wie viel Ware verfügbar ist und welche Artikel auslaufen. Ebenso wichtig ist eine klare Vorgabe, was Werbung kosten darf, also ein Rahmen für das monatliche Werbebudget und eine Grenze, ab der die Werbekosten im Verhältnis zum Umsatz nicht mehr tragbar sind. Diese Grenze ergibt sich aus deiner Marge, und die kennst nur du.
Zahlen, die über den Werbebericht hinausreichen
Die Werbeoberfläche zeigt Klicks, Kosten und den Umsatz, der den Anzeigen zugeordnet wird. Aussagekräftiger ist das Verhältnis der Werbekosten zum gesamten Umsatz eines Artikels, denn Anzeigen können auch Verkäufe ohne Anzeigenklick anschieben, etwa wenn ein Produkt durch mehr Bestellungen in der normalen Suche weiter oben erscheint. Ebenso zählt, was nach Gebühren, Versand und Werbung als Deckungsbeitrag bleibt. Vereinbare vorab, welche Kennzahlen der Bericht enthält, in welchem Rhythmus er kommt und ob du die Rohdaten selbst einsehen kannst.
Monatspauschale, Anteil am Werbebudget oder eine Mischung aus beidem?
Für die Betreuung sind mehrere Abrechnungsmodelle verbreitet: eine feste Monatspauschale, ein Anteil am verwalteten Werbebudget, dazu oft ein einmaliger Posten für Analyse und Kontoaufbau. Jedes Modell setzt eigene Anreize; ein prozentualer Anteil wächst mit dem Budget, eine Pauschale nicht. Das Werbebudget selbst steht getrennt vom Honorar und wird über dein Konto mit der Plattform abgerechnet. Ein Angebot einer Amazon Advertising Agentur sollte außerdem ausweisen, welche Leistungen die Betreuung umfasst, wie oft Abstimmungstermine vorgesehen sind, was Texte oder Grafiken für Produktseiten zusätzlich kosten und mit welcher Frist sich der Vertrag beenden lässt.
Werbeaussagen, fremde Marken, Preisangaben: wo es rechtlich genau wird
Auch auf einem Marktplatz gelten die allgemeinen Regeln für Werbung. Aussagen über Wirkung, Gesundheit oder Umweltfreundlichkeit eines Produkts sollten belegbar sein, Preisangaben vollständig, und wer fremde Markennamen als Suchbegriffe einsetzt, bewegt sich in einem Bereich, in dem es auf den Einzelfall ankommt. Hinzu kommen die Richtlinien der Plattform, die sich ändern können. Kläre mit dem Anbieter, wer Anzeigentexte und Produktseiten vor der Veröffentlichung freigibt und wie ihr vorgeht, wenn etwas beanstandet wird. Dieser Hinweis ist keine Rechtsberatung; die Vorgaben unterscheiden sich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz und hängen vom Einzelfall ab.
Wem gehören Konto, Kampagnen und Daten, wenn du die Amazon Advertising Agentur wechselst?
Werbekonto, Kampagnenstruktur und die gesammelten Daten sollten bei deinem Unternehmen liegen. Lass das Konto auf deinen Namen laufen und die Agentur über eigene Nutzerzugänge arbeiten; dann lässt sich der Zugang am Ende der Zusammenarbeit entziehen, ohne dass Kampagnen verloren gehen. Halte im Vertrag fest, was bei einem Wechsel übergeben wird: eine Übersicht der Kampagnenstruktur, Listen mit Suchbegriffen und ausgeschlossenen Begriffen, die Berichte der Laufzeit sowie erstellte Grafiken und Texte. Hat eine Amazon Advertising Agentur Bilder oder Markeninhalte gestaltet, kläre, in welchen Kanälen du sie weiter nutzen darfst. Gepflegt werden muss ein Konto auch danach, weil Gebote veralten und sich Suchbegriffe verschieben.
Vom Eintrag zum ersten Gespräch über dein Sortiment
Willst du selbst vergleichen, gehst du die gelisteten Einträge durch, grenzt sie nach Leistungen und Standort ein und nimmst direkt Kontakt zu den Büros auf, die dich ansprechen. Was ein Anbieter übernimmt, steht in seinem Eintrag; wie er arbeitet, klärst du im Gespräch. Du kannst dein Vorhaben auch einmal in einer kostenlosen, unverbindlichen Anfrage schildern, mit Sortiment, Verkaufsmodell, Zielländern und Budgetrahmen. Interessierte Anbieter können sich daraufhin bei dir melden. Wer selbst vergleicht, behält jeden Schritt in der Hand; wer anfragt, muss nicht jedes Büro einzeln ansprechen. Die Auswahl triffst in beiden Fällen du. Das Verzeichnis listet und sortiert die Einträge; eine Prüfung oder Bewertung der Anbieter findet nicht statt.